Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Heute geöffnet
von 11–18 Uhr

  • MUSEUM
  • SAMMLUNG
  • BESUCH

MATERIAL MEMORIES
10.2. – 20.5.24

Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst

Ausstellungsansicht Vivian Suter, Ohne Titel, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Copyright Vivian Suter und The Estate of Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Vivian Suter, Ohne Titel, Kris Lemsalu, Mama is in your bed, 2022, Graciela Gutiérrez Marx, Material Metamorphosis, Mamablanca Treasure, 1982/2013, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Courtesy Vivian Suter, Kris Lemsalu, Graciela Gutiérrez Marx und the Estate von Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Kris Lemsalu, Mama is in your bed, 2022, Graciela Gutiérrez Marx, Material Metamorphosis, Mamablanca Treasure, 1982/2013, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Courtesy Kris Lemsalu, Graciela Gutiérrez Marx, the Estate von Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Kris Lemsalu, Mama is in your bed, 2022, Graciela Gutiérrez Marx, Material Metamorphosis, Mamablanca Treasure, 1982/2013, Maria Pinińska-Bereś, Hot Tears (Gorące łzy), 1982, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Courtesy Kris Lemsalu, Graciela Gutiérrez Marx, the Estate von Maria Pinińska-Bereś und Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Maria Pinińska-Bereś, Hot Tears (Gorące łzy), 1982, Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Courtesy the Estate von Maria Pinińska-Bereś und Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Heidi Bucher, Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987, Thea Djordjadze, Place of His Disaffection, 2011. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Copyright ProLitteris, Zürich und The Estate of Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Thea Djordjadze, His Vanity Requires No Response, 2011, Yael Davids, Vanishing Point, 2020, Liz Magor, Good Shepherd, 2016, Heidi Bucher, Bodyshells, 1972. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Copyright ProLitteris, Zürich, Yael Davids und The Estate of Heidi Bucher

Ausstellungsansicht Heidi Bucher, Bodyshells, 1972, Yael Davids, Vanishing Point, 2020. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, Copyright Yael Davids und The Estate of Heidi Bucher

Kapitel 1 mit Werken von Heidi Bucher, Yael Davids, Thea Djordjadze, Graciela Gutiérrez Marx, Kris Lemsalu, Liz Magor, Maria Pinińska-Bereś und Vivian Suter.

«Die Bilder (…) waren gezeichnet von Wasser, Schlamm und Blättern. Der Wendepunkt war, als ich akzeptierte, dass meine Bilder nicht zerstört, sondern verändert wurden.» Mit diesen Worten beschreibt die Künstlerin Vivian Suter die Folgen einer Überschwemmung ihres Ateliers. Ebendiese Vorstellung von Material als Spurenträger und Erinnerungsspeicher dient als Ausgangspunkt für die Ausstellung: Sie nähert sich den ausgewählten Sammlungswerken über deren materielle Beschaffenheit an und beschäftigt sich damit, wie Material mit Bedeutung aufgeladen wird und wie rohe Werkstoffe zu Kunst werden können.

Physische Materie ist die Grundvoraussetzung jedes objektbasierten Kunstwerks. Seit den 1960er Jahren greifen Kunstschaffende ganz selbstverständlich auf nicht beständige oder organische Materialien zurück, arbeiten mit Werkstoffen aus der Industrie oder integrieren gefundene Objekte in ihre Arbeiten. Diese Materialien werden in einem künstlerischen Bearbeitungsprozess zusammengeführt, kombiniert, geformt, verändert, eingefärbt, verflüssigt oder verfestigt – so lange, bis sie eine nach Ermessen der Künstler*innen fertige Form erreicht haben. Die Ausstellung setzt sich damit auseinander, wie Bedeutung dem Material durch den künstlerischen Schaffensprozess – tatsächlich oder symbolisch – eingeschrieben wird: Es kann sich dabei um Bearbeitungspuren handeln oder um Überreste, die von einer performativen Handlung zeugen. In manchen Fällen speichert das Material auch Abdrücke, die durch unkontrollierbare Faktoren zustande kommen, aber zugelassen und somit Teil des Werkes werden. In anderen Fällen wird ein Material oder ein Objekt durch eine Aktion mit neuer Bedeutung aufgeladen oder die alte wird überschrieben.

Die Ausstellung vereint künstlerische Positionen aus verschiedenen Generationen und geografischen Kontexten: gemein ist ihnen jedoch der Umgang mit unbeschriebener Materie, in welche sie ihre eigenen Bedeutungen einschreiben.

Kuratorin: Nadia Schneider Willen
Kuratorische Assistenz: Claudia Heim

→ Werkliste

Mehr

Begleittext Einfache Sprache Audioguide

SHOP

PLAKAT MATERIAL MEMORIES CHF 25

→ Newsletter abonnieren
  • Heute geöffnet von 11–18 Uhr

  • Di/Mi/Fr/Sa/So, 11–18 Uhr

  • Do, 11–20 Uhr

Limmatstrasse 270
8005 Zürich
+41 44 277 20 50
info@migrosmuseum.ch

Eintritt frei

Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist eine Institution des Migros-Kulturprozent, Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe: engagement.migros.ch

If event.detail has no child property!