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[{"dateFrom":"13.6.","dateTo":"6.9.26","datetimeFrom":"2026-06-13","datetimeTo":"2026-09-06","defaultSource":"/media/3x4fso1c/mm_20260613_bourouissa_p2_raphaelstucky_web_12.jpg","title":"Mohamed Bourouissa","description":"Pour Noubia","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn seiner ersten Einzelausstellung in der Schweiz l\u00E4dt Bourouissa das Publikum auf eine Reise ein: von Blida in Algerien, wo er geboren wurde, \u00FCber die Pariser Banlieue, wo er heute lebt, nach Osnabr\u00FCck in Deutschland, wo das bewegte Leben seiner Tante Noubia endete. Filme, Objekte, KI-Animationen und Fotografien: Jeder Ausstellungsraum versammelt Werkgruppen zu einer Station auf dieser Reise, und bettet sie in eine immersive Raumerfahrung.\u003Cbr\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Arbeiten sind mal dokumentarisch, mal fiktiv, bauen aber immer auf erlebten Erfahrungen auf. Sie berichten aus dem Leben von Bourouissa und von den Menschen, die ihm nahestehen: Freund*innen und Bekannten, einem Langzeitpatient der psychiatrischen Klinik in Blida, Mitgliedern seiner Familie und seines Umfelds. Allen voran steht Noubia Meyer, seine Tante, die als Sexarbeiterin von Blida nach Deutschland migrierte und Bourouissa ihr Fotoarchiv vermachte. \u003Cem\u003EPour Noubia\u003C/em\u003E ist eine Widmung an sie \u2013 und an all jene, deren Leben selten Eingang in die grossen Erz\u00E4hlungen unserer Zeit findet.\u003Cbr\u003E\u003Cbr\u003EKuratiert von Yasmin Naderi Afschar mit Mirta Gianocca und Pauline Herrmann\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cbr\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EZur Ausstellung erscheint eine Publikation mit unver\u00F6ffentlichten Fotoserien von Mohamed Bourouissa und Texten von Oriane Durand, Yasmin Naderi Afschar, Kathleen Rahn und Marie Robin in Englisch, Deutsch, Franz\u00F6sisch und Arabisch. Herausgegeben von Mousse Publishing, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst und Museum Marta Herford.\u003Cbr\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine Kooperation zwischen dem Museum Marta Herford und dem Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Die Ausstellung Mohamed Bourouissa \u2013 Pour Noubia fand vom 13. September 2025 bis 18. Januar 2026 im Museum Marta Herford statt und wurde von Oriane Durand kuratiert.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/mohamed-bourouissa","target":"_self"},"clusterBy":"2026"},{"dateFrom":"7.2.","dateTo":"25.5.26","datetimeFrom":"2026-02-07","datetimeTo":"2026-05-25","defaultSource":"/media/o5fjh5dm/mm_doa_show_20260316_0023_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Disobedience Archive (Canopy for Broken Time)","description":"Im Dialog mit Raqs Media Collective","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas \u003Cem\u003EDisobedience Archive\u003C/em\u003E ist ein sich stetig wandelndes Videoarchiv ohne festen Standort, das 2005 von Marco Scotini initiiert wurde. Es umfasst \u00FCber hundert Dokumentar- und Kunstfilme an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus: Alle zeigen Formen des Widerstands, des sozialen Kampfes und der kollektiven Selbstorganisation. Ereignisse, Stimmen und Gesten treten in neue Konstellationen und er\u00F6ffnen vielf\u00E4ltige Sichtweisen sowie Interpretationen, statt auf einer einzigen Wahrheit zu bestehen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EUnter dem Titel \u003Cem\u003EDisobedience Archive (Canopy for Broken Time)\u003C/em\u003E ist mit f\u00FCnfzig Filmdokumenten die bisher ausf\u00FChrlichste Pr\u00E4sentation zu sehen. Die Auswahl an Arbeiten antwortet auf die Br\u00FCchigkeit unserer Gegenwart: \u00F6kologische Krisen, politische Polarisierung, technologische Beschleunigung und anhaltende globale Konflikte.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ERaqs Media Collective wurde eingeladen, sich mit dem \u003Cem\u003EDisobedience Archive\u003C/em\u003E auseinanderzusetzen. Zeit ist f\u00FCr das Kollektiv ein zentrales Thema. Sie fragen deshalb: Wie kann Zeit jenseits der starren, von der Uhr bestimmten Struktur erlebt und dargestellt werden?\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung begegnet der br\u00FCchigen Gegenwart mit offenen Raumstrukturen. Ausgangpunkt ist das \u003Cem\u003EShamiana\u003C/em\u003E, ein provisorisches, leicht aufzuspannendes Zeltdach, das im s\u00FCdasiatischen Raum eine wichtige Rolle im Alltag einnimmt. Unter einem \u003Cem\u003EShamiana \u003C/em\u003Ewird gegessen, gefeiert und getrauert \u2013 und man schliesst sich zum Protest zusammen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie einfache \u00DCberdachung wird zum Symbol der Zusammengeh\u00F6rigkeit. Denn \u2013 in den Worten von Raqs Media Collective \u2013 zusammen unter dem \u003Cem\u003EShamiana\u003C/em\u003E zu sein bedeutet , eine Gemeinschaft zu werden und die Welt nicht in Stunden, sondern in Gesten der Aufmerksamkeit zu messen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Marco Scotini in Zusammenarbeit mit Nadia Schneider Willen, Tasnim Baghdadi und Yasmin Naderi Afschar\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Unterst\u00FCtzung von Paula Thomaka, Alessia Riva und Mirta Gianocca\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Samir Abdallah, Ravi Agarwal, Navjot Altaf, Atelier d\u2019Architecture Autog\u00E9r\u00E9e (AAA), Atelier Impopulaire, Petra Bauer, Ege Berensel, Bernadette Corporation, Ursula Biemann, Wang Bing, Black Audio Film Collective, Seba Calfuqueo, Simone Cangelosi, Libia Castro \u0026amp; \u00D3lafur \u00D3lafsson, Mao Chenyu, Sim Chi Yin, Cooperativa Cr\u00E1ter Invertido, Critical Art Ensemble, Chto Delat, Ali Essafi, Marcelo Exp\u00F3sito, Harun Farocki und Andrei Ujica, Maria Galindo und Mujeres Creando, Alberto Grifi, Rapha\u00EBl Grisey und Bouba Tour\u00E9, Grupo de Arte Callejero, Grupo Etc\u00E9tera\u2026, Barbara Hammer, Khaled Jarrar, Sara Jorden\u00F6, Sanjay Kak, Karrabing Film Collective, Bani Khoshnoudi, Pedro Lemebel, LIMINAL und Border Forensics, Silvia Maglioni und Graeme Thomson, Angela Melitopoulos, Carlos Motta, Zanele Muholi, P\u0131nar \u00D6\u011Frenci, Daniela Ortiz, Paloma Polo, Oliver Ressler, Mia Eve Rollow \u0026amp; Caleb Duarte, G\u00FCliz Sa\u011Flam, Tita Salina \u0026amp; Irwan Ahmett, Roy Samaha, Urbonas Studio, Mohanad Yaqubi, \u017Delimir \u017Dilnik\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EUnd Arbeiten von Basel Abbas \u0026amp; Ruanne Abou-Rahme, Ursula Biemann und Graciela Carnevale aus der Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/disobedience-archive-canopy-for-broken-time","target":"_self"},"clusterBy":"2026"},{"dateFrom":"22.10.","dateTo":"18.1.26","datetimeFrom":"2025-10-22","datetimeTo":"2026-01-18","defaultSource":"/media/hgjku5cd/migros_saul_opening-3_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Fabian Saul: This Is How the Light Remembers","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EZw\u00F6lf Tage bewegen sich zwei Menschen durch die leere Wohnung eines verstorbenen Freundes \u2013 ein Raum, in dem zur\u00FCckgelassene Texte, Musik, Filme und Stimmen nachklingen. In diesen Stimmen beginnt die Suche nach einer schwachen Hoffnung, nach der M\u00F6glichkeit einer anderen Zukunft.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit \u00ABThis Is How The Light Remembers\u00BB erweitert der deutsche Autor und Komponist Fabian Saul seinen Roman \u00ABDie Trauer der Tangente\u00BB (2024) in eine Ausstellung \u2013 der Roman wird zur begehbaren Installation.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETrauer erscheint hier nicht als privater R\u00FCckzug, sondern als vielstimmiger Weltbezug und Beginn geteilter Solidarit\u00E4t. Private und politische Trauer durchdringen einander: Im Tod des Freundes hallen die Stimmen pr\u00E4gender K\u00FCnstler*innen und Denker*innen nach. Sie erz\u00E4hlen von einer Welt, die auch eine andere h\u00E4tte sein k\u00F6nnen, eine Welt, die ver\u00E4nderbar bleibt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EPerformances, Gespr\u00E4che, Screenings und Konzerte erweitern die Themen im Austausch mit Akteur*innen aus Kunst, Musik und Literatur und gehen der Frage nach: Wie kann Trauer nicht nur privat, sondern auch gesellschaftlich geteilt und verhandelt werden?\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EProduktion:\u003C/p\u003E\u003Cul\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003EStimme: Tanasgol Sabbagh\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003ETypografie: Ira Ivanova\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003ESzenographie: Danica Andjelkovic\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003EDruck Risographien: S\u00E9bastien Millot / Studio Yukiko\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003C/ul\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Tasnim Baghdadi\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst und \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://www.zuerich-liest.ch/\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022www.zuerich-liest.ch\u0022 type=\u0022external\u0022\u003Ez\u00FCrich liest 2025\u003C/a\u003E.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMehrere Veranstaltungen k\u00F6nnen hier nachgeh\u00F6rt werden. Hier geht es zu weiteren Informationen zu den Veranstaltungen:\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://migrosmuseum.ch/en/events/stoff-aus-luft-das-verschwinden\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022https://migrosmuseum.ch/en/events/stoff-aus-luft-das-verschwinden\u0022 type=\u0022external\u0022\u003EStoff aus Luft: Das Verschwinden\u003C/a\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://migrosmuseum.ch/en/events/common-mourning-ein-gespraech-ueber-politiken-der-trauer-mit-ido-nahari-fabian-saul-und-tasnim-baghdadi\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022https://migrosmuseum.ch/en/events/common-mourning-ein-gespraech-ueber-politiken-der-trauer-mit-ido-nahari-fabian-saul-und-tasnim-baghdadi\u0022 type=\u0022external\u0022\u003E\u00ABCommon Mourning\u00BB \u2013 A Conversation on the Politics of Grief\u003C/a\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/fabian-saul-this-is-how-the-light-remembers","target":"_self"},"clusterBy":"2025"},{"dateFrom":"27.9.","dateTo":"18.1.26","datetimeFrom":"2025-09-27","datetimeTo":"2026-01-18","defaultSource":"/media/dqpn21ms/mm_20251103_haegueyang_exhview_0012_stefanaltenburger_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Haegue Yang: Leap Year","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ELeap Year\u003C/em\u003E ist die erste Einzelausstellung der in Berlin und Seoul lebenden K\u00FCnstlerin Haegue Yang in der Schweiz. Die Schau umfasst drei Jahrzehnte ihres k\u00FCnstlerischen Schaffens und er\u00F6ffnet einen Einblick in ihre einzigartige Bildsprache: eine intensive Auseinandersetzung mit Skulpturen, Installationen, Videos und Collagen zwischen Abstraktion und Figuration.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung ist in vier Themenstr\u00E4nge gegliedert \u2013 Bewegung, Spiritualit\u00E4t, Gemeinschaft und H\u00E4uslichkeit. Sie erkundet die Komplexit\u00E4t von Identit\u00E4t, Migration und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen. Yangs Arbeiten bewegen sich zwischen pers\u00F6nlicher und kollektiver Erinnerung. Sie unterstreichen den laufenden Wandel, emotionale Resonanz und die Spannung zwischen Vertrautheit und Fremdheit. In ihrer Kunst finden sich zahlreiche kulturelle Referenzen aus koreanischen und globalen Volkstraditionen sowie ein kontinuierliches Hinterfragen des modernistischen Erbes. Sie schafft immersive Umgebungen, die sowohl sinnlich als auch konzeptionell aufgeladen sind.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ELeap Year\u003C/em\u003E l\u00E4dt die Besucher*innen zu einer vielschichtigen, kontemplativen Erfahrung ein, die sowohl den Wandel der heutigen Lebenswelten als auch die stille Kraft von Materialien, Ritualen und R\u00E4umen vermittelt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung wurde organisiert von der Hayward Gallery, London, in Zusammenarbeit mit der Kunsthal Rotterdam und dem Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst, Z\u00FCrich.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Dr. Michael Birchall (Kurator) mit Paula Thomaka (Assistenzkuratorin)\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Linda Addae und Mirta Gianocca (Volont\u00E4rinnen)\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/haegue-yang-leap-year","target":"_self"},"clusterBy":"2025"},{"dateFrom":"8.2.","dateTo":"25.5.25","datetimeFrom":"2025-02-08","datetimeTo":"2025-05-25","defaultSource":"/media/an2lqqq0/mm_pi_2_accumulation_1_studiostucky_5_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Accumulation \u2013 \u00DCber Ansammeln, Wachstum und \u00DCberfluss","description":"Erste Sequenz","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Folgen masslosen Wachstums werden immer sichtbarer \u2013 das Bewusstsein dar\u00FCber nimmt laufend zu. Dennoch werden Fortschritt, Wohlstand und sozialer Status weiterhin mit der Anh\u00E4ufung materieller G\u00FCter gleichgesetzt. \u003Cem\u003EAccumulation \u003C/em\u003El\u00E4dt Besucher*innen ein, sich mit den Herausforderungen und Alternativen von \u00DCberfluss auseinanderzusetzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00DCberkonsum versch\u00E4rft die Klimakrise, vertieft gesellschaftliche Ungleichheiten und stabilisiert (neo-)koloniale Machtverh\u00E4ltnisse. Doch was ist der Ausweg? Wie sieht der \u00DCbergang von einer wachstums- zu einer gemeinwohlorientierten Gesellschaft aus? Die K\u00FCnstler*innen in dieser Ausstellung reagieren auf unterschiedliche Weise auf diese Herausforderung: Die einen setzen sich inhaltlich damit auseinander, die anderen entwickeln methodische Ans\u00E4tze und Strategien, um der Logik der Materialanh\u00E4ufung entgegenzuwirken.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAuch Museen sind von der Wachstumslogik gepr\u00E4gt: Relevante k\u00FCnstlerische Positionen werden f\u00FCr kommende Generationen bewahrt. Dies manifestiert sich in der stetigen Erweiterung von Sammlungen. Sollte diese Praxis der musealen Anh\u00E4ufung kritisch betrachtet und \u00FCber alternative Sammlungspraktiken nachgedacht werden?\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie ausgestellten Arbeiten geben aus unterschiedlichen Blickwinkeln einen Anstoss, um \u00FCber die Herausforderungen des steten Wachstums nachzudenken und Visionen f\u00FCr eine Gesellschaft zu diskutieren, die Gemeinwohl, \u00F6kologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit priorisiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENEUE WERKE IN DER AUSSTELLUNG\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAb dem 2. April w\u00E4chst die erste Sequenz von Accumulation um weitere Arbeiten an: Eine Neuproduktion von Cian Dayrit erg\u00E4nzt die bereits gezeigte Arbeit des K\u00FCnstlers im Obergeschoss. Das sich ebenfalls im Obergeschoss befindende Projekt \u00ABThe Currency\u00BB von Gregor Kasper, Elom 20ce und Musququi Chihying wird um neue Arbeiten mit dem Titel \u00AB The Rings I \u2013 III \u00BB bestehend aus Fotografien, Fingerringen, einem Armreif sowie einem dokumentarischen Film zur Arbeitsrealit\u00E4ten in Agbogbloshie erg\u00E4nzt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Arbeit \u003Cem\u003EHomes from Homes II\u003C/em\u003E von Art \u0026amp; Language besteht aus drei Werkgruppen \u2013 bisher waren im Erdgeschoss zwei davon zu sehen. Ab dem 5. April wird die dritte Werkgruppe gezeigt: eine Kombination von Arbeiten von Art \u0026amp; Language und Werken aus der Sammlung des Museums.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Werken von: Cian Dayrit, Nils Amadeus Lange, Jumana Manna, Reto Pulfer, Selma Selman, Stirnimann-Stojanovic, Sung Tieu, Elom 20ce, Musquiqui Chihying und Gregor Kasper\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst: Art \u0026amp; Language, Maja Bajevic, Thomas Bayrle, Maria Eichhorn, Rachel Harrison, Tobias Kaspar, Liz Magor, Tabor Robak und Andy Warhol\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIN DER BLACK BOX IM OBERGESCHOSS SIND ZWEI VIDEOARBEITEN ZU SEHEN:\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EFilm von Jumana Manna, Wild Relatives (2018): 63:55 Min.\u003Cbr\u003EVideo-Performance von Selma Selman, Motherboards (2023): 08:32 Min.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENach Wild Relatives wird jeweils zweimal hintereinander Motherboards gezeigt:\u003C/p\u003E\u003Cul\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E11:20\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E12:45\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E14:10\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E15:35\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E16:50\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E18:15 (Nur am Donnerstag)\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003C/ul\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/accumulation-ueber-ansammeln-wachstum-und-ueberfluss","target":"_self"},"clusterBy":"2025"},{"dateFrom":"28.9.","dateTo":"19.1.25","datetimeFrom":"2024-09-28","datetimeTo":"2025-01-19","defaultSource":"/media/42diagpi/mm_20241014_knowledge_exhview_0022_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Knowledge Is a Garden","description":"Uriel Orlow im Dialog mit der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit Werken von Basel Abbas \u0026amp; Ruanne Abou-Rahme, Sammy Baloji, Lothar Baumgarten, Teresa Burga, Maria Eichhorn, Dani Gal, General Idea, Kiluanji Kia Henda, Eva Kot\u2019\u00E1tkov\u00E1, Susan Hiller, Zahra Malkani, Teresa Margolles, Senga Nengudi, Uriel Orlow, Elodie Pong, Ed Ruscha und Munem Wasif\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABWissen ist wie ein Garten: Wenn nicht ges\u00E4t wird, kann auch nicht geerntet werden.