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MATERIAL MANIPULATIONS
8.6. – 8.9.24

Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst

Ausstellungsansicht Sonia Kacem, Petra, 2013, Plastikfolie, Emulsionsfarbe, Nylonfaden, Marion Baruch, Lasciar cadere, 2018, Polyestervlies, Pamela Rosenkranz, Death of Yves Klein, 2011, 1-Kanal-Animation auf Samsung-Flachbildschirm (Farbe, Ton) und Because They Tried to Bore Holes in my Greatest and Most Beautiful Work, 2012, Inkjetprint, Klebefolie, Acrylglas, Luftblasen. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich, Copyright Marion Baruch und Pamela Rosenkranz

Ausstellungsansicht Sonia Kacem, Petra, 2013, Plastikfolie, Emulsionsfarbe, Nylonfaden, Marion Baruch, Lasciar cadere, 2018, Polyestervlies, Pamela Rosenkranz, Death of Yves Klein, 2011, 1-Kanal-Animation auf Samsung-Flachbildschirm (Farbe, Ton) und Because They Tried to Bore Holes in my Greatest and Most Beautiful Work, 2012, Inkjetprint, Klebefolie, Acrylglas, Luftblasen. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich, Copyright Marion Baruch und Pamela Rosenkranz

Ausstellungsansicht Sonia Kacem, Petra, 2013, Plastikfolie, Emulsionsfarbe, Nylonfaden, Xanti Schawinsky, transitions, 1960, Öl auf Leinwand. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich, Copyright Sonia Kacem und der Estate von Xanti Schawinsky.

Ausstellungsansicht Marion Baruch, Lasciar cadere, 2018, Polyestervlies, Sonia Kacem, Petra, 2013, Plastikfolie, Emulsionsfarbe, Nylonfaden, Xanti Schawinsky, transitions, 1960, Öl auf Leinwand. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Studio Stucky, Copyright Marion Baruch, Sonia Kacem und der Estate von Xanti Schawinsky.

Ausstellungsansicht Marion Baruch, Lasciar cadere, 2018, Polyestervlies, Sonia Kacem, Petra, 2013, Plastikfolie, Emulsionsfarbe, Nylonfaden. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Studio Stucky, Copyright Marion Baruch und Sonia Kacem

Martín Soto Climént, The Swan Swoons in the Still of the Swirl (Stills 1,2,3,4,5,6), 2010, 1-Kanalvideoprojektion (Farbe), Jalousien. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Studio Stucky, Copyright Martín Soto Climént

Ausstellungsansicht Martín Soto Climént, The Swan Swoons in the Still of the Swirl (Stills 1,2,3,4,5,6), 2010, 1-Kanalvideoprojektion (Farbe), Jalousien, Raphael Hefti, Subtraction as Addition, 2015, Museumsglas mit Luxar-Beschichtung, doppelt verglast, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Studio Stucky, Copyright Martín Soto Climént, Raphael Hefti

Ausstellungsansicht Martín Soto Climént, The Swan Swoons in the Still of the Swirl (Stills 1,2,3,4,5,6), 2010, 1-Kanalvideoprojektion (Farbe), Jalousien, Raphael Hefti, Subtraction as Addition, 2015, Museumsglas mit Luxar-Beschichtung, doppelt verglast, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987, Gaze, Fischleim, Latex, Bambus und Draht, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich, Copyright Martín Soto Climént, Raphael Hefti and the Estate of Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Martín Soto Climént, The Swan Swoons in the Still of the Swirl (Stills 1,2,3,4,5,6), 2010, 1-Kanalvideoprojektion (Farbe), Jalousien, Thea Djordjadze, Ohne Titel, 2011, Glas, Farbe, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987, Gaze, Fischleim, Latex, Bambus und Draht, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich, Copyright Martín Soto Climént, Thea Djordjadze und the Estate of Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Martín Soto Climént, The Swan Swoons in the Still of the Swirl (Stills 1,2,3,4,5,6), 2010, 1-Kanalvideoprojektion (Farbe), Jalousien, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987, Gaze, Fischleim, Latex, Bambus und Draht. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Studio Stucky, Copyright Martín Soto Climént und The Estate of Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Berta Fischer, Ohne Titel (rot/transparent), 2004, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987, Gaze, Fischleim, Latex, Bambus und Draht. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich, Copyright Berta Fischer und The Estate of Heidi Bucher

Heidi Bucher, Ohne Titel (Neun Objekte), 1972-1987, Textil, Seife, Tüll, Schaumstoff, Latex, Perlmuttpigment. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Studio Stucky, Copyright The Estate of Heidi Bucher

Kapitel 2 mit Werken von Marion Baruch, Heidi Bucher, Martín Soto Climént, Thea Djordjadze, Berta Fischer, Raphael Hefti, Sonia Kacem, Pamela Rosenkranz und Xanti Schawinsky.

Material Manipulations ist das zweite Kapitel einer Sammlungsausstellung, die von Material als künstlerischem Rohstoff ausgeht. Nachdem im ersten Kapitel Material Memories gezeigt wurde, wie Material mit Bedeutung aufgeladen werden kann, beschäftigt sich das zweite Kapitel mit der ästhetischen Qualität der Werkstoffe: Im Zentrum stehen die künstlerischen Bearbeitungsprozesse und Materialexperimente.

Nichts ist, wie es sein sollte: Steife Metalljalousien hängen in tänzerischen Posen von der Decke. Das üblicherweise entspiegelte Museumsglas lehnt verspiegelt als überdimensionierte Skulptur an der Wand. Starres Acrylglas schwebt als knäuelartiges Objekt im Raum. Kontraste bilden den Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Im Zentrum steht das Material als künstlerischer Rohstoff sowie die ästhetische Qualität der Kunstwerke. Letztere entsteht – wie der Titel Material Manipulations andeutet – durch unkonventionelle Bearbeitungsprozesse und Materialexperimente.

Seit den 1960er Jahren greifen Kunstschaffende auf nicht beständige oder organische Materialien zurück. Dabei arbeiten sie gerne mit Werkstoffen aus der Industrie oder integrieren gefundene Objekte in ihre Arbeiten. Auch die künstlerischen Arbeitsprozesse und Techniken unterliegen seither einer steten Veränderung und Erweiterung. Im Gegensatz zur industriellen Verarbeitung – wo die gewerbliche Verwertung von Rohstoffen den Bedingungen der Massenproduktion unterliegt – sind der Materialverarbeitung in der Kunst keine Grenzen gesetzt.

Die Ausstellung zeigt, wie Kunstschaffende Materialeigenschaften auf die Probe stellen: Techniken werden uminterpretiert, bei experimentellen Verarbeitungsprozessen waltet der Zufall oder Materialien und Gegenstände werden zweckentfremdet. Dieses Erweitern bestehender Konventionen im Bereich des Kunstschaffens kann auch als Überwindung von bereits Bekanntem verstanden werden – nur so kann Neues entstehen.

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Limmatstrasse 270
8005 Zürich
+41 44 277 20 50
info@migrosmuseum.ch

Eintritt frei

Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist eine Institution des Migros-Kulturprozent, Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe: engagement.migros.ch

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