\u00BB Ausgehend von diesem westafrikanischen Sprichwort, fragt \u00ABKnowledge Is a Garden\u00BB, welche M\u00F6glichkeiten sich ergeben, wenn wir vermeintlich feststehendes Wissen als etwas Wachsendes begreifen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EUriel Orlow erkundet in der Ausstellung, was ein Wissensgarten sein kann und was dessen Pflege und Wachstum bedeutet. Seinen Interessen folgend setzt der K\u00FCnstler eigene Arbeiten in Dialog mit Werken aus der Sammlung des Museums, die ihrerseits Fragen rund um Wissensproduktion aufwerfen. Diese Auswahl wird durch Leihgaben von Basel Abbas \u0026amp; Ruanne Abou-Rahme, Sammy Baloji, Zahra Malkani und Munem Wasif erg\u00E4nzt \u2013 Kunstschaffende, die sich in ihrer k\u00FCnstlerischen Praxis mit verdr\u00E4ngter Geschichte und traditionellem Wissen befassen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABKnowledge Is a Garden\u00BB ist eine k\u00FCnstlerische Auseinandersetzung mit der Unterdr\u00FCckung von Wissen, der unrechtm\u00E4ssigen Aneignung von Wissen und letztlich mit neuen Formen der Wissensproduktion und -vielfalt. Wissen besteht nicht aus neutralen Fakten und Informationen und ist nie allumfassend. Vielmehr ist es stets verortet, historisch und vor allen Dingen umstritten sowie angreifbar. Die Frage, wer zu Wort kommt und wessen Stimme zum Schweigen gebracht wird, ist nach wie vor dringlich und von globaler Ungleichheit gepr\u00E4gt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie drei losen Themenstr\u00E4nge der Ausstellung \u00F6ffnen beispielhaft Denkr\u00E4ume: Es geht um die Verstrickungen zwischen Wissen und Sprache sowie deren Verlust; um die Wissensaneignung und Rohstoffausbeutung im globalen S\u00FCden durch die L\u00E4nder des globalen Nordens; um willentliches Nicht-wissen-Wollen und bewusstes Wegschauen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABKnowledge Is a Garden\u00BB ist als Anstoss zu verstehen, das eigene Wissen als Garten zu begreifen, der gepflegt werden muss.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Uriel Orlow mit Nadia Schneider Willen\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Louisa Behr\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/knowledge-is-a-garden","target":"_self"},"clusterBy":"2024"},{"dateFrom":"28.9.","dateTo":"19.1.25","datetimeFrom":"2024-09-28","datetimeTo":"2025-01-19","defaultSource":"/media/1fcptuf4/migros_schwelle_okt_web-6_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"An der Schwelle des Museums","description":"Jeanne van Heeswijk, Sophie Mak-Schram und Kollaborateur*innen","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EZum ersten Mal beauftragt das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst eine K\u00FCnstlerin, die im Bereich der Socially Engaged Art arbeitet. Socially Engaged Art ist eine k\u00FCnstlerische Praxis, bei der Kunstschaffende mit unterschiedlichen Gruppen von Menschen als Kollaborateur*innen zusammenarbeiten und ein Projekt gemeinsam entwickeln.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAn der Schwelle des Museums wurde von der K\u00FCnstlerin Jeanne van Heeswijk initiiert und wird mit Sophie Mak-Schram und Kollaborateur*innen entwickelt. Eine wachsende Gruppe von Menschen aus der Umgebung des Museums wird eingeladen, an und mit den Schwellen des Museums nachzudenken. Gemeinsam \u2013 als Sch\u00F6pfer*in, K\u00FCnstler*in, Aktivist*in, Nachbar*in und Partner*in \u2013 arbeiten alle an diesem Projekt. Ausgangspunkt ist das Museum. \u00DCber einen Zeitraum von mehreren Monaten fliessen die Ereignisse in das Museum hinein und aus ihm heraus. Ein zentraler Aspekt des Projekts ist deshalb der Begriff des \u00ABStroms\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEr steht f\u00FCr den Fluss von Ideen, Geschichten, Einfl\u00FCssen und Ethiken, die innerhalb, durch und um das Museum herum fliessen \u2013 und es mit Menschen, Orten und Wissensformen ausserhalb verbinden. Diese Str\u00F6me existieren in beide Bewegungsrichtungen: Menschen treten ins Museum ein und bringen Sachen mit ins Museum \u2013 und umgekehrt. So, wie Str\u00F6me die Positionen von Steinen ver\u00E4ndern und eine Spur hinterlassen, versucht das Projekt, das Museum f\u00FCr den lokalen Kontext durchl\u00E4ssig zu machen und bestehende Verh\u00E4ltnisse und Beziehungen nachhaltig zu ver\u00E4ndern.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Str\u00F6me werden sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Museums entstehen: Dabei formen sich verschiedene Orte des Lernens, der Aktivit\u00E4ten und der Begegnungen. Die Str\u00F6me laden dazu ein, \u00FCber die verschiedenen im Museum existierende Schwellen (r\u00E4umlich, institutionell, sozial) und deren Entstehung nachzudenken.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EJeanne, Sophie und die Mitwirkenden stellen die Frage: Was str\u00F6mt bereits aus dem Museum heraus, trotz oder gerade wegen seiner Mechanismen der Pflege, der Konservierung, des Lernens und der Ausstellungsformate? Das Projekt erm\u00F6glicht das Mitgestalten als eine Form des Lernens inner- und ausserhalb des Museums.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAn der Schwelle des Museums wird mit verschiedenen Menschen und Gruppen in Z\u00FCrich in Verbindung treten. Diese werden eine Reihe von Str\u00F6men mitgestalten und aktivieren. Innerhalb des Museums wird es Objekte zu sehen geben, bequeme Sitzgelegenheiten, Ideen zum Hinterfragen und immer wieder auch Begegnungen zum Lernen. Ab dem 28. September 2024 werden Str\u00F6me in unterschiedlichem Tempo in das Museum hinein- und aus ihm herausfliessen: mit wechselnden Layouts und Aktivit\u00E4ten. W\u00E4hrend sich diese Str\u00F6me entfalten, k\u00F6nnen sich die Besucher*innen einbringen und \u00FCber sie nachdenken.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAn der Schwelle des Museums versucht, die Schwellen des Museums zu entwirren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEinige Str\u00F6me finden sichtbar f\u00FCr alle statt \u2013 eine \u00F6ffentliche Teilnahme ist jedoch leider nicht m\u00F6glich. Dazu geh\u00F6rt etwa Welcome to School, SAE-Greenhouse \u0026amp; School of Commons sowie LUNCH LOVE.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine Ausstellung entlang von Str\u00F6men mit und von Jeanne van Heeswijk; Sophie Mak-Schram; Lina Zeller; Sara Frikech; Les Complices; Marieta Chemeli Kiptalam and Cihan Inan; Kenza Benabderrazik und das SAE Greenhouse Lab; Aurore Gayet und Zentralw\u00E4scherei; Carla Peca, Etienne Ost und Vicky Baderna, aktiv am Feministischen Streikhaus Z\u00FCrich; Walesca Frank, Laura Rivas Kaufmann, Joslyne Ohoka und Black Stammtisch; Chantelle Lue und die School of Commons; Welcome to School (Lila Klasse und Munira Nour, Safaa Nour und Sabine Hagmann); Stiftung St. Jakob, Flechterei; Mario Espinoza; Khanya; Natalja Burkhardt und Radio LoRa; Autonome Schule Z\u00FCrich\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Tasnim Baghdadi und Michael Birchall\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Linda Addae\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/an-der-schwelle-des-museums","target":"_self"},"clusterBy":"2024"},{"dateFrom":"8.6.","dateTo":"8.9.24","datetimeFrom":"2024-06-08","datetimeTo":"2024-09-08","defaultSource":"/media/qlsp2npa/mm_20240617_materialmanipulations_exhview_stefanaltenburger_0007_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Material Manipulations","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKapitel 2 mit Werken von Marion Baruch, Heidi Bucher, Mart\u00EDn Soto Clim\u00E9nt, Thea Djordjadze, Berta Fischer, Raphael Hefti, Sonia Kacem, Pamela Rosenkranz und Xanti Schawinsky.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EMaterial Manipulations\u003C/em\u003E ist das zweite Kapitel einer Sammlungsausstellung, die von Material als k\u00FCnstlerischem Rohstoff ausgeht. Nachdem im ersten Kapitel \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022/programm/ausstellungen/material-memories\u0022 title=\u0022Material Memories\u0022\u003E\u003Cem\u003EMaterial Memories\u003C/em\u003E\u003C/a\u003E gezeigt wurde, wie Material mit Bedeutung aufgeladen werden kann, besch\u00E4ftigt sich das zweite Kapitel mit der \u00E4sthetischen Qualit\u00E4t der Werkstoffe: Im Zentrum stehen die k\u00FCnstlerischen Bearbeitungsprozesse und Materialexperimente.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENichts ist, wie es sein sollte: Steife Metalljalousien h\u00E4ngen in t\u00E4nzerischen Posen von der Decke. Das \u00FCblicherweise entspiegelte Museumsglas lehnt verspiegelt als \u00FCberdimensionierte Skulptur an der Wand. Starres Acrylglas schwebt als kn\u00E4uelartiges Objekt im Raum. Kontraste bilden den Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Im Zentrum steht das Material als k\u00FCnstlerischer Rohstoff sowie die \u00E4sthetische Qualit\u00E4t der Kunstwerke. Letztere entsteht \u2013 wie der Titel \u003Cem\u003EMaterial Manipulations \u003C/em\u003Eandeutet \u2013 durch unkonventionelle Bearbeitungsprozesse und Materialexperimente.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESeit den 1960er Jahren greifen Kunstschaffende auf nicht best\u00E4ndige oder organische Materialien zur\u00FCck. Dabei arbeiten sie gerne mit Werkstoffen aus der Industrie oder integrieren gefundene Objekte in ihre Arbeiten. Auch die k\u00FCnstlerischen Arbeitsprozesse und Techniken unterliegen seither einer steten Ver\u00E4nderung und Erweiterung. Im Gegensatz zur industriellen Verarbeitung \u2013 wo die gewerbliche Verwertung von Rohstoffen den Bedingungen der Massenproduktion unterliegt \u2013 sind der Materialverarbeitung in der Kunst keine Grenzen gesetzt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung zeigt, wie Kunstschaffende Materialeigenschaften auf die Probe stellen: Techniken werden uminterpretiert, bei experimentellen Verarbeitungsprozessen waltet der Zufall oder Materialien und Gegenst\u00E4nde werden zweckentfremdet. Dieses Erweitern bestehender Konventionen im Bereich des Kunstschaffens kann auch als \u00DCberwindung von bereits Bekanntem verstanden werden \u2013 nur so kann Neues entstehen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/material-manipulations","target":"_self"},"clusterBy":"2024"},{"dateFrom":"8.6.","dateTo":"8.9.24","datetimeFrom":"2024-06-08","datetimeTo":"2024-09-08","defaultSource":"/media/40qjj2ra/mm_20240507_dineoshesheeraisibebopape_pi_studiostucky_4_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Dineo Seshee Raisibe Bopape","description":"(ka) pheko ye \u2013 wo der Traum beginnt","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABMeeting physical force with soul force\u00BB \u2013 Martin Luther King, I have a dream, 1963\u003Cbr\u003E\u003Cem\u003E(Physischer Gewalt mit Seelenst\u00E4rke entgegentreten)\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABKe lorile, ke lorile ke mmona Mme bana baka\u00BB \u2013 Southern African folk song\u003Cbr\u003E\u003Cem\u003E(Ich tr\u00E4umte, ich sah die Mutter meiner Kinder)\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn ihrer Einzelausstellung l\u00E4dt Dineo Seshee Raisibe Bopape (*1981, Polokwane, S\u00FCdafrika) ihre Besucher*innen zum Riechen, Schmecken, H\u00F6ren, F\u00FChlen, Laufen, Sitzen und Tr\u00E4umen ein. Im Tr\u00E4umen erkundet die K\u00FCnstlerin Verbindungen zwischen den unterdr\u00FCckten und fragmentarischen Teilen von Materie, Selbst und Leben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn der Vorbereitung auf die Ausstellung tauchte die K\u00FCnstlerin in W\u00E4lder, Landschaften und Gew\u00E4sser ein, in Geschichten von afrikanischen Regenmacher*innen und in die Welt der Tr\u00E4ume. In verschiedenen indigenen Kulturen ist es schon seit jeher \u00FCblich, durch Tr\u00E4ume zu heilen und geheilt zu werden und im Prozess verschiedene pflanzliche Lebensformen miteinzubeziehen. Erdboden taucht in der Ausstellung in unterschiedlichen Formen auf: als Erinnerungs- und M\u00F6glichkeitsspeicher des Universums, aber auch als Zeugnis von sozialen, historischen und politischen Ersch\u00FCtterungen; ein Symbol f\u00FCr unsere kollektive Verbindung zur n\u00E4hrenden Kraft der tr\u00E4umenden Erde.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung \u003Cem\u003E(ka) pheko ye \u2013 wo der Traum beginnt\u003C/em\u003E entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst und dem Museum of Contemporary Art Kiasma in Helsinki.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/dineo-seshee-raisibe-bopape","target":"_self"},"clusterBy":"2024"},{"dateFrom":"10.2.","dateTo":"20.5.24","datetimeFrom":"2024-02-10","datetimeTo":"2024-05-20","defaultSource":"/media/kdib0gtp/mm_20240311_tareklakhrissi_exhview_stefanaltenburger_0005_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Tarek Lakhrissi \u2013 Bliss","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EVernissage: Freitag, 9. Februar 2024\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn seiner Einzelausstellung \u003Cem\u003EBLISS \u003C/em\u003Enimmt Tarek Lakhrissi das Publikum mit auf eine Reise: Die Besucher*innen werden in einer b\u00FChnenartigen Szenerie zu Protagonist*innen \u2013 auf der Suche nach vertr\u00E4umten Momenten inmitten von Chaos. In drei Akten treffen sie auf immersive Installationen, eine filmische Arbeit und \u00FCberlebensgrosse Skulpturen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer franz\u00F6sische Poet und K\u00FCnstler hat ein besonderes Interesse an Diskursen um \u003Cem\u003Erace\u003C/em\u003E, soziale Klasse und Gender. Er kreiert einnehmende Gedichte und Installationen in schillernder Pop-\u00C4sthetik, die traditionelle Narrative ver\u00E4ndern wollen. Dabei arbeitet Lakhrissi mit der Technik der Autofiktion, also dem Verschmelzen von biografischer Erz\u00E4hlung mit fiktionalen Elementen. So bietet er einerseits Identifikationspotenzial f\u00FCr sein Publikum und erz\u00E4hlt zugleich eine ausgedachte Geschichte mit unz\u00E4hligen Ebenen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EBLISS \u003C/em\u003Enimmt den Gem\u00FCtszustand der Melancholie als Ausgangspunkt, um Themen wie Selbstfindung, das eigene Begehren und die soziale Ausgrenzung von marginalisierten Gruppen zu erkunden. Lakhrissis queere und BIPoC-Perspektive l\u00E4sst sich auf allgemeine Alltagserfahrungen von marginalisierten Personen \u00FCbertragen. Was, wenn man nicht zur weissen, cisgender und heterosexuellen Mehrheit der Gesellschaft geh\u00F6rt? So erz\u00E4hlt der K\u00FCnstler eine autofiktionale Erkundungsreise durch das eigene Selbst, und bringt dabei ein komplexes Zusammenspiel zum Ausdruck: zwischen Licht und Dunkelheit, Gl\u00FCckseligkeit und Melancholie.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator: Dr. Michael Birchall\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratorische Assistenz: Louisa Behr\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/tarek-lakhrissi-bliss","target":"_self"},"clusterBy":"2024"},{"dateFrom":"10.2.","dateTo":"20.5.24","datetimeFrom":"2024-02-10","datetimeTo":"2024-05-20","defaultSource":"/media/0welejt0/mm_20240311_materialmemories_exhview_stefanaltenburger_0088_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Material Memories","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKapitel 1 mit Werken von Heidi Bucher, Yael Davids, Thea Djordjadze, Graciela Guti\u00E9rrez Marx, Kris Lemsalu, Liz Magor, Maria Pini\u0144ska-Bere\u015B und Vivian Suter.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABDie Bilder (\u2026) waren gezeichnet von Wasser, Schlamm und Bl\u00E4ttern. Der Wendepunkt war, als ich akzeptierte, dass meine Bilder nicht zerst\u00F6rt, sondern ver\u00E4ndert wurden.\u00BB Mit diesen Worten beschreibt die K\u00FCnstlerin Vivian Suter die Folgen einer \u00DCberschwemmung ihres Ateliers. Ebendiese Vorstellung von Material als Spurentr\u00E4ger und Erinnerungsspeicher dient als Ausgangspunkt f\u00FCr die Ausstellung: Sie n\u00E4hert sich den ausgew\u00E4hlten Sammlungswerken \u00FCber deren materielle Beschaffenheit an und besch\u00E4ftigt sich damit, wie Material mit Bedeutung aufgeladen wird und wie rohe Werkstoffe zu Kunst werden k\u00F6nnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EPhysische Materie ist die Grundvoraussetzung jedes objektbasierten Kunstwerks. Seit den 1960er Jahren greifen Kunstschaffende ganz selbstverst\u00E4ndlich auf nicht best\u00E4ndige oder organische Materialien zur\u00FCck, arbeiten mit Werkstoffen aus der Industrie oder integrieren gefundene Objekte in ihre Arbeiten. Diese Materialien werden in einem k\u00FCnstlerischen Bearbeitungsprozess zusammengef\u00FChrt, kombiniert, geformt, ver\u00E4ndert, eingef\u00E4rbt, verfl\u00FCssigt oder verfestigt \u2013 so lange, bis sie eine nach Ermessen der K\u00FCnstler*innen fertige Form erreicht haben. Die Ausstellung setzt sich damit auseinander, wie Bedeutung dem Material durch den k\u00FCnstlerischen Schaffensprozess \u2013 tats\u00E4chlich oder symbolisch \u2013 eingeschrieben wird: Es kann sich dabei um Bearbeitungspuren handeln oder um \u00DCberreste, die von einer performativen Handlung zeugen. In manchen F\u00E4llen speichert das Material auch Abdr\u00FCcke, die durch unkontrollierbare Faktoren zustande kommen, aber zugelassen und somit Teil des Werkes werden. In anderen F\u00E4llen wird ein Material oder ein Objekt durch eine Aktion mit neuer Bedeutung aufgeladen oder die alte wird \u00FCberschrieben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung vereint k\u00FCnstlerische Positionen aus verschiedenen Generationen und geografischen Kontexten: gemein ist ihnen jedoch der Umgang mit unbeschriebener Materie, in welche sie ihre eigenen Bedeutungen einschreiben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratorin: Nadia Schneider Willen\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Claudia Heim\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/material-memories","target":"_self"},"clusterBy":"2024"},{"dateFrom":"7.10.","dateTo":"21.1.24","datetimeFrom":"2023-10-07","datetimeTo":"2024-01-21","defaultSource":"/media/k0zcretq/mm_20231016_interdependencies_0006_stefanaltenburger_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Interdependencies: Perspektiven zu Care und Resilienz","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Gruppenausstellung Interdependencies: Perspektiven zu Care und Resilienz zeigt die wechselseitige Abh\u00E4ngigkeit von Menschen, Gesellschaften und Institutionen. Die vierzehn Kunstschaffenden bieten sowohl kritische als auch l\u00F6sungsorientierte Perspektiven auf gesellschaftliche Verh\u00E4ltnisse und Machtstrukturen. Im Mittelpunkt stehen individuelle und kollektive Erfahrungen mit Behinderung, Krankheit und Heilung. Der Wunsch nach Gerechtigkeit, die Dringlichkeit von Widerstand sowie die Bedeutung von Kreativit\u00E4t im Spannungsfeld von Verletzlichkeit und Resilienz sind in ihren Arbeiten zentral.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EWir alle haben w\u00E4hrend der COVID-19-Pandemie Erschwernisse erfahren, ob durch Isolation, Erkrankung oder die Anpassung an neue Situationen. Vor allem die Art und Weise, wie wir uns umeinander k\u00FCmmern, hat sich seither ver\u00E4ndert \u2013 sowohl im Gesundheitswesen und am Arbeitsplatz als auch in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Missst\u00E4nde im Bereich der gesellschaftlichen und institutionellen F\u00FCrsorge (Care) gibt es aber nicht erst seit der Pandemie \u2013 insbesondere die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft stehen in diesem Spannungsfeld. Der Diskurs um Care ist jedoch immer mehr im Zeitgeist angekommen. K\u00FCnstler*innen erarbeiten zunehmend Modelle, die Ableismus, Gender-Normativit\u00E4t und den gesellschaftlichen Leistungsdruck ablehnen. Die Kunstschaffenden der Ausstellung engagieren sich f\u00FCr die Sichtbarkeit und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und in queeren und feministischen Bewegungen, die ihre Bereitschaft f\u00FCr Ver\u00E4nderung und ihren Widerstand demonstrieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn der Ausstellung sind drei Modelle der F\u00FCrsorge im Fokus \u2013 die Selbstf\u00FCrsorge, die politische F\u00FCrsorge und die kollektive F\u00FCrsorge. Selbstf\u00FCrsorge (Self Care) bedeutet f\u00FCr viele eine Atempause von den harten Realit\u00E4ten des kapitalistischen Leistungsdrucks. Doch zugleich ist sie ein Privileg. In der Installation Depression kritisiert Maryam Jafri die Vereinnahmung traditioneller chinesischer Heilpraktiken durch eine globale Wellnessindustrie. Ezra Benus erforscht den Zusammenhang zwischen Krankheit, Kapitalismus sowie Erotik und thematisiert, wie gelebte Erfahrungen zur konsumierbaren Ware gemacht werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ECare und Care-Arbeit sind nicht nur ein privates, sondern auch ein politisches Anliegen. Politische F\u00FCrsorge bedeutet f\u00FCr einige K\u00FCnstler*innen der Ausstellung, sich aktivistisch zu engagieren und in ihren Arbeiten auf Missst\u00E4nde hinzuweisen, um Ver\u00E4nderungen zu bewirken. Die Br\u00FCder Carmen und Antonio Papalia sorgen in ihrer k\u00FCnstlerischen Praxis nicht nur f\u00FCreinander, sondern wehren sich auch gegen die Pharmaindustrie, indem sie alternative Schmerzmittel in Form von Cannabispflanzen z\u00FCchten. In \u00E4hnlicher Weise untersucht Sharona Franklin mit ihrem Quilt aus Gelatine, Kr\u00E4utern und Biomaterial die Machtdynamik zwischen Pharmaindustrie und alternativen Heilmethoden und setzt sich dar\u00FCber hinaus f\u00FCr die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Die spezifische Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten wird als Ableismus bezeichnet. Ableismus ist h\u00E4ufig mit anderen strukturellen Benachteiligungen verwoben, wie beispielsweise Armut, Sexismus und/oder Rassismus. Carolyn Lazard verweist in ihrer modifizierten Pain Scale (Schmerzskala) auf die Ungleichbehandlung von Schwarzen Menschen, die von medizinischem Personal in ihren Schmerzen weniger ernst genommen werden als weisse.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKollektive F\u00FCrsorge und Zusammenhalt sind zentral, um Care f\u00FCr alle zu erm\u00F6glichen. Dabei geht es nicht nur um institutionalisierte Care-Arbeit, sondern auch um die gemeinschaftliche Bereitschaft, sich \u00FCberall f\u00FCr bessere Verh\u00E4ltnisse einzusetzen. Die Ausstellung zeigt Ans\u00E4tze, die auf Solidarit\u00E4t, Mitgef\u00FChl und Unterst\u00FCtzung basieren und traditionelle Vorstellungen von F\u00FCrsorge hinterfragen und erweitern. Sowohl den Arbeiten von Rory Pilgrim als auch denen von the vacuum cleaner geht ein kollektiver F\u00FCrsorge- und Arbeitsprozess voraus. W\u00E4hrend Pilgrim den Zusammenhang zwischen Klimakrise und sozialer Unterst\u00FCtzung untersucht, thematisiert the vacuum cleaner in seiner Videoinstallation das Versagen des psychiatrischen Gesundheitssystems und die Kraft der Kunst, Resilienz zu f\u00F6rdern. Resilienz beschreibt die F\u00E4higkeit von Individuen oder Gesellschaften, mit Ver\u00E4nderungen und Krisen umzugehen und sich ihnen anzupassen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAuch im Museum wollen wir f\u00FCr verschiedene Bed\u00FCrfnisse sorgen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Adina Pintilie, Carmen \u0026amp; Antonio Papalia, Carolyn Lazard, Ezra Benus, Grace Ndiritu, Jesse Luke Darling, Johanna Hedva, Lauryn Youden, Maryam Jafri, Rory Pilgrim, Sharona Franklin, the vacuum cleaner and collaborators, sowie Alina Szapocznikow und Marijke van Warmerdam aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator: Dr. Michael Birchall\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Claudia Heim\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/interdependencies-perspektiven-zu-care-und-resilienz","target":"_self"},"clusterBy":"2023"},{"dateFrom":"10.6.","dateTo":"17.9.23","datetimeFrom":"2023-06-10","datetimeTo":"2023-09-17","defaultSource":"/media/03aiwtjz/mm_20230717_aof3_exhview_stefanaltenburger_02_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Acts of Friendship \u2013 Act 3","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EEine im Museumsteam gemeinschaftlich erarbeitete Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EVernissage 3. Akt: Freitag, 9. Juni 2023\u003Cbr\u003E3. Akt \u2013 10. Juni bis 17. September 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EVergangen:\u003Cbr\u003E1. Akt \u2013 28. Januar bis 2. April 2023\u003Cbr\u003E2. Akt \u2013 5. April bis 28. Mai 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Freundschaft assoziieren wir heute oft die Vorstellung einer Verbindung, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert und uns \u2013 nicht zuletzt in Zeiten der Krise \u2013 Halt gibt. Freundschaften sind aber auch komplexe, widerspr\u00FCchliche Gebilde, die durchaus subversiven Charakter haben k\u00F6nnen. So verm\u00F6gen uns Freundschaften nicht nur dabei zu unterst\u00FCtzen, uns gegen\u00FCber der Aussenwelt als Individuen zu verhalten, sondern sie k\u00F6nnen auch ein Weg sein, sich kollektiv Geh\u00F6r zu verschaffen und sich gegen gesellschaftliche (Macht-) Strukturen aufzulehnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EInspiriert von Ragnar Kjartanssons Videoinstallation The Visitors, die als Hommage an die Freundschaft verstanden werden kann, hat das Team des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst f\u00FCr die Ausstellung \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E Arbeiten aus der Sammlung ausgew\u00E4hlt, die aus seiner Sicht einen bestimmten Aspekt von Freundschaft verk\u00F6rpern. Die rund dreissig Werke werden \u00FCber die Ausstellungsdauer von acht Monaten in drei Werkkonstellationen mit thematischen Schwerpunkten gezeigt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EObwohl diese Arbeiten die pers\u00F6nlichen Vorstellungen, Ansichten und Zug\u00E4nge zur Freundschaft der einzelnen Teamkolleg*innen repr\u00E4sentieren, dienen sie auch als Ausgangspunkt f\u00FCr Fragen rund um dieses Thema, das so vielschichtig ist wie die verschiedenen Zug\u00E4nge selbst. In \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E geht es nicht vorrangig um f\u00FCrsorgliche, auf unseren engeren Kreis bezogene Freundschaften, sondern um Komplizenschaft, Allianzen und Solidarit\u00E4t. So ist es nicht weit vom Zusammensein und Austausch in vertrauter Runde zum Gemeinschaftsgef\u00FChl, das uns \u00F6ffentlich f\u00FCr \u00DCberzeugungen und Werte einstehen und zu einem politisch aktiven, handelnden Kollektiv werden l\u00E4sst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EACTS OF FRIENDSHIP \u2013 3. AKT\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Werken aus der Sammlung von Judith Bernstein, Alighiero Boetti, Annika Eriksson, Alicia Framis, Gabriela Fridriksd\u00F3ttir, Jan Peter Hammer, Lang/Baumann, Teresa Margolles, Bernhard Martin, Juan Mu\u00F1oz und Rirkrit Tiravanija.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEIN ACT OF FRIENDSHIP F\u00DCR UNSERE BESUCHER*INNEN\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Rahmen der dreiteiligen Sammlungsausstellung \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E ist der Eintritt ins Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst bis zum 17. September 2023 f\u00FCr alle Besucher*innen kostenlos!\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/acts-of-friendship-act-3","target":"_self"},"clusterBy":"2023"},{"dateFrom":"10.6.","dateTo":"17.9.23","datetimeFrom":"2023-06-10","datetimeTo":"2023-09-17","defaultSource":"/media/lbjnq3ks/mm_230717_pilvitakala_exhview_stefanaltenburger_02_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Pilvi Takala \u2013 Close Watch","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie K\u00FCnstlerin Pilvi Takala zeigt \u003Cem\u003EClose Watch\u003C/em\u003E, eine neue Videoinstallation, welche die Arbeitskulturen, Gemeinschafts- und Sicherheitsstrukturen in unserem Alltag unter die Lupe nimmt. Takala arbeitete sechs Monate lang f\u00FCr den Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums in Finnland. Die Mehrkanal-Installation beruht sowohl auf ihren eigenen Erfahrungen und Gespr\u00E4chen als auch auf jenen der anderen Sicherheitsdienstangestellten des Zentrums. Die Arbeit untersucht die komplexe gesellschaftliche Funktion von Sicherheitsbestimmungen, die uns zugleich Schutz bieten und uns unter Kontrolle halten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EVernissage: Freitag, 9. Juni 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EZUR AUSSTELLUNG GEH\u00D6RT \u2013 ALS TEIL DES KUNSTWERKS VON PILVI TAKALA \u2013 EINE WEBSITE: \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://closewatch.site/\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022closewatch.site\u0022 type=\u0022external\u0022\u003EHIER ENTDECKEN\u003C/a\u003E.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Videos wurden w\u00E4hrend eines dreit\u00E4gigen, von Takala organisierten Workshops gedreht, in dessen Verlauf die K\u00FCnstlerin und ihre fr\u00FCheren Kolleginnen und Kollegen ihre Rolle als Sicherheitsdienstleute diskutierten. In dem von der K\u00FCnstlerin geleiteten Gespr\u00E4ch geht es um Gewalt, Rassismus und toxisches Verhalten am Arbeitsplatz; die Thematiken ergeben sich aus den von den Sicherheitsleuten angef\u00FChrten Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Kern erm\u00F6glicht \u003Cem\u003EClose Watch\u003C/em\u003E eine Ver\u00E4nderung unserer Erwartung und Beobachtung. Als Betrachter*innen werden wir einerseits mit der Tatsache konfrontiert, dass wir h\u00E4ufig eng \u00FCberwacht werden; andererseits sehen wir uns in die Beobachterposition versetzt. Wir sind diejenigen, die die Sicherheitsleute bei ihrem Gespr\u00E4ch \u00FCber ihre Rolle und ihre Arbeitskultur beobachten. Die internen Mechanismen des Sicherheitsbetriebs werden f\u00FCr ein breiteres Publikum offengelegt, was die Frage aufwirft, wie wir in Zukunft \u00FCberwacht werden wollen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDies ist die erste Einzelausstellung von Pilvi Takala in der Schweiz. Erstmals wurde \u003Cem\u003EClose Watch\u003C/em\u003E im finnischen Pavillon der 59. Biennale in Venedig (2022) pr\u00E4sentiert. Im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst ist eine erweiterte Version des Werks zu sehen, die neben neuen Elementen auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm miteinschliesst, das die komplexen Themen in der Ausstellung aufgreift.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Videoarbeiten von Pilvi Takala\u202F(*1981, lebt und arbeitet in Berlin und Helsinki) basieren auf performativen Interventionen, in denen sie spezifische Gemeinschaften untersucht, um gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen. Die dabei entstandenen Projekte waren u.a. an folgenden Orten zu sehen: Seoul Mediacity Biennale; Manifesta 11, Z\u00FCrich; Centre Pompidou, Paris; New Museum, New York; und Kunsthalle Basel.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator: Dr. Michael Birchall\u003Cbr\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEIN ACT OF FRIENDSHIP F\u00DCR UNSERE BESUCHER*INNEN\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Eintritt f\u00FCr die dreiteilige Sammlungsausstellung Acts of Friendship ist f\u00FCr die gesamte Ausstellungsdauer vom 28. Januar bis zum 17. September f\u00FCr alle Besucher*innen kostenlos. Der freie Eintritt gilt ebenso f\u00FCr die in diesem Zeitraum parallellaufenden Ausstellungen \u003Cem\u003ERagnar Kjartansson \u2013 The Visitors und Pilvi Takala \u2013 Close Watch\u003C/em\u003E.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/pilvi-takala-close-watch","target":"_self"},"clusterBy":"2023"},{"dateFrom":"6.4.","dateTo":"28.5.23","datetimeFrom":"2023-04-06","datetimeTo":"2023-05-28","defaultSource":"/media/bqajlgug/barlo101074_7_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Acts of Friendship \u2013 Act 2","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EEine im Museumsteam gemeinschaftlich erarbeitete Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E2. Akt \u2013 6. April bis 28. Mai 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EVernissage 3. Akt: Freitag, 9. Juni 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E3. Akt \u2013 10. Juni bis 17. September 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EVergangen: 1. Akt \u2013 28. Januar bis 2. April 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Freundschaft assoziieren wir heute oft die Vorstellung einer Verbindung, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert und uns \u2013 nicht zuletzt in Zeiten der Krise \u2013 Halt gibt. Freundschaften sind aber auch komplexe, widerspr\u00FCchliche Gebilde, die durchaus subversiven Charakter haben k\u00F6nnen. So verm\u00F6gen uns Freundschaften nicht nur dabei zu unterst\u00FCtzen, uns gegen\u00FCber der Aussenwelt als Individuen zu verhalten, sondern sie k\u00F6nnen auch ein Weg sein, sich kollektiv Geh\u00F6r zu verschaffen und sich gegen gesellschaftliche (Macht-) Strukturen aufzulehnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EInspiriert von Ragnar Kjartanssons Videoinstallation \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E, die als Hommage an die Freundschaft verstanden werden kann, hat das Team des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst f\u00FCr die Ausstellung \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E Arbeiten aus der Sammlung ausgew\u00E4hlt, die aus seiner Sicht einen bestimmten Aspekt von Freundschaft verk\u00F6rpern. Die rund dreissig Werke werden \u00FCber die Ausstellungsdauer von acht Monaten in drei Werkkonstellationen mit thematischen Schwerpunkten gezeigt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EObwohl diese Arbeiten die pers\u00F6nlichen Vorstellungen, Ansichten und Zug\u00E4nge zur Freundschaft der einzelnen Teamkolleg*innen repr\u00E4sentieren, dienen sie auch als Ausgangspunkt f\u00FCr Fragen rund um dieses Thema, das so vielschichtig ist wie die verschiedenen Zug\u00E4nge selbst. In \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E geht es nicht vorrangig um f\u00FCrsorgliche, auf unseren engeren Kreis bezogene Freundschaften, sondern um Komplizenschaft, Allianzen und Solidarit\u00E4t. So ist es nicht weit vom Zusammensein und Austausch in vertrauter Runde zum Gemeinschaftsgef\u00FChl, das uns \u00F6ffentlich f\u00FCr \u00DCberzeugungen und Werte einstehen und zu einem politisch aktiven, handelnden Kollektiv werden l\u00E4sst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EACTS OF FRIENDSHIP \u2013 2. AKT\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Werken aus der Sammlung von Phyllida Barlow, Mary Beth Edelson, Esther Eppstein, Fischli/Weiss, Lyle Ashton Harris, Lang/Baumann, Annika Str\u00F6m und Elodie Pong\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEIN ACT OF FRIENDSHIP F\u00DCR UNSERE BESUCHER*INNEN\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Rahmen der dreiteiligen Sammlungsausstellung \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E ist der Eintritt ins Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst bis zum 17. 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September 2023\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Freundschaft assoziieren wir heute oft die Vorstellung einer Verbindung, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert und uns \u2013 nicht zuletzt in Zeiten der Krise \u2013 Halt gibt. Freundschaften sind aber auch komplexe, widerspr\u00FCchliche Gebilde, die durchaus subversiven Charakter haben k\u00F6nnen. So verm\u00F6gen uns Freundschaften nicht nur dabei zu unterst\u00FCtzen, uns gegen\u00FCber der Aussenwelt als Individuen zu verhalten, sondern sie k\u00F6nnen auch ein Weg sein, sich kollektiv Geh\u00F6r zu verschaffen und sich gegen gesellschaftliche (Macht-) Strukturen aufzulehnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EInspiriert von Ragnar Kjartanssons Videoinstallation\u003Cem\u003E The Visitors\u003C/em\u003E, die als Hommage an die Freundschaft verstanden werden kann, hat das Team des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst f\u00FCr die Ausstellung Acts of Friendship Arbeiten aus der Sammlung ausgew\u00E4hlt, die aus seiner Sicht einen bestimmten Aspekt von Freundschaft verk\u00F6rpern. Die rund dreissig Werke werden \u00FCber die Ausstellungsdauer von acht Monaten in drei Werkkonstellationen mit thematischen Schwerpunkten gezeigt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EObwohl diese Arbeiten die pers\u00F6nlichen Vorstellungen, Ansichten und Zug\u00E4nge zur Freundschaft der einzelnen Teamkolleg*innen repr\u00E4sentieren, dienen sie auch als Ausgangspunkt f\u00FCr Fragen rund um dieses Thema, das so vielschichtig ist wie die verschiedenen Zug\u00E4nge selbst. In \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E geht es nicht vorrangig um f\u00FCrsorgliche, auf unseren engeren Kreis bezogene Freundschaften, sondern um Komplizenschaft, Allianzen und Solidarit\u00E4t. So ist es nicht weit vom Zusammensein und Austausch in vertrauter Runde zum Gemeinschaftsgef\u00FChl, das uns \u00F6ffentlich f\u00FCr \u00DCberzeugungen und Werte einstehen und zu einem politisch aktiven, handelnden Kollektiv werden l\u00E4sst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EACTS OF FRIENDSHIP \u2013 1. AKT\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Werken aus der Sammlung von Alex Bag\u202F/\u202FPatterson Beckwith, Olaf Breuning, Angela Bulloch, Esther Eppstein, Ruth Erdt, Martin Kippenberger, Lang/Baumann, Muda Mathis, Mickry 3, Claudia \u0026amp; Julia M\u00FCller und Annika Str\u00F6m\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEIN ACT OF FRIENDSHIP F\u00DCR UNSERE BESUCHER*INNEN\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Rahmen der dreiteiligen Sammlungsausstellung \u003Cem\u003EActs of Friendship\u003C/em\u003E ist der Eintritt ins Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst bis zum 17. 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Hier trifft sich eine Gruppe von Freund*innen, um vor der malerisch verfallenen Kulisse der geschichtstr\u00E4chtigen Rokeby Mansion gemeinsam einen Song zu spielen \u2013 einen, in den Worten des K\u00FCnstlers, \u00ABfemininen, nihilistischen Gospel-Song\u00BB. Acht Musiker*innen und ein Chor tragen in einer ununterbrochenen 64-min\u00FCtigen Videoaufnahme ein Lied vor, das auf collagierten und von Kjartansson und Dav\u00ED\u00F0 \u00DE\u00F3r J\u00F3nsson vertonten Textfragmenten der K\u00FCnstlerin \u00C1sd\u00EDs Sif Gunnarsd\u00F3ttir basiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Projektionen zeigen jeweils eine*n Musiker*in in einem der Innenr\u00E4ume sowie den Chor auf der Veranda, wobei sich die Szenen und Soundtracks zu einem raumf\u00FCllenden filmischen Tableau zusammenf\u00FCgen. Die Performance vor laufender Kamera kann nicht nur als ein kinematographisches und musikalisches Experiment, sondern auch als vielschichtiges Portr\u00E4t der Freundschaft verstanden werden. \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E ist ein einzigartiges visuelles und akustisches Arrangement, welches die Erfahrungen von Liebe und Verlust, Trennung und Wiedervereinigung ergreifend zum Ausdruck bringt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EW\u00E4hrend die Arbeit als Hommage an die Freundschaft gelesen werden kann, ist \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E zugleich eine Referenz an ABBA. Der Titel verweist auf das gleichnamige Album der schwedischen Popband von 1981, das \u2013 als ihr letztes \u2013 stark von ihrer darauffolgenden Trennung gezeichnet ist. Die 2012 f\u00FCr seine Einzelausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst geschaffene Arbeit \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E verhalf Kjartansson zu internationaler Bekanntheit und gilt als ein herausragendes Beispiel f\u00FCr seine Arbeitsweise.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn seinen Langzeit-Performances erprobt er mittels Wiederholungen und Dauerschleifen die Ver\u00E4nderung musikalischer Auff\u00FChrungen \u00FCber einen ausgedehnten Zeitraum, die mit der Erm\u00FCdung der Protagonist*innen einhergeht und insbesondere in deren Stimmen h\u00F6rbar wird. Auch bei \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E l\u00E4sst Kjartansson uns sehr direkt am Entstehungsprozess des Werkes teilhaben und l\u00E4dt uns dazu ein, in ein intensives und emotionales Kunsterlebnis einzutauchen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ERagnar Kjartansson (*1976, lebt und arbeitet in Reykjav\u00EDk) trat hierzulande zuletzt mit der Performance Schmerz am Z\u00FCrcher Theater Spektakel (2022) in Erscheinung. \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E wurde f\u00FCr seine Einzelausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst 2012 produziert und war seither in vielen internationalen Kunstinstitutionen zu sehen \u2013 zuletzt im San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco und im TBA21 Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Madrid (beide 2022); im GES-2 der V-A-C Foundation, Moskau (2021-2022); im High Museum of Art, Atlanta (2021); im Institute of Contemporary Art, Boston (2020); und im Museum of Contemporary Art Kiasma, Helsinki (2019-2020). Kjartanssons Arbeiten wurden in namhaften Institutionen wie dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Barbican in London und dem Palais de Tokyo in Paris gezeigt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEIN ACT OF FRIENDSHIP F\u00DCR UNSERE BESUCHER*INNEN\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Eintritt f\u00FCr die dreiteilige Sammlungsausstellung Acts of Friendship ist f\u00FCr die gesamte Ausstellungsdauer vom 28. Januar bis zum 17. September f\u00FCr alle Besucher*innen kostenlos. Der freie Eintritt gilt ebenso f\u00FCr die in diesem Zeitraum parallellaufenden Ausstellungen Ragnar Kjartansson \u2013 \u003Cem\u003EThe Visitors und Pilvi Takala \u2013 Close Watch\u003C/em\u003E.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://www.deutschlandfunkkultur.de/ragnar-kjartansson-the-visitors-ausstellung-in-zuerich-dlf-kultur-b72a9a49-100.html\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022www.deutschlandfunkkultur.de\u0022 type=\u0022external\u0022\u003ERadiobeitrag von Deutschlandfunk Kultur zu Ragnar Kjartansson \u2013 The Visitors\u003C/a\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/ragnar-kjartansson-the-visitors","target":"_self"},"clusterBy":"2023"},{"dateFrom":"24.9.","dateTo":"8.1.23","datetimeFrom":"2022-09-24","datetimeTo":"2023-01-08","defaultSource":"/media/ucndqrpq/mm_pi_renee_green_03_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Ren\u00E9e Green","description":"Inevitable Distances","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EInevitable Distances\u003C/em\u003E (dt. unvermeidliche Entfernungen) stellt eine umfassende Ausstellung Ren\u00E9e Greens mit Werken aus den fr\u00FChen 1980er Jahren bis heute dar. Seit den sp\u00E4ten 1980er Jahren erweitert Green die M\u00F6glichkeiten, durch Kunst ungeschriebene Geschichten, kollektives Ged\u00E4chtnis und kulturellen Austausch sichtbar zu machen und durch k\u00FCnstlerische Mittel eine Form zu geben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIhre Arbeiten wurden in den fr\u00FChen 1990er Jahren allm\u00E4hlich bekannt und zirkulierten seither innerhalb sozialer und politischer Diskurse, insbesondere im Kontext der sogenannten Amerikas \u2013 ein Konzept, das Nord-, Mittel- und S\u00FCdamerika sowie die Karibik einschliesst und das in den verschiedenen Vorstellungen und Projektionen Europas existiert. In ihren Installationen, Schriften, Filmen, digitalen Medien, Gem\u00E4lden, Zeichnungen und Tonarbeiten hinterfragt Green die Macht kultureller Institutionen und deren Beziehung zu Sprache, Wissen und Identit\u00E4t. In diesem Sinne bietet sie jedem Einzelnen alternative M\u00F6glichkeiten, sich in der Gegenwart wie auch in der Zukunft in Bezug zu diesen Ph\u00E4nomenen zu verorten und zu identifizieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIndem sie den Museumsraum nutzt, um greifbare Verbindungen zwischen Objekten, Bildern, Ton und Text herzustellen, l\u00E4dt die Ausstellung die Besucher*innen dazu ein, \u00FCber ihre eigenen Wege und Einbindung in verschiedene Kulturgeschichten nachzudenken \u2013 einschliesslich Geschichten \u00FCber die Migration von Sprache und Menschen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMotive der geografischen, wie kulturellen Fragmentierung und Vertreibung sind in Installationen wie\u003Cem\u003E Idyll Pursuits \u003C/em\u003E(1991) erkennbar, wo ein ikonisches Bild eines Berggipfels einem Spielzeugkaleidoskop gegen\u00FCbergestellt wird. Pionierhafte Sehns\u00FCchte nach Abenteuern und Entdeckungen werden durch allt\u00E4glichere Erz\u00E4hlungen von Verwirrung und Frustration untergraben. So werden die Betrachtenden eingeladen, die Arbeit r\u00E4umlich, zeitlich, real oder imagin\u00E4r zu erfassen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine von Greens fr\u00FChesten Installationen, \u003Cem\u003ESites of Genealogy\u003C/em\u003E (1990), l\u00E4sst sich in drei R\u00E4umen des Museums erkunden und verschr\u00E4nkt pers\u00F6nliche, fiktive und historische Biografien miteinander. So erscheinen Greens selbst geschriebene, tagebuchartige Notizen, die ein Jahr ihres Lebens in den fr\u00FChen 1990er Jahren reflektieren, neben Texten aus Harriet Jacobs\u2019 Incidents in the \u003Cem\u003ELife of a Slave Girl \u003C/em\u003E(1861) und Richard Wrights \u003Cem\u003ENative Son\u003C/em\u003E (1940). \u003Cem\u003EImport/Export Funk Office\u003C/em\u003E (1992) wiederum zeichnet die globale Verbreitung, Interpretation, Aneignung und Kommerzialisierung der Hip-Hop-Kultur und ihre Beziehung zu den kulturellen Formen und dem Leben der afrikanischen Diaspora nach.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung stellt folgende Fragen: Wie komplexe Geschichten vermittelt werden, und was diese \u00FCber Kommunikationsmethoden verraten k\u00F6nnen. Wie werden Erkenntnisse gewonnen und weitergeben, ohne dass wir sie aufzeichnen und besitzen? Wie wirken sich Systeme der Pr\u00E4sentation und Kommunikation auf Beziehungen zu kulturellen Inhalten und zum Leben aus? Und welche Rolle nehmen Vergn\u00FCgen und Imagination dabei ein?\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EInevitable Distances\u003C/em\u003E zeigt formal komplexe Kunstwerke von Green, die Vorstellungen \u00FCber das Denken und das Leben miteinander verweben. Sie deuten dabei auf die Begegnungen und die Wege hin, die K\u00FCnstler*innen auf ihrem Lebensweg zur\u00FCckgelegen, und verweisen gleichzeitig auf alternative M\u00F6glichkeiten des Seins.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung wird produziert von den KW Institute for Contemporary Art, Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst, Z\u00FCrich.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator*innen: Mason Leaver-Yap und Assistenzkuratorin Sofie Krogh Christensen (KW Institute for Contemporary Art, Berlin), in Zusammenarbeit mit Dr. Michael Birchall (Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst), Kuratorische Assistenz: Joel Spiegelberg, (Volont\u00E4r, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EZu\u003Cem\u003E Inevitable Distances\u003C/em\u003E erscheint ein gleichnamiges Buch, das vom Berliner K\u00FCnstlerprogramm des DAAD, dem Hatje Cantz Verlag, den KW Institute for Contemporary Art und dem Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst gemeinsam ver\u00F6ffentlicht wird. Die von Carolina Aboarrage gestaltete Publikation enth\u00E4lt Beitr\u00E4ge von der K\u00FCnstlerin Ren\u00E9e Green, Kathrin Bentele, Howie Chen, Emma Hedditch, Katherine McKittrick, Taylor Le Melle, Ima-Abasi Okon und anderen und wird von Mason Leaver-Yap herausgegeben. Das Buch erscheint Anfang 2022.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ECode: Survey (Courtesy the artist, Free Agent Media; Bortolami Gallery, New York; Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/renee-green","target":"_self"},"clusterBy":"2022"},{"dateFrom":"21.5.","dateTo":"11.9.22","datetimeFrom":"2022-05-21","datetimeTo":"2022-09-11","defaultSource":"/media/uhda2jlt/mm_220523_0088_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Basel Abbas \u0026 Ruanne Abou-Rahme","description":"May amnesia never kiss us on the mouth","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung May amnesia never kiss us on the mouth der K\u00FCnstler*innen Basel Abbas und Ruanne Abou-Rahme (leben und arbeiten in New York und Ramallah) setzt sich mit Fragen zur Aufbewahrung von Erinnerung auseinander. Im Fokus steht hierbei, wie Erfahrungen von Gewalt, Verlust, Vertreibung und erzwungener Migration durch Performance bezeugt und erz\u00E4hlt werden k\u00F6nnen. In ihren Arbeiten setzen sich die K\u00FCnstler*innen kontinuierlich mit verschiedenen Formen von Widerstand und deren poetischer Manifestation durch Tanz, Musik und Sprache auseinander.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie zwei raumf\u00FCllenden Installationen \u003Cem\u003EMay amnesia never kiss us on the mouth: Only sounds that tremble through us\u003C/em\u003E (2020-22) und \u003Cem\u003EWhere the soil has been disturbed\u003C/em\u003E (2022) im ersten Stock des Museums nehmen diese Ausdrucksweisen auf und er\u00F6ffnen den Besucher*innen eine neue Perspektive darauf, wie Erfahrungen von Leid und die \u00C4usserung von Widerstand aus arabischsprachigen Kontexten vermittelt, archiviert und bewahrt werden k\u00F6nnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBei den gezeigten Arbeiten handelt es sich zum einen um eine Mehrkanal-Video- und Soundarbeit, die gr\u00F6sstenteils auf Filmmaterial und geschriebenen Texten der K\u00FCnstler*innen basiert, sowie um neue Performances, die mit den Musiker*innen Makimakkuk, Haykal, Julmud und der T\u00E4nzerin Rima Baransi aus Ramallah entwickelt wurden. Dar\u00FCber hinaus befasst sich die immersive Arbeit \u003Cem\u003EMay amnesia never kiss us on the mouth: Only sounds that tremble through us\u003C/em\u003E (2020-22) mit Trauer und \u00FCbersehenen Formen des Widerstands in allt\u00E4glichen Praktiken. Die Arbeit \u003Cem\u003EWhere the soil has been disturbed\u003C/em\u003E (2022) zum anderen zeigt fotografisch festgehaltene Szenen und getrocknete Pflanzen aus Pal\u00E4stina, die Verlust und Resilienz in ihren verschiedenen Formen darstellen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Archiv der K\u00FCnstler*innen, das aus gefundenen Videoclips, eigenen Aufnahmen, geschriebenen und gesprochenen Geschichten und gesammelten Objekten besteht, bildet die Grundlage f\u00FCr die Arbeit. Die archivierten Erinnerungen, die Abbas und Abou-Rahme in und um Pal\u00E4stina, Irak, Syrien und Jemen sowohl im realen als auch im digitalen Raum aufgesp\u00FCrt und aufgezeichnet haben, enthalten Gesang, Tanz, Performance sowie Ausdrucksformen des Protests. Gemeinsam bilden sie k\u00F6rperliche Manifestationen eines kollektiven Ged\u00E4chtnisses, die gegen die Ausl\u00F6schung von marginalisierten Gemeinschaften im arabischsprachigen Kontext aufbegehren und den Anspruch auf geografische Existenzberechtigung, politische Selbstbestimmung und das Zusammenleben in Gemeinschaft erheben. Die individuellen und kollektiven Erinnerungen leben im Werk von Abbas und Abou-Rahme weiter und werden als Gegenentw\u00FCrfe zu kolonialen sowie kapitalistischen Narrativen und Diskursen des Westens wirksam.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Ausstellungstitel \u003Cem\u003EMay amnesia never kiss us on the mouth\u003C/em\u003E (dt. \u003Cem\u003EM\u00F6ge uns das Vergessen nie auf den Mund k\u00FCssen\u003C/em\u003E) kann infolgedessen als Mahnung oder Appell gelesen werden, sich dem Vergessen und der Unsichtbarmachung von Geschichten zu widersetzen. Mit der Ausstellung arbeiten die K\u00FCnstler*innen gegen eine systematische, von politischen Machtsystemen gest\u00FCtzte Verdr\u00E4ngung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EMay amnesia never kiss us on the mouth\u003C/em\u003E is co-commissioned by the Museum of Modern Art, New York, and Dia Art Foundation, New York.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator: Dr. Michael Birchall, Kurator, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Joel Spiegelberg, Volont\u00E4r, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer erste Teil von Basel Abbas und Ruanne Abou-Rahme\u0027s \u003Cem\u003EMay amnesia never kiss us on the mouth\u003C/em\u003E (2020-22), mit dem Titel \u003Cem\u003EPostscript: After everything is extracted\u003C/em\u003E, wurde im Dezember 2020 im Rahmen der Artist Web Projects von Dia ver\u00F6ffentlicht. Im M\u00E4rz 2022 wurde die digitale Plattform mit der Ver\u00F6ffentlichung des zweiten Teils von \u003Cem\u003EMay amnesia never kiss us on the mouth\u003C/em\u003E erweitert, der fast 170 Videos aus der umfangreichen Sammlung gefundener und unbearbeiteter Online-Aufnahmen von Performances der K\u00FCnstler*innen umfasst.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/basel-abbas-ruanne-abou-rahme","target":"_self"},"clusterBy":"2022"},{"dateFrom":"21.5.","dateTo":"11.9.22","datetimeFrom":"2022-05-21","datetimeTo":"2022-09-11","defaultSource":"/media/wukmvai1/mm_220523_0021_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"AUS DEN FUGEN - MOMENTE DER ST\u00D6RUNG 2","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EJulie Becker, Monica Bonvicini, Maurizio Cattelan, Anne-Lise Coste, Hanne Darboven, Sylvie Fleury, Florian Germann, Gianni Motti, Juan Mu\u00F1oz, Ugo Rondinone, Michael Smith, Paul Thek, Nora Turato.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EWie pr\u00E4gen St\u00F6rungen unser Verh\u00E4ltnis zur Welt? Diese Frage stellt die zweiteilige Ausstellung \u003Cem\u003EAus den Fugen - Momente der St\u00F6rung\u003C/em\u003E anhand verschiedener Arbeiten aus der Sammlung des Museums.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESt\u00F6rungen k\u00F6nnen als leises Knirschen den Normalverlauf unseres Alltags kurzzeitig zum Stocken bringen, aber auch dramatisch und radikal in unsere Realit\u00E4t einbrechen. Sie k\u00F6nnen die Ordnung von Gesellschaften, Systemen und Institutionen auf die Probe stellen und deren Funktionsweisen offenlegen, wobei gezielte St\u00F6rversuche oft mit Kritik verbunden sind. Vielf\u00E4ltig in der Form, sind St\u00F6rungen nicht zuletzt auch imstande, unsere Wahrnehmung zu manipulieren, Bedeutungen zu verschieben und \u00DCberzeugungen infrage zu stellen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine zentrale Rolle spielt diese Destabilisierung unserer Wahrnehmung von Realit\u00E4t und Wahrheit im zweiten Teil der Ausstellung. Mehrere Arbeiten beleuchten hier, wie diese Begriffe durch bewusst konstruierte Zusammenh\u00E4nge und Narrative ins Wanken geraten k\u00F6nnen. So verarbeitet die K\u00FCnstlerin Julie Becker in ihrer Arbeit den Mythos einer verdeckten Beziehung zwischen dem Album \u003Cem\u003EThe Dark Side of the Moon\u003C/em\u003E (1973) von Pink Floyd und dem Film \u003Cem\u003EDer Zauberer von Oz\u003C/em\u003E (1939). Indem Becker erfahrbar macht, wie das Album einen geheimen Soundtrack zum Film darstellen k\u00F6nnte, befragt sie auch die Mechanismen solcher Mythenbildung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBei Hanne Darboven und Paul Thek zeigt sich in den Werken selbst eine komplexe Verkn\u00FCpfung von Themen aus gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten, die eine eigene verschachtelte Wahrheit zu behaupten scheint. Arbeiten wie diese lassen uns dar\u00FCber nachdenken, wie wir selbst den Wahrheitsbegriff fassen und ihn individuell wie sozial aushandeln.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EZudem beleuchtet die Ausstellung St\u00F6rungsszenarien, die als Reaktion auf das Weltgeschehen entstehen oder im Bereich der Fiktion \u2013 etwa in Film oder Literatur \u2013 entworfen werden. Mit satirischen Mitteln behandelt beispielsweise die zwischen 1983 und 1985 entstandene Arbeit von Michael Smith die Gefahr einer nuklearen Katastrophe, die besonders zur Zeit des Kalten Kriegs eine reale Bedrohung darstellte. Aber auch rein imagin\u00E4re St\u00F6rungsszenarien k\u00F6nnen sich gesellschaftlich auswirken, indem sie unsere Interpretation der Realit\u00E4t pr\u00E4gen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine bedrohliche Stimmung geht auch von Monica Bonvicinis Installation und den Skulpturen von Juan Mu\u00F1oz aus; beide deformieren uns vertraute architektonische Strukturen. Hier h\u00E4ngen Widerstand und Wut, Verletzlichkeit und Zerfall eng miteinander zusammen. Dar\u00FCber hinaus sind in der Ausstellung Arbeiten zu sehen, die sich mit expliziten Figuren der St\u00F6rung besch\u00E4ftigen: W\u00E4hrend Ugo Rondinones Arbeit vom Clown ausgeht, der an bestehenden Verh\u00E4ltnissen Kritik \u00FCbt und gesellschaftliche \u00C4ngste demaskiert, greift Florian Germann das Ph\u00E4nomen des Poltergeistes auf, der angeblich Menschen heimsucht und schikaniert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EWie schon im ersten Teil sind auch hier die Kunst und ihr Bezug zur St\u00F6rung von Bedeutung. Kunst reflektiert das Gesellschaftliche nicht von ausserhalb, sondern aus ihrem Eingebundensein heraus, wobei K\u00FCnstler*innen den Status Quo kritisieren, Konventionen unterlaufen sowie neue Perspektiven und M\u00F6glichkeitsr\u00E4ume aufzeigen k\u00F6nnen. Kunst und St\u00F6rung sind eng miteinander verwandt \u2013 beide konfrontieren uns mit der eigenen Wahrnehmung und unserem individuellen wie gesellschaftlichen Selbstbild.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratorin: Nadia Schneider Willen, Sammlungskonsveratorin, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Viktor H\u00F6mpler, Kuratorische Assistenz / Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/aus-den-fugen-momente-der-stoerung-2","target":"_self"},"clusterBy":"2022"},{"dateFrom":"29.1.","dateTo":"1.5.22","datetimeFrom":"2022-01-29","datetimeTo":"2022-05-01","defaultSource":"/media/3u3p1xhx/100905_view2_2_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"AUS DEN FUGEN - MOMENTE DER ST\u00D6RUNG","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E!Mediengruppe Bitnik, Lynda Benglis, Vanessa Billy, Alighiero Boetti, Christoph B\u00FCchel, Andrea Fraser, Guerrilla Girls, Fabrice Gygi, Lynn Hershman Leeson, Gianni Motti, Cady Noland, Yuri Pattison, Pipilotti Rist, Katharina Sieverding, Hito Steyerl.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESt\u00F6rungen k\u00F6nnen als leises Knirschen den Normalverlauf unseres Alltags kurzzeitig zum Stocken bringen, aber auch dramatisch und radikal in unsere Realit\u00E4t einbrechen. Die Ausstellung bringt Sammlungsarbeiten zusammen, die sich auf St\u00F6rungen in Form von Ereignissen, Ph\u00E4nomenen oder Handlungen beziehen. Sie fragt dabei, wie St\u00F6rmomente unser Verh\u00E4ltnis zur Welt pr\u00E4gen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGesellschaften, Systeme und Institutionen sehen sich immer wieder gefordert, auf unerwartete St\u00F6rungen zu reagieren, die ihre Ordnung auf die Probe stellen. Dabei wohnt dem St\u00F6rfall das Potenzial inne, durch Irritation, Unterbrechung und Destabilisierung Strukturen und Funktionsweisen offenzulegen. Hierbei kann vieles sichtbar werden: die Schw\u00E4che eines Systems oder die Verteilung von Macht. Oft wird mit gezielten St\u00F6rversuchen Kritik ge\u00FCbt und Widerstand artikuliert. Dabei k\u00F6nnen St\u00F6rungen auf symbolischer Ebene eine Wirkung entfalten und Narrative oder Bedeutungen fragil werden lassen oder verschieben. Nicht selten sind sie auch Ausgangspunkte von Ver\u00E4nderung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn der Ausstellung spielen Momente der St\u00F6rung auf unterschiedliche Weise eine Rolle: Mal sind es historische Ereignisse oder erlebte St\u00F6rf\u00E4lle, die den K\u00FCnstler*innen als Ausgangspunkte ihrer Arbeiten dienen; mal agieren die Werke selbst als St\u00F6rfaktoren innerhalb spezifischer Kontexte. So basiert eine Arbeit von Katharina Sieverding auf einem grossfl\u00E4chigen Stromausfall in New York, der das gewohnte Treiben der Stadt unterbrach. Christoph B\u00FCchels Werk thematisiert eine tiefgreifende Destabilisierung durch terroristische Gefahr.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EArbeiten wie die der !Mediengruppe Bitnik, der Guerrilla Girls oder Gianni Mottis wiederum stellen selbst Momente der St\u00F6rung dar oder dokumentieren solche. Sie greifen in Kontexte von Kunst, Politik und Gesellschaft ein und hinterfragen damit deren Gesetzm\u00E4ssigkeiten. Mit Plakataktionen machen die Guerrilla Girls seit Jahren auf Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb aufmerksam und fordern Institutionen und deren Selbstbild kritisch heraus.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EVon Gianni Motti sind Arbeiten zu sehen, die sich mit der Macht politischer Institutionen und grosser Technologieunternehmen auseinandersetzen und sie unterwandern. Werke wie diese zeigen auf, wie St\u00F6rungen in einen Status quo eingreifen und ihn ver\u00E4ndern k\u00F6nnen. Neben diesem kritischen Potenzial ist f\u00FCr die Ausstellung auch von Bedeutung, in welcher Form Irritation und Destabilisierung neue Perspektiven und M\u00F6glichkeitsr\u00E4ume entstehen lassen k\u00F6nnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratorin: Nadia Schneider Willen (Sammlungskonservatorin, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst).\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Viktor H\u00F6mpler (Volont\u00E4r, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/aus-den-fugen-momente-der-stoerung","target":"_self"},"clusterBy":"2022"},{"dateFrom":"29.1.","dateTo":"1.5.22","datetimeFrom":"2022-01-29","datetimeTo":"2022-05-01","defaultSource":"/media/dosfsaqy/mi-res-2262_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Evan Ifekoya","description":"~ Resonant Frequencies","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst pr\u00E4sentiert die erste Einzelausstellung von Evan Ifekoya in der Schweiz. Als K\u00FCnstler*in und Energiearbeiter*in lebt Ifekoya in London. Die Klanginstallation ~ \u003Cem\u003EResonant Frequencies\u003C/em\u003E verwandelt das Erdgeschoss des Museums in ein multisensorisches Environment, in dem wir transzendenten Anteilen in uns nachsp\u00FCren k\u00F6nnen. Klang spielt eine wichtige Rolle in Ifekoyas Praxis, die von dem Wunsch getragen ist, dem Wesen von Sein und Wissen in, aber auch ausserhalb der visuellen Wahrnehmung nachzusp\u00FCren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Betreten des Museums treffen wir auf die erste \u00ABPortaleinheit\u00BB, einen Raum f\u00FCr individuelle und kollektive Begegnungen, der den Besucher*innen zugleich einen R\u00FCckzugsort bietet. Durch die Sonne in seiner Mitte \u2013 einem skulpturalen Klangobjekt \u2013 h\u00F6ren wir die Stimme von Oceanic Sage (ein Pseudonym Ifekoyas). Die Sonne, die in manchen Kulturen als Inbegriff des G\u00F6ttlichen gilt, steht f\u00FCr eine Orientierung oder Perspektive, die anerkennt, dass K\u00F6rper, Bewusstsein und Geist untrennbar miteinander verbunden sind.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EJede der \u00ABPortaleinheiten\u00BB stellt uns eine Klangkomposition vor, die eine Schwingung in uns hervorruft, sodass unsere K\u00F6rper zu Instrumenten werden. Die mehrst\u00FCndige Klangkomposition mit Beitr\u00E4gen von Ifekoya und f\u00FCnf Kollaborationspartner*innen \u2013 Alero, Rahima Gambo, Ma\u00EFa Nunes, Clay Ch\u00E9ni\u00E8re (a.k.a. chaos clay) und MINQ \u2013 erkundet das Wissen, das in Gemeinschaften entsteht. Die akustische Ebene r\u00FCckt bewusst die Wirklichkeit von Menschen in den Vordergrund, die historisch und systematisch von sakralen R\u00E4umen ausgeschlossen waren. Sie regt dazu an, sich durch das Erlebnis von Klang, Stille und Zuh\u00F6ren in ver\u00E4nderte Bewusstseinszust\u00E4nde versetzen zu lassen. Ifekoya arbeitet mit \u00ABSolfeggio-Frequenzen\u00BB \u2013 Schwingungen, von denen es heisst, dass sie eine heilende Resonanzwirkung auf Geist und K\u00F6rper besitzen und uns helfen k\u00F6nnen, Gleichgewicht und Harmonie zu finden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine Hauptfrage, der Ifekoya nachgeht, ist: Wie lernen wir, Resonanzen zu h\u00F6ren? Und wie k\u00F6nnen solche Techniken der Einstimmung auf Resonanzfrequenzen uns helfen, unser inneres Licht jenseits der Dunkelheit wahrzunehmen? Ifekoyas Werk ist von Wissensbewahrer*innen innerhalb wie ausserhalb indigener Traditionen und Praxen inspiriert, die Black Consciousness und queeres Bewusstsein vermitteln m\u00F6chten. Durch vielf\u00E4ltige Formen verk\u00F6rperter und \u00FCber Generationen tradierter spiritueller Gebr\u00E4uche, insbesondere durch den Einsatz von Trommeln, untersucht Ifekoya, was es heisst, trotz der unabl\u00E4ssigen systematischen Gewalt, eine Lebenspraxis zu gestalten. Heilung durch Klang und die Erkundung von Resonanzfrequenzen stellen in Ifekoyas Kunst ein spirituelles Erbe und eine Einladung dar und laden ein, in tiefere Schichten des Ich einzutauchen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator: Dr. Michael Birchall (Kurator, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst).\u003Cbr\u003EKuratorische Assistenz: Lucas Hagin (Volont\u00E4r, Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBegleitend zur Ausstellung erscheint im M\u00E4rz 2022 ein vom Studio Marie Lusa gestalteter Katalog mit Beitr\u00E4gen von Kojo Abudu, Michael Birchall, Evan Ifekoya und Grace Ndiritu im Verlag Scheidegger \u0026amp; Spiess.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/evan-ifekoya","target":"_self"},"clusterBy":"2021"},{"dateFrom":"18.9.","dateTo":"9.1.22","datetimeFrom":"2021-09-18","datetimeTo":"2022-01-09","defaultSource":"/media/2tib5bnl/mm_211004_0065_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Korakrit Arunanondchai","description":"Songs for dying / Songs for living","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ESongs for dying / Songs for living\u003C/em\u003E ist die erste institutionelle Einzelausstellung von Korakrit Arunanondchai in der Schweiz. Erstmalig sind die neuen Videoarbeiten des K\u00FCnstlers, \u003Cem\u003ESongs for dying\u003C/em\u003E (2021) und \u003Cem\u003ESongs for living\u003C/em\u003E (in Kollaboration mit Alex Gvojic, 2021), gemeinsam zu sehen. Mittels Videoinstallationen, raumgreifender Malerei und Objekten l\u00E4sst Arunanondchai atmosph\u00E4rische Orte des Geschichtenerz\u00E4hlens entstehen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGeburt, \u003Cem\u003EEntschaffung \u003C/em\u003E(\u00ABD\u00E9cr\u00E9ation\u00BB) und Tod sind Erfahrungen von Schwellenmomenten, in denen das Bewusstsein eine andere, gesteigerte Form annimmt. Von ihnen ausgehend, entwickelt Korakrit Arunanondchai seine Erz\u00E4hlungen und den Umgang mit k\u00FCnstlerischen Formen. In seiner Praxis verarbeitet der K\u00FCnstler mit Video, Malerei und Installation pers\u00F6nliche Erfahrungen und untersucht deren soziohistorischen Bedingungen. Dabei wirft er mit den von ihm gew\u00E4hlten Formen in ihrer komplexen wechselseitigen Abg\u00E4ngigkeit grundlegende Fragen zu Existenz und Bedeutung auf \u2013 insbesondere, wenn diese ausserhalb des Rahmens westlicher Seinskonzepte betrachtet werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EF\u00FCr \u003Cem\u003ESongs for dying / Songs for living\u003C/em\u003E hat Arunanondchai den Ausstellungsraum in drei miteinander verbundene Akte aufgeteilt: Jeder dieser Akte spricht ein transformatives Potenzial an, das die anderen mit hervorbringt. Ausgehend vom Verlust des eigenen Grossvaters, entfaltet der K\u00FCnstler Erz\u00E4hlungen, die Ideen vom Selbst und der Gemeinschaft ins Unwissbare \u00FCbertragen. Geister, Schamaninnen und eine sterbende Meeresschildkr\u00F6te sind in diesen Erz\u00E4hlungen nicht nur Metaphern, sondern auch Medien, die Prozesse des Werdens und der Zersetzung erfahren. Neben mythologischen Referenzen und Symbolen greift Arunanondchai zugleich die sozialen und politischen Realit\u00E4ten des Lebens in Thailand auf, das von Milit\u00E4rherrschaft, Monarchie und prodemokratischen Protesten bestimmt wird. Lieder bilden den Bogen der Ausstellung und f\u00FChren das Publikum durch eine vielstimmige Erz\u00E4hlung. Ihre Ereignisse zeugen von den emotionalen und transzendenten Impulsen unterschiedlicher Wesen und Gemeinschaften, die alle unter den Symbolen h\u00F6herer M\u00E4chte leben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKorakrit Arunanondchai (*1986, Bangkok, Thailand) lebt in New York und Bangkok. Zu den j\u00FCngeren Einzelausstellungen des K\u00FCnstlers z\u00E4hlen: Kunsthall Trondheim (2021), Serralves Museum, Porto (2020), Secession, Wien (2019) und Kasseler Kunstverein, Kassel (2018). Arunanondchais Arbeiten wurden zudem bei zahlreichen Biennalen und Festivals gezeigt, zuletzt im Rahmen der Gwangju-Biennale (2021), der Yokohama Triennale (2020), der Venedig-Biennale (2019) und der Whitney-Biennale (2019).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung \u003Cem\u003ESongs for dying / Songs for living\u003C/em\u003E wird als Koproduktion mit dem Kunstverein in Hamburg realisiert und ist in Hamburg ab dem 04. Dezember 2021 zu sehen. Zur Ausstellung entsteht die bisher umfassendste Publikation zum Werk von Korakrit Arunanondchai. Anl\u00E4sslich von drei Einzelausstellungen in ihren jeweiligen Institutionen zwischen 2020 und 2022, geben das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst, der Kunstverein in Hamburg und das Serralves Museum in Porto die Publikation gemeinsam heraus.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/korakrit-arunanondchai","target":"_self"},"clusterBy":"2021"},{"dateFrom":"18.9.","dateTo":"9.1.22","datetimeFrom":"2021-09-18","datetimeTo":"2022-01-09","defaultSource":"/media/3l2n1mzo/limal101179_view08_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"LAURA LIMA \u2013 PLAYFUL GEOMETRY","description":"Sammlung Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ELaura Limas Installation \u003Cem\u003EBar Restaurant\u003C/em\u003E (2010) im Dialog mit Werken aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst von Valentin Carron, Sylvie Fleury, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Mangold und Olivier Mosset.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGeometrische Formen als K\u00F6rper im Raum, als Objekte an der Wand, gemalt auf Leinw\u00E4nden oder in Form gefundener Alltagsobjekte: In der Ausstellung \u003Cem\u003EPlayful Geometry\u003C/em\u003E werden Sammlungswerke zusammengef\u00FChrt, die von einem geometrischen Grundvokabular ausgehen. Im Mittelpunkt steht dabei die performativ aktivierte Installation \u003Cem\u003EBar Restaurant\u003C/em\u003E (2010) der brasilianischen K\u00FCnstlerin Laura Lima (*1971).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAuf spielerische Weise setzt Lima Objekte mit unterschiedlichen Referenzen aus der Kunstgeschichte miteinander an einen Tisch und l\u00E4sst sie gemeinsam ein Bier trinken. Unter den G\u00E4sten finden sich auff\u00E4llig viele geometrische K\u00F6rper, wie Kugeln, Kuben oder Zylinder, deren geleerte Gl\u00E4ser von einer als Kellner*in auftretenden Person aufmerksam nachgef\u00FCllt werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ELima schafft hier eine Versuchsanordnung, die den Raum zwischen Wirklichkeit und Illusion auslotet, und r\u00FCttelt auf humorvolle Weise am kunsthistorischen Kanon. Gegen\u00FCbergestellt werden dieser vielschichtigen Arbeit Sammlungswerke, die sich aufgrund gewisser Aspekte spielerisch-assoziativ mit \u003Cem\u003EBar Restaurant\u003C/em\u003E in Verbindung bringen lassen. Die Ausdrucksform der geometrischen Abstraktion bildet dabei die Grundlage. Verbindungslinien lassen sich aber auch in Bezug auf Strategien des Referierens auf Kunstgeschichte, der Appropriation oder auf das humorvolle, parodistische Umdeuten von Zitiertem ziehen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/laura-lima-playful-geometry","target":"_self"},"clusterBy":"2021"},{"dateFrom":"22.5.","dateTo":"5.9.21","datetimeFrom":"2021-05-22","datetimeTo":"2021-09-05","defaultSource":"/media/xgthnz3c/mm_210621_0021_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Yael Davids","description":"One Is Always a Plural","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn der Ausstellung \u003Cem\u003EOne Is Always a Plural\u003C/em\u003E l\u00E4sst die K\u00FCnstlerin Yael Davids eigene Arbeiten in Dialog mit Kunstwerken aus der Sammlung des Migros Museums f\u00FCr Gegenwartskunst treten. Sie setzt sich dabei auf ungew\u00F6hnliche Weise mit der Institution und ihrer Sammlung auseinander: F\u00FCr die Konzeption der Ausstellung und die Auswahl der Werke spielten die Grundprinzipien der Feldenkrais-Methode eine entscheidende Rolle.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDiese ganzheitliche K\u00F6rpertechnik versteht die Bewegung als Grundlage jeglichen menschlichen Handelns und hat zum Ziel, die Eigenwahrnehmung durch achtsam ausgef\u00FChrte Bewegungssequenzen zu st\u00E4rken. Yael Davids untersucht das Potenzial des Ansatzes von Feldenkrais f\u00FCr einen ganz anderen Bereich: die Kunsterfahrung. Sie l\u00E4dt die Besucher*innen ein, Kunst nicht nur zu \u00ABsehen\u00BB, sondern via K\u00F6rper und Bewegung einen weiteren m\u00F6glichen Zugang zu finden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EW\u00E4hrend der gesamten Ausstellungsdauer werden entsprechende Feldenkrais Lektionen von professionellen Lehrer*innen angeboten. Vor- und nach den Lektionen besteht die M\u00F6glichkeit, sich die Ausstellung anzuschauen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EYael Davids im Dialog mit Eleanor Antin, Phyllida Barlow, Marion Baruch, Georg Baselitz, Lothar Baumgarten, Heidi Bucher, Graciela Carnevale, Thea Djordjadze, Marlene Dumas, Jimmie Durham, VALIE EXPORT, Hans-Peter Feldmann, Graciela Guti\u00E9rrez Marx, Ferdinand Hodler, Hudinilson Jr., Dorothy Iannone, Sol LeWitt, Anna Maria Maiolino, Babette Mangolte, Sara Mas\u00FCger, Senga Nengudi, Henrik Olesen, Luis Pazos, Robert Ryman, Hanna Schwarz, Mierle Laderman Ukeles, Philip Wiegard und Cathy Wilkes aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst sowie mit Leihgaben der Noa Eshkol Foundation for Movement Notation und von Jon Mikel Euba.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EYael Davids lebt und arbeitet in Amsterdam. Einzelausstellungen, Installationen und Performances der K\u00FCnstlerin waren u.a. in folgenden internationalen Institutionen zu sehen: \u003Cem\u003EA Daily Practice\u003C/em\u003E, Van Abbemuseum, Eindhoven, 2020; \u003Cem\u003EDying Is a Solo\u003C/em\u003E, Museo Tamayo, Mexiko-Stadt, 2018; documenta 14, Athen / Kassel, 2017; \u003Cem\u003ELa distance entre V et W\u003C/em\u003E, Les Laboratoires d\u2019Aubervilliers, Paris, 2015; \u003Cem\u003EGesture in Diaspora\u003C/em\u003E, Galerie f\u00FCr Zeitgen\u00F6ssische Kunst, Leipzig, 2015; Ending with Glass, Kunsthalle Basel, 2011; \u003Cem\u003ELearning to Imitate in Absentia I, Picture This\u003C/em\u003E, Bristol, 2011; Where Time Becomes Art, Palazzo Fortuny, Performance Abteilung, Biennale von Venedig, 2005.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn Kooperation mit dem \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://vanabbemuseum.nl/en\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022vanabbemuseum.nl\u0022 type=\u0022external\u0022\u003EVan Abbemuseum\u003C/a\u003E, Eindhoven.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung wird unterst\u00FCtzt von: \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022https://www.mondriaanfonds.nl/en/homepage-2/\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022www.mondriaanfonds.nl\u0022 type=\u0022external\u0022\u003EMondriaan Fonds\u003C/a\u003E.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/yael-davids","target":"_self"},"clusterBy":"2021"},{"dateFrom":"24.10.","dateTo":"9.5.21","datetimeFrom":"2020-10-24","datetimeTo":"2021-05-09","defaultSource":"/media/keigyjde/mm_201102_0093_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Potential Worlds 2: Eco-Fictions","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst pr\u00E4sentiert die Ausstellung \u003Cem\u003EPotential Worlds 2: Eco-Fictions\u003C/em\u003E. Die Gruppenausstellung besch\u00E4ftigt sich im Anschluss an \u003Cem\u003EPotential Worlds 1: Planetary Memories\u003C/em\u003E mit spekulativen Entw\u00FCrfen des Beziehungsgeflechts zwischen Mensch und Natur vor dem Hintergrund der gegenw\u00E4rtigen \u00F6kologischen Situation. Die Konsequenzen der Naturzerst\u00F6rung zeigen die Notwendigkeit, den Menschen als Teil, nicht als Zentrum der Welt zu begreifen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer erste Ausstellungsteil, \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022/programm/ausstellungen/potential-worlds-1-planetary-memories\u0022 title=\u0022Potential Worlds 1: Planetary Memories\u0022\u003E\u003Cem\u003EPotential Worlds 1: Planetary Memories\u003C/em\u003E\u003C/a\u003E, beleuchtete, wie sich Menschen die Umwelt zur Gewinnung von Macht und Ressourcen angeeignet haben und welche Folgen f\u00FCr die Natur sowie f\u00FCr soziale Zusammenh\u00E4nge daraus entstanden sind. Daran ankn\u00FCpfend, wird in \u003Cem\u003EPotential Worlds 2: Eco-Fictions\u003C/em\u003E danach gefragt, welche potenziellen Welten in diesen menschgemachten Ruinen entstehen k\u00F6nnen: Wie kann mit dem M\u00FCll der Gegenwart und den Spuren der Zerst\u00F6rung umgegangen werden? Wie kann angesichts der gegenw\u00E4rtigen weltweiten prek\u00E4ren Lage nach neuen Lebensformen gesucht werden? Welche Rolle kann dabei die Kunst als technologisches, wissenschaftliches und soziales Experiment \u00FCbernehmen?\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie K\u00FCnstler*innen der Ausstellung entwerfen Visionen f\u00FCr potenzielle Welten und machen deutlich, dass es bildhafte Zukunftsvorstellungen braucht, damit alternative Lebensformen entstehen k\u00F6nnen. Sie reflektieren unseren Umgang mit der Natur und schaffen Vorstellungen von neuen Formen des Lebens auf der Erde \u2013 lassen Sie sich inspirieren!\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn Zusammenarbeit mit dem YARAT Contemporary Art Space, Baku.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/potential-worlds-2-eco-fictions","target":"_self"},"clusterBy":"2020"},{"dateFrom":"7.3.","dateTo":"11.10.20","datetimeFrom":"2020-03-07","datetimeTo":"2020-10-11","defaultSource":"/media/ghfhaojd/101250_view02_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Potential Worlds 1: Planetary Memories","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EPotential Worlds 1: Planetary Memories\u003C/em\u003E ist die erste in einer Reihe von zwei Ausstellungen, die sich mit dem Verh\u00E4ltnis zwischen Mensch und Natur befassen. Die k\u00FCnstlerischen Positionen beider Ausstellungen untersuchen die Beziehung von Mensch und Natur und entwerfen potentielle Zukunftsszenarien des Lebens auf der Erde. Die im ersten Teil gezeigten Werke beleuchten Formen der Aneignung von Umwelt zur Gewinnung von Macht und Ressourcen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESie zeigen die Folgen f\u00FCr die Natur und f\u00FCr soziale Zusammenh\u00E4nge. Auch hinterfragen sie naturkundliche Wissenskonzepte, die im Zuge der machtvollen Aneignung von Umwelt entwickelt werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBegleitend zur zweiteiligen Ausstellung erscheint im Juni 2020 eine Publikation mit Texten von Benjamin H. Bratton, T. J. Demos, Suad Garayeva-Maleki \u0026amp; Heike Munder, Reza Negarestani und Jussi Parikka, sowie Kurztexten von Milena B\u00FCrge, Anna Fech und Rabea Kaczor.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/potential-worlds-1-planetary-memories","target":"_self"},"clusterBy":"2020"},{"dateFrom":"30.11.","dateTo":"23.2.20","datetimeFrom":"2019-11-30","datetimeTo":"2020-02-23","defaultSource":"/media/15ua12k1/mm_191202_0055_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Lily van der Stokker","description":"Help help a little old lady here","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ELily van der Stokker (*1954 in Den Bosch, Niederlande) ist seit den fr\u00FChen 1990er Jahren f\u00FCr ihre farbenfroh-spielerischen Wandmalereien bekannt. In ihrer \u00C4sthetik und ihrer fluoreszierenden Farbigkeit erinnern die von Blumen- und Wolkenornamenten dominierten Werke an Pop-Art. Die zeitaufwendig mit h\u00F6chster Pr\u00E4zision realisierten Malereien basieren auf kleinformatigen Zeichnungen, welche die K\u00FCnstlerin in akribischer Arbeit entstehen l\u00E4sst. Van der Stokkers Werk ist gepr\u00E4gt von Einfachheit und Humor. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Betrachtenden werden dabei durch integrierte Textfragmente oder affirmative \u00C4usserungen wie \u00ABFriendly Good\u00BB oder \u00ABHoi\u00BB oftmals direkt angesprochen. Themen, die in ihrem Werk immer wieder auftauchen, kreisen um das Stereotyp des \u00ABFemininen\u00BB, das scheinbar Banale, aber auch \u00F6konomische (Alltags-) Begebenheiten oder das K\u00FCnstler*innendasein.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIhr unbeschwerter Umgang mit Farben kann nicht zuletzt auch als Provokation gegen das klassisch-b\u00FCrgerliche Kunstverst\u00E4ndnis gelesen werden, f\u00FCr das eine \u00FCberbordende Farbigkeit unvereinbar ist mit reflexiver Ernsthaftigkeit. Die Einzelausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst gibt mit mehr als 10 Wandmalereien sowie mehreren Zeichnungen von den sp\u00E4ten 1980er Jahren bis heute den umfassendsten Einblick in van der Stokkers bisheriges Schaffen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EZur Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Stedelijk Museum in Amsterdam und Roma Publications eine umfangreiche Publikation erschienen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ELily van der Stokker lebt und arbeitet in Amsterdam und New York. Einzelausstellungen u. a. im Stedelijk Museum, Amsterdam (2018), im Hammer Museum, Los Angeles (2015), im New Museum, New York (2013) und im Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (2010).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/lily-van-der-stokker","target":"_self"},"clusterBy":"2019"},{"dateFrom":"31.8.","dateTo":"10.11.19","datetimeFrom":"2019-08-31","datetimeTo":"2019-11-10","defaultSource":"/media/3opowmfy/mm_191104_0060_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"United by AIDS \u2014 An Exhibition about Loss, Remembrance, Activism and Art in Response to HIV/AIDS","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie umfangreiche Gruppenausstellung \u003Cem\u003EUnited by AIDS \u2013 An Exhibition about Loss, Remembrance, Activism and Art in Response to HIV/AIDS \u003C/em\u003Esetzt sich mit den facettenreichen und vielschichtigen Zusammenh\u00E4ngen zwischen Kunst und HIV/AIDS von den 1980er Jahren bis heute auseinander. Nicht nur die verschwommenen Grenzen von Kunstproduktion und Aktivismus in Bezug auf HIV/AIDS werden dabei thematisiert, sondern auch K\u00FCnstler*innen, die diesen Diskurs bis heute bestimmen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGezeigt werden Positionen, welche die Vielfalt im (k\u00FCnstlerischen) Umgang mit dem HI-Virus und AIDS aufzeigen. Ein Fokus liegt dabei auf Arbeiten, die sich mit Themen wie Isolation, Transformation, Zeitlichkeit und Verg\u00E4nglichkeit im Hinblick auf K\u00F6rper- und Repr\u00E4sentationspolitik befassen. Seit der Einf\u00FChrung der hochaktiven antiretroviralen Therapie in der zweiten H\u00E4lfte der 1990er Jahre, wird AIDS oft als Zustand aus der Vergangenheit beschrieben und scheint in unserem aktuellen Gesellschaftsbild an Bedeutung verloren zu haben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EWeltweit sterben jedoch nach wie vor fast 1 Millionen Menschen j\u00E4hrlich an den Folgen von AIDS. Die Ausstellung versucht in vier Kapiteln, die Komplexit\u00E4t der verschiedenen Narrative rund um HIV/AIDS zu entfalten und die Fragilit\u00E4t dieser Geschichten aus einer zeitgen\u00F6ssischen Perspektive zu diskutieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung zeigt Werke von \u00FCber 40 K\u00FCnstler*innen und wird kuratiert von Dr. Raphael Gygax. Begleitend zur Ausstellung wird die Anthologie United by AIDS \u2013 \u003Cem\u003EAn Anthology on Art in Response to HIV/AIDS\u003C/em\u003E erscheinen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGezeigt werden Werke von Absalon, Lyle Ashton Harris, Charles Atlas, Marc Bauer, Judith Bernstein, Nayland Blake, Gregg Bordowitz, Andrea Bowers, fierce pussy, Avram Finkelstein, Rafael Fran\u00E7a, General Idea, Nan Goldin, Felix Gonzalez-Torres, Gran Fury, Group Material, Anna Halprin, Keith Haring, Hudinilson Jr., Jochen Klein, Peter Kunz Opfersei, St\u00E9phan Landry, Zoe Leonard, Donald Moffett, Carlos Motta, Rosa von Praunheim, Real Madrid, Lili Reynaud-Dewar, Hunter Reynolds, Prem Sahib, Ch\u00E9ri Samba, Vittorio Scarpati \u0026amp; Cookie Mueller, Ellen Spiro \u0026amp; Cheryl Dunye, Edward Thomasson, Wolfgang Tillmans, Sue Williamson, David Wojnarowicz \u0026amp; Ben Neill, Martin Wong.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/united-by-aids-an-exhibition-about-loss-remembrance-activism-and-art-in-response-to-hivaids","target":"_self"},"clusterBy":"2019"},{"dateFrom":"25.5.","dateTo":"18.8.19","datetimeFrom":"2019-05-25","datetimeTo":"2019-08-18","defaultSource":"/media/um0bnobo/mm_190701_0001_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Stephen Willats","description":"Languages of Dissent","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer britische Konzeptk\u00FCnstler Stephen Willats (*1943 in London) hinterfragt Strukturen des Zusammenlebens und der sozialen Interaktion. Ausgehend von der modularen Architektur in Sozialbauten, besch\u00E4ftigt er sich mit Formen der individuellen Gestaltung, die den einheitlichen und funktionalen R\u00E4umen trotzen. Diese Verweigerung von normativen Parametern interessiert Willats im Besonderen, offenbaren sich doch darin erst Individualit\u00E4t und das Selbst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESolche Ausdrucksformen des Nonkonformismus findet er auch in der experimentellen Underground-Clubszene Londons oder in urbanen Randgebieten, die Jugendlichen als R\u00FCckzugsorte dienen. Sein Verst\u00E4ndnis der k\u00FCnstlerischen T\u00E4tigkeit spiegelt sich in einer kollaborativen Praxis, die interdisziplin\u00E4r die Wissenschaften jenseits von Kunst miteinbezieht.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESo ist sein Schaffen seit den 1960er Jahren von der Kybernetik beeinflusst, der Lehre des Austauschs dynamischer Systeme, die ihm als Ansatz zur Reflexion \u00FCber autonome Organisationsformen sowie ihren Kontroll- und Kommunikationsstrukturen dient. Die Kybernetik ist ihm zugleich Methode und \u00E4sthetisches Vokabular und schafft die Grundlage f\u00FCr seine Neudefinition von Funktion und Wirkungsmacht der Kunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung ist kuratiert von Heike Munder (Leiterin Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst). Begleitend erscheint eine Monografie mit Beitr\u00E4gen von Bronac Ferran, John Kelsey, Andrew Wilson und Heike Munder.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/stephen-willats","target":"_self"},"clusterBy":"2019"},{"dateFrom":"16.2.","dateTo":"12.5.19","datetimeFrom":"2019-02-16","datetimeTo":"2019-05-12","defaultSource":"/media/kkmp5rzo/mm_190218_0089_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Producing Futures \u2013 An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit der Gruppenausstellung Producing Futures \u2013 \u003Cem\u003EAn Exhibition on Post-Cyber-Feminisms \u003C/em\u003Ewidmet sich das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst den feministischen Anliegen der Post-Internet-\u00C4ra. Verschiedene Technologien und die damit verbundene Digitalisierung vieler, wenn nicht aller Lebensbereiche sind soweit etabliert, dass unsere Realit\u00E4t als computermedial erzeugter Sinnhorizont definiert werden kann. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EW\u00E4hrend die Cyberfeminist*innen der 1990er Jahre darauf setzten, durch die gezielte Nutzung der Kommunikations- und Vernetzungsm\u00F6glichkeiten des Internets den Cyberspace als Ort der Befreiung und Erm\u00E4chtigung zu etablieren, muss die Hoffnung heute einer kritischen Revision unterzogen werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie neu gewonnenen Freiheiten des World Wide Web gehen mit einem Fortbestehen von Hierarchien und Machtstrukturen Hand in Hand. Die Ausstellung nimmt die historischen Anspr\u00FCche und Visionen des Cyberfeminismus als Ausgangspunkt, um sie mit der aktuellen Situation in Beziehung zu setzen und zu fragen, ob deren Ideen nach wie vor produktiv sein k\u00F6nnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Mittelpunkt der Ausstellung steht so die Auseinandersetzung mit verschiedenen feministischen Ans\u00E4tzen, die sich auf die Spannung zwischen K\u00F6rper und Technik sowie auf diskriminierende Geschlechternormen konzent-rieren. Die K\u00FCnstler*innen reflektieren und verfremden beispielsweise das Angebot verschiedenster Online-Plattformen, um die Grenzen zwischen virtuell und real, online und offline sowie zwischen den Geschlechtern weiter zu verwischen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EViele der Arbeiten verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der unter anderem (medizinische) Wissenschaften und das Okkulte in die Diskussion miteinbezieht, um eine lebenswerte Zukunft zu entwerfen, die von Emanzipation, Geschlechtergerechtigkeit und sozialer Gleichheit charakterisiert ist.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/producing-futures-an-exhibition-on-post-cyber-feminisms","target":"_self"},"clusterBy":"2019"},{"dateFrom":"20.11.","dateTo":"3.2.19","datetimeFrom":"2018-11-20","datetimeTo":"2019-02-03","defaultSource":"/media/1xynnd2n/eichh101282_10_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Maria Eichhorn","description":"Zw\u00F6lf Arbeiten / Twelve Works (1988-2018)","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EReduktion bestimmt nicht nur das Werk der K\u00FCnstlerin Maria Eichhorn (*1962 in Bamberg, Deutschland), sondern auch ihre Ausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Das spiegelt sich in der Anzahl der Werke \u2013 es sind zw\u00F6lf Arbeiten aus den letzten 30 Jahren \u2013 sowie in ihrer spezifischen Formensprache. Die Ausstellung unterbricht gezielt Sehgewohnheiten und bietet Raum f\u00FCr ein Umdenken.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMaria Eichhorns Praxis zielt auf eine Auseinandersetzung mit festgeschriebenen Normen, die Alltagsleben und Kunst reglementieren, wobei ihr besonderes Augenmerk sozio\u00F6konomischen Prozessen gilt. Die daraus resultierenden Fragestellungen sind unter anderem auf Wert, Zeit, Besitz und Eigentum fokussiert, deren Wirkungsweisen die K\u00FCnstlerin gezielt unterwandert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBasierend auf weitreichenden Recherchen, er\u00F6ffnet ihr Werk M\u00F6glichkeiten politischen Handelns. Mehrere der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten befinden sich in der Sammlung des Migros Museums f\u00FCr Gegenwartskunst, wie die zentrale Arbeit \u003Cem\u003E72 Bilder (1992/93)\u003C/em\u003E. International bekannt wurde Eichhorn durch ihre Teilnahme an zahlreichen Biennalen wie der Biennale Venedig (1993, 2001 und 2015) sowie der Documenta11 (2002) und documenta 14 (2017).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/maria-eichhorn","target":"_self"},"clusterBy":"2018"},{"dateFrom":"25.8.","dateTo":"11.11.18","datetimeFrom":"2018-08-25","datetimeTo":"2018-11-11","defaultSource":"/media/avki1bnk/mm_180903_070_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Koki Tanaka","description":"Vulnerable Histories (A Road Movie)","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EAngesichts des weltweiten Erstarkens von Nationalismus, Populismus und Xenophobie konzentrieren sich die k\u00FCnstlerischen Sozialstudien Koki Tanakas (*1975 in Tochigi, Japan) auf das Zusammenleben in Gemeinschaften. Sein eigens f\u00FCr die Ausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst realisiertes Projekt, \u003Cem\u003EVulnerable Histories (A Road Movie)\u003C/em\u003E (2018), nimmt das durch Unverst\u00E4ndnis und Misstrauen gepr\u00E4gte Zusammenleben von Zainichi-Koreanern und Japanern in seinem Heimatland als Anlass, um f\u00FCr ein waches Auge gegen\u00FCber Rassismus und Diskriminierung zu pl\u00E4dieren. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESein Projekt wird dabei von einer Reihe von Gespr\u00E4chssituationen zwischen zwei Protagonisten getragen, die sich zuvor nicht kannten. Begleitet vom K\u00FCnstler und seinem Kamerateam setzen sie sich in Tokio mit Fragen nach (der eigenen kulturellen) Identit\u00E4t auseinander sowie mit M\u00F6glichkeiten, sich den vereinfachenden Weltbildern rassistischer Gruppierungen entgegenzustellen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie aus dem Projekt hervorgegangenen Filme zeigen auf, dass das Gespr\u00E4ch \u2013 im Privaten wie im \u00D6ffentlichen \u2013 ein wertsch\u00E4tzendes Zusammenleben beg\u00FCnstigt und f\u00F6rdert. Die Ausstellung soll den Rahmen liefern, um den von Tanaka initiierten Austausch vor Ort fortzusetzen. So stehen w\u00E4hrend der gesamten Ausstellungslaufzeit \u00ABLive-Speaker\u00BB als Ansprechpartner zur Verf\u00FCgung. In unterschiedlichen Formaten werden zudem mit diversen Akteuren aus Kunst und Lehre weiterf\u00FChrende Diskussionsr\u00E4ume er\u00F6ffnet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit Unterst\u00FCtzung des Arts Council Tokyo (Tokyo Metropolitan Foundation for History and Culture).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/koki-tanaka","target":"_self"},"clusterBy":"2018"},{"dateFrom":"25.8.","dateTo":"11.11.18","datetimeFrom":"2018-08-25","datetimeTo":"2018-11-11","defaultSource":"/media/zpfbqgae/pipilotti_001_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display: Pipilotti Rist","description":"Show a Leg (Raus aus den Federn)","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECollection on Display pr\u00E4sentiert eine raumgreifende Videoinstallation der K\u00FCnstlerin Pipilotti Rist aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst: \u003Cem\u003EShow a Leg (Raus aus den Federn)\u003C/em\u003E (2001), eine Installation aus Netzvorh\u00E4ngen unterschiedlicher Texturen, \u00FCber die sich zu einem hypnotischen Soundtrack Videosequenzen und farbige Spotlights bewegen und den Besucher in eine traumartige Szenerie eintauchen lassen. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EProtagonistinnen von \u003Cem\u003EShow a Leg (Raus aus den Federn)\u003C/em\u003E sind \u2013 wie so oft in Pipilotti Rists Arbeiten \u2013 starke Frauenfiguren, die sich, ihrer eigenen Verletzlichkeit bewusst, gegen gesellschaftliche, moralische, aber auch selbst auferlegte Beschr\u00E4nkungen auflehnen und ihre errungene Selbstbestimmtheit spielerisch auskosten.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-pipilotti-rist","target":"_self"},"clusterBy":"2018"},{"dateFrom":"12.8.","dateTo":"26.5.18","datetimeFrom":"2018-08-12","datetimeTo":"2018-05-26","defaultSource":"/media/atvda0yz/mm_180625_019_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Teresa Burga","description":"Aleatory Structures","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ESeit den 1960er Jahren erweist sich die peruanische K\u00FCnstlerin Teresa Burga (*1935 in Iquitos, Peru) als detailgenaue Protokollantin der zeitgen\u00F6ssischen gesellschaftlichen Verh\u00E4ltnisse. Ihr umfangreiches \u0152uvre umfasst sowohl Gem\u00E4lde und Environments, die der Pop Art zuzuordnen sind, als auch konzeptuelle Zeichnungen und Objekte sowie kybernetische Installationen. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer verbindende Faktor in diesem medial und formal-\u00E4sthetisch breiten Spektrum ist das konsequente Bestreben der K\u00FCnstlerin, komplexe gesellschaftliche Strukturen ebenso sichtbar zu machen wie die M\u00F6glichkeit des Einzelnen zu selbstbestimmtem Handeln. Dabei erachtet die K\u00FCnstlerin den Austausch von Informationen und deren Kontextualisierung als entscheidend, da diese zu M\u00FCndigkeit und aktiver gesellschaftlicher Partizipation bef\u00E4higen k\u00F6nnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn ihrer k\u00FCnstlerischen Praxis war Burga als weibliche Vertreterin der lateinamerikanischen Kunst vielfach ihrer Zeit voraus. Die politischen Umst\u00E4nde in ihrem Heimatland Peru, das lange Zeit unter einer Milit\u00E4rdiktatur und schweren \u00F6konomischen Krisen litt, brachten mit sich, dass Burga von der lokalen ebenso wie von der internationalen Kunstszene weitgehend isoliert blieb. Die Retrospektive ist die erste Einzelausstellung der K\u00FCnstlerin in der Schweiz.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/teresa-burga","target":"_self"},"clusterBy":"2018"},{"dateFrom":"17.2.","dateTo":"13.5.18","datetimeFrom":"2018-02-17","datetimeTo":"2018-05-13","defaultSource":"/media/uxahsovs/mm_180312_159_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Oscar Tuazon, Banks Violette","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Die aktuelle Ausstellung legt den Fokus auf raumgreifende Skulpturen von Oscar Tuazon und Banks Violette. Die Werke beider K\u00FCnstler verweisen ungeachtet ihrer ungleichen formal-\u00E4sthetischen Erscheinung auf das Br\u00FCchige in unserem Dasein. W\u00E4hrend Tuazons skulpturale Objekte ganz konkret und materiell vom Zerfall gezeichnet sind, deutet Violette mit Zeichen aus einer von Heavy-Metal- Kultur gepr\u00E4gten Ikonografie symbolisch auf diesen hin.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display","target":"_self"},"clusterBy":"2018"},{"dateFrom":"17.2.","dateTo":"13.5.18","datetimeFrom":"2018-02-17","datetimeTo":"2018-05-13","defaultSource":"/media/b3zbfcs1/charles_atlas_3_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Charles Atlas","description":"Scary, Scary, Community Fun, Death","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit seinen komplexen Videoinstallationen und wegweisenden filmischen Dokumentationen von Tanz- und Performancekunst z\u00E4hlt Charles Atlas (*1949 in St. Louis, Missouri) zu den wichtigsten Figuren im Bereich Film und Video. Bekanntheit erlangte Atlas im Zuge seiner Zusammenarbeit mit Choreografen wie Merce Cunningham und Michael Clark sowie dem Modedesigner und Performancek\u00FCnstler Leigh Bowery. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESein k\u00FCnstlerisches Umfeld deckt sich dabei weitgehend mit dem sozialen: Die Arbeiten aus den 1980er und 1990er Jahren sind vielfach Portr\u00E4ts von Weggef\u00E4hrten aus dem New Yorker Underground- und Zeitmilieu, die sich mit Themen wie Bio-, K\u00F6rper- und Identit\u00E4tspolitik auseinandersetzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBezeichnend f\u00FCr Atlas\u2019 Schaffen ist die permanente Neuauslotung der Ausdrucksm\u00F6glichkeiten zeitbasierter Medien. Dabei geht er ebenso Fragen zur Aufteilung und Strukturierung des Bildraums nach wie zeitgen\u00F6ssischen repr\u00E4sentationspolitischen \u00DCberlegungen. Die Ausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst ist die erste Einzelausstellung des K\u00FCnstlers in der Schweiz und vereint f\u00FCnf Videoinstallationen der letzten 20 Jahre.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung wird kuratiert von Raphael Gygax.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/charles-atlas","target":"_self"},"clusterBy":"2018"},{"dateFrom":"18.11.","dateTo":"4.2.18","datetimeFrom":"2017-11-18","datetimeTo":"2018-02-04","defaultSource":"/media/mthfjuoi/extra_bodies_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Extra Bodies \u2013 The Use of the \u2039Other Body\u203A in Contemporary Art","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung untersucht ein k\u00FCnstlerisches Ph\u00E4nomen, das sich in den 1990er Jahren verst\u00E4rkt abzeichnet und zu Beginn des neuen Jahrtausends einen Boom erlebt: Es ist die k\u00FCnstlerische Praxis, auf \u2039andere K\u00F6rper\u203A zur\u00FCckzugreifen. Diese \u2039anderen K\u00F6rper\u203A werden von den K\u00FCnstlern aufgrund ihrer spezifischen sozialen oder biosozialen Rolle ausgew\u00E4hlt \u2013 und k\u00F6nnten somit auch als Statisten (engl.: \u00ABextras\u00BB) bezeichnet werden. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAlle Arbeiten zeichnen sich durch ihren \u00ABAuff\u00FChrungs\u00BB-Charakter aus. Auff\u00E4llig ist dabei, dass der Betrachter weder eingebunden noch zur Teilnahme eingeladen wird. Anders als in vielen k\u00FCnstlerischen Produktionen, die unter dem Begriff der Relationalen \u00C4sthetik diskutiert werden, wird Partizipation hier nicht eingefordert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie umfangreiche Gruppenausstellung bespielt unter Einbezug zahlreicher Werke aus der Sammlung beide Stockwerke des Museums und diskutiert die unterschiedlichen Pr\u00E4sentationsmodi und Funktionen von Statisten in ihren sozialen und biosozialen Rollen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/extra-bodies-the-use-of-the-other-body-in-contemporary-art","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"26.8.","dateTo":"5.11.17","datetimeFrom":"2017-08-26","datetimeTo":"2017-11-05","defaultSource":"/media/ftiomzn2/mm_170918_017_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Jimmie Durham","description":"God\u0027s Children, God\u2019s Poems","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EJimmie Durhams (*1940) Karriere als K\u00FCnstler, Poet, Autor und politischer Aktivist begann in den USA. Dort entwickelte er parallel zu seinem Engagement f\u00FCr die Rechte indigener V\u00F6lker eine skulpturale und performative Praxis, in der er sich ebenfalls mit ethischen Fragen und nationalistisch gepr\u00E4gten Narrativen auseinandersetzt. Internationale Bekanntheit erlangt Durham in den 1980er Jahren insbesondere mit seinen Skulpturen und Installationen, die Staatsmythen dekonstruieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESeit 1994 lebt Durham in Europa und reibt sich seitdem an seiner neuen geopolitischen und kulturgeschichtlichen Umgebung. F\u00FCr das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst realisiert er das Projekt \u003Cem\u003EGod\u2019s Children, God\u2019s Poems \u003C/em\u003E(2017), in dem er sich dem Verh\u00E4ltnis von Mensch und Natur widmet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer K\u00FCnstler versammelt daf\u00FCr 14 Skulpturen im Ausstellungsraum, gefertigt aus den Sch\u00E4deln der gr\u00F6ssten Tierarten Europas und erg\u00E4nzt durch Materialien wie Metall, Holz und Textil. Durhams skulpturale Assemblagen aus Tiersch\u00E4deln reflektieren das mitunter klischierte Natur- und Gesellschaftsverst\u00E4ndnis seines Publikums und verweisen auf die M\u00F6glichkeit einer Aufhebung der vor allem europ\u00E4ischen, klassischen Dichotomien Natur/Kultur und Subjekt/Objekt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EJimmie Durham lebt und arbeitet in Berlin und Neapel. Er ist K\u00FCnstler, Dichter, Essayist und politischer Aktivist. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen pr\u00E4sentiert, zuletzt u. a.: Armand Hammer Museum of Art, Los Angeles (2017); Whitney Museum of American Art, New York (2014, 2003, 1993); Venedig-Biennale (2015, 2005, 2003, 2001, 1999); Museo Madre, Neapel (2013, 2008); MuHKA \u2013 Museum of Contemporary Art, Antwerpen (2012); Swiss Institute, New York (2012); Documenta, Kassel (2012, 1992); 29. S\u00E3o-Paulo-Biennale (2010); Centre Pompidou, Paris (2010); Kunsthalle Bern (2010); Mus\u00E9e d\u0027Art moderne de la Ville de Paris (2009); Museum Ludwig, K\u00F6ln (2006).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/jimmie-durham","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"26.8.","dateTo":"5.11.17","datetimeFrom":"2017-08-26","datetimeTo":"2017-11-05","defaultSource":"/media/ixdeau5j/cod_rituals_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Rituals","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Ausstellungsformat \u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst als dreiteilige Themenreihe unter dem Titel \u003Cem\u003ECommunities, Rules and Rituals\u003C/em\u003E. Bezugnehmend auf die vorhergehenden Ausstellungen \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022/programm/ausstellungen/collection-on-display-12\u0022 title=\u0022Collection on Display (12)\u0022\u003ECommunities\u003C/a\u003E und \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022/programm/ausstellungen/collection-on-display-1\u0022 title=\u0022Collection on Display (1)\u0022\u003ERules\u003C/a\u003E, thematisiert \u003Cem\u003ERituals\u003C/em\u003E die gesellschaftlichen Funktionen von Ritualen und die Bedeutung ritueller, performativer Handlungen in der Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-14","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"20.5.","dateTo":"13.8.17","datetimeFrom":"2017-05-20","datetimeTo":"2017-08-13","defaultSource":"/media/urnoo0p5/rules_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Rules","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Ausstellungsformat \u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst \u2013 dieses Jahr als dreiteilige, thematische Reihe unter dem Titel \u003Cem\u003ECommunities, Rules and Rituals\u003C/em\u003E. Die zweite Ausstellung, \u003Cem\u003ERules\u003C/em\u003E, bringt Werke zusammen, die Regeln im Spannungsfeld von normierendem Gebrauch und individueller Gestaltungsfreiheit betrachten.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-1","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"20.5.","dateTo":"13.8.17","datetimeFrom":"2017-05-20","datetimeTo":"2017-08-13","defaultSource":"/media/y1mhzmfr/bajevic_2_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Maja Bajevic","description":"Power, Governance, Labor","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn einer grossen \u00DCbersichtsausstellung zeigt das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst das Werk der franz\u00F6sisch-bosnischen K\u00FCnstlerin Maja Bajevic (*1967 in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina). Der Fokus der Ausstellung liegt auf ihrem Schaffen der letzten zehn Jahre, erweitert durch neue Werke, die f\u00FCr die Ausstellung entstanden sind. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESeit Mitte der 1990er Jahre arbeitet die K\u00FCnstlerin an unterschiedlichsten Fragestellungen, die um Globalisierung, In- und Exklusion, Ausbeutung, Neoliberalismus und deren Wechselwirkungen kreisen. Bajevic stellt dabei auch immer wieder die Frage nach der eigenen Identit\u00E4t und Heimat und wie sich diese konstituiert bzw. eine solche \u00ABverunm\u00F6glicht\u00BB wird.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Pr\u00E4sentation im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst verdeutlicht Bajevics kontinuierliche Arbeit an Themen wie der Missbrauch von Macht und Religion, Migration und Marginalisierung des Fremden sowie die Spannung zwischen lokal und global. Dabei setzt Bajevic ihr Werk in die Tradition einer Kunst, die eine soziale, aufkl\u00E4rende Funktion \u00FCbernimmt und auf eine Ver\u00E4nderung des vorherrschenden Bewusstseins setzt.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/maja-bajevic","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"18.2.","dateTo":"7.5.17","datetimeFrom":"2017-02-18","datetimeTo":"2017-05-07","defaultSource":"/media/qzupyzsc/mm_170403_079_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Liz Magor","description":"you you you","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie kanadische K\u00FCnstlerin Liz Magor (*1948) z\u00E4hlt in ihrem Heimatland zu den einflussreichen zeitgen\u00F6ssischen Bildhauerinnen. Ihre Arbeiten, die sie seit den 1970er Jahren entwickelt hat, dienten einer ganzen Generation j\u00FCngerer Kunstschaffender als Referenz. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Produktions- und Wertsch\u00F6pfungskultur sowie die damit verkn\u00FCpfte ambivalente Beziehung des Menschen zu Konsumg\u00FCtern. Die retrospektiv angelegte Ausstellung fokussiert auf Skulpturen und Installationen, welche die K\u00FCnstlerin in den letzten drei Jahrzehnten in ihrem Atelier in Vancouver schuf.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie allegorischen Bildwelten aus gefundenen Alltagsobjekten hinterfragen die idealisierten Naturvorstellungen der modernen Gesellschaft und zeigen die Mechanismen von Begehren und Sucht auf. Kunsthistorisch betrachtet, ist Magors Position aufgrund ihrer jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit der materiellen Dingwelt sehr eigenwillig und deren Resonanz in der Kunstwelt einzigartig: Die mit akribischer Sorgfalt gefertigten sockellosen Skulpturen besitzen in ihrer Materialit\u00E4t eine geradezu physische Wirkungskraft.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Kontext des \u00ABmaterial turn\u00BB, der die j\u00FCngere Kunstproduktion sowie die Geistes- und Kulturwissenschaften in den letzten Jahren pr\u00E4gte, erscheint Magors Werk heute aktueller denn je. Das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst zeigt die erste umfassende Ausstellung von Liz Magors \u0152uvre in der Schweiz.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstverein in Hamburg konzipiert und wird in Partnerschaft mit dem Mus\u00E9e d\u2019art contemporain de Montr\u00E9al und der Vancouver Contemporary Art Gallery durchgef\u00FChrt.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/liz-magor","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"18.2.","dateTo":"7.5.17","datetimeFrom":"2017-02-18","datetimeTo":"2017-05-07","defaultSource":"/media/pe3hszh3/cod_communities_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Communities","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Ausstellungsformat \u00ABCollection on Display\u00BB pr\u00E4sentiert Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst als dreiteilige Themenreihe unter dem Titel \u003Cem\u003ECommunities, Rules and Rituals\u003C/em\u003E. Die erste Ausstellung, \u003Cem\u003ECommunities\u003C/em\u003E, stellt k\u00FCnstlerische Positionen ins Zentrum, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Fragestellungen rund um das Thema Gemeinschaft auseinandersetzen. Die gezeigten Werke thematisieren die Konstruktion kollektiver Identit\u00E4ten und richten ein besonderes Augenmerk auf die daraus resultierende Abgrenzung zu einem m\u00F6glichen Anderen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-12","target":"_self"},"clusterBy":"2017"},{"dateFrom":"9.12.","dateTo":"5.2.17","datetimeFrom":"2016-12-09","datetimeTo":"2017-02-05","defaultSource":"/media/ga1llvl5/black101044_11_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"20 \u2013 An Exhibition in Three Acts: Karla Black","description":"Principles Of Admitting","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst zeigt anl\u00E4sslich der Jubil\u00E4umsausstellung \u003Cem\u003E20 \u2013 An Exhibition in Three Acts\u003C/em\u003E die raumf\u00FCllende Skulptur \u003Cem\u003EPrinciples Of Admitting\u003C/em\u003E (2009) der schottischen K\u00FCnstlerin Karla Black (*1972, lebt und arbeitet in Glasgow). Dieses Werk aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst wird f\u00FCr jede Ausstellung neu aus Gipspulver, Farbpigmenten und Make-up-Substanzen produziert und zeichnet sich durch seinen tempor\u00E4ren Charakter, seine spezifische Ortsgebundenheit, seine Dimension und eine ungew\u00F6hnliche Materialverwendung aus. Es steht damit exemplarisch f\u00FCr viele Arbeiten aus der Sammlung, die von Aspekten des Prozesshaften und des Performativen gepr\u00E4gt sind.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/20-an-exhibition-in-three-acts-karla-black","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"2.12.","dateTo":"4.12.16","datetimeFrom":"2016-12-02","datetimeTo":"2016-12-04","defaultSource":"/media/e5hlx4ov/kotat101243_2_200527_084900_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"20 \u2013 An Exhibition in Three Acts: Eva Kot\u2019\u00E1tkov\u00E1","description":"Collection of Suppressed Voices","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIm Zentrum der k\u00FCnstlerischen Praxis von Eva Kot\u2019\u00E1tkov\u00E1 (*1982, Prag) stehen Fragen rund um die Konstruktion gesellschaftlicher Normen, Verhaltensweisen und Kontrollmechanismen. Anl\u00E4sslich der Jubil\u00E4umsausstellung 20 \u2013 An Exhibition in Three Acts zeigt das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst Kot\u2019\u00E1tkov\u00E1s Installation Collection of Suppressed Voices (2014), welche gleichzeitig als B\u00FChnenraum f\u00FCr Performances dient. Wie der Titel der Arbeit bereits impliziert, stellt die K\u00FCnstlerin auf poetische Art und Weise eine \u00ABSammlung unterdr\u00FCckter Stimmen\u00BB vor, die durch unterschiedliche Keramiken repr\u00E4sentiert und durch eine Performance aktiviert werden. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EThematisch kn\u00FCpft Kot\u2019\u00E1tkov\u00E1 dabei an den Diskurs zur Biopolitik an, wie er etwa von Michel Foucault oder Giorgio Agamben gepr\u00E4gt wurde. Foucault, der den Begriff in seinem Buch \u003Cem\u003EDer Wille zum Wissen (1976)\u003C/em\u003E einf\u00FChrt, beschreibt darin die Tendenz des modernen Staates, den menschlichen K\u00F6rper immer st\u00E4rker zu kontrollieren, und daf\u00FCr die unterschiedlichsten Disziplinierungstechniken einzuf\u00FChren. Kot\u2019\u00E1tkov\u00E1s Arbeit kann dabei als Reaktion gelesen werden, die anhand von \u00ABK\u00F6rpern und Objekten etwas Neues entstehen l\u00E4sst und Identit\u00E4ten neu verhandelt\u00BB. Das Sammlungswerk wird als dreit\u00E4giges Interlude zum ersten Mal in der Schweiz pr\u00E4sentiert.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/20-an-exhibition-in-three-acts-eva-kot-atkova","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"15.10.","dateTo":"27.11.16","datetimeFrom":"2016-10-15","datetimeTo":"2016-11-27","defaultSource":"/media/ro4bljo5/b_00176_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"20 \u2013 An Exhibition in Three Acts: Collection Revisited 1960\u20131982","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ESeit seiner Gr\u00FCndung hat sich das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst intensiv mit k\u00FCnstlerischen Positionen auseinandergesetzt, deren Werk sich durch den Einsatz performativer, prozessualer oder sozial-interventionistischen Strategien auszeichnet. Beispielhaft sind daf\u00FCr Einzelausstellungen wie die von Gianni Motti (2004), Spartacus Chetwynd (2007) oder Karla Black (2009) oder Retrospektiven wie die von Heidi Bucher (2004), Tadeusz Kantor (2008) oder Xanti Schawinsky (2015).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EViele solcher Positionen, die eine Sammlung h\u00E4ufig mit konservatorisch komplexen Fragestellungen konfrontieren, fanden Eingang in die Sammlung. F\u00FCr die Sammlungspr\u00E4sentation \u003Cem\u003ECollection Revisited \u2013 1960-1982\u003C/em\u003E wurde der Blick auf Positionen aus diesem Zeitraum gelegt, die diese k\u00FCnstlerischen Strategien benutzen, um soziale Umst\u00E4nde, die Rolle der Frau aber auch die Regelwerke des Kunstbetriebs und einer hegemonial-m\u00E4nnlichen Kunstgeschichtsschreibung zu kritisieren und zu ver\u00E4ndern. Viele dieser Positionen haben erst in den letzten zehn Jahren erneut eine vertiefte kunsthistorische Rezeption erfahren.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/20-an-exhibition-in-three-acts-collection-revisited-1960-1982","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"15.10.","dateTo":"5.2.17","datetimeFrom":"2016-10-15","datetimeTo":"2017-02-05","defaultSource":"/media/xzhh2uhe/museum_revisited_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"20 \u2013 An Exhibition in Three Acts: Museum Revisited 1996\u20132016","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst feiert sein 20-j\u00E4hriges Bestehen. Aus diesem Anlass richtet es den Blick f\u00FCr einmal auf sich selbst \u2013 und dies sowohl mit einem Ausblick in die Zukunft als auch einem R\u00FCckblick in die Vergangenheit. Erm\u00F6glicht werden soll ebenso eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Institutionshistorie und Sammlungsgeschichte wie auch mit der kuratorischen Programmatik des Hauses.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Ausstellungsteil \u003Cem\u003EMuseum Revisited \u2013 1996\u20132016\u003C/em\u003E im Erdgeschoss widmet sich dem musealen Alltag und bietet ungewohnte Einblicke hinter die Kulissen. Dabei spielt die Kunstvermittlung eine prominente Rolle. Zudem wird das 20-j\u00E4hrige Schaffen des Museums anhand der erschienenen Publikationen, Plakate, Foto- und Videodokumentationen sowie des Archivmaterials nachgezeichnet.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/20-an-exhibition-in-three-acts-museum-revisited-1996-2016","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"11.6.","dateTo":"18.9.16","datetimeFrom":"2016-06-11","datetimeTo":"2016-09-18","defaultSource":"/media/yzwdqrn4/unspecified_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Manifesta 11","description":"What People Do For Money: Some Joint Ventures","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst ist ein Hauptschauplatz der Manifesta 11. Vom 11. Juni bis 18. September 2016 ist die von Christian Jankowski kuratierte Biennale zum Thema \u00ABWhat People Do For Money: SomeJoint Ventures\u00BB in den Ausstellungsr\u00E4umen des L\u00F6wenbr\u00E4ukunst-Areal (Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst, LUMA Westbau / POOL etc. und Kunsthalle Z\u00FCrich) zu Gast.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMehr Informationen: \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022http://m11.manifesta.org/de\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022m11.manifesta.org\u0022 type=\u0022external\u0022\u003EManifesta 11\u003C/a\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/manifesta-11","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"20.2.","dateTo":"16.5.16","datetimeFrom":"2016-02-20","datetimeTo":"2016-05-16","defaultSource":"/media/thhbbppy/ian-cheng_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Ian Cheng","description":"Forking at Perfection","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn seiner k\u00FCnstlerischen Arbeit untersucht Ian Cheng (*1984, USA) die Wesensart und unterschiedlichen Aspekte von Mutationen und die F\u00E4higkeit des Menschen, sich \u00E4usseren Umst\u00E4nden anzupassen. In einem Referenzsystem aus Videogame-Design, Improvisation und unerbittlichen darwinistischen Selektionsmechanismen entwickelt Cheng sogenannte \u00ABLive Simulations\u00BB: virtuelle \u00D6kosysteme, die sich \u2013 ausgehend von programmierten Grundeigenschaften \u2013 eigenst\u00E4ndig weiterentwickeln, also von keiner externen Autorit\u00E4t gesteuert oder beendet werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn ihrer Gestalt erscheinen Chengs Simulationen oft wie imagin\u00E4re Organismen in digitalen Versuchsanlagen. Sie speisen ihr Prinzip jedoch aus der schonungslosen Kausalit\u00E4t der Natur selbst. Daraus resultiert eine Reihe von zuf\u00E4lligen neuen Verhaltensmustern, die der K\u00FCnstler nur zu Beginn beeinflusst, jedoch nie vollends kontrollieren kann.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDieser Prozess manifestiert sich in Zustandsformen wie Chaos, Kollaps, Kannibalisierung, Neukombination, Perfektion, Zufall und Langeweile. Cheng, der Kognitionswissenschaft an der University of California, Berkeley, studierte, begreift seine animierten Echtzeitsimulationen als \u00ABneurologische Gymnastik\u00BB f\u00FCr den Betrachter: ein Mittel, um die Erfahrung der unaufhaltsamen Ver\u00E4nderung sowie Zust\u00E4nde der Verwirrung, Beklemmung und kognitiven Dissonanz zu trainieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn seiner ersten Einzelausstellung in der Schweiz zeigt Cheng zwei Versionen der Simulation \u003Cem\u003EEmissary Forks At Perfection\u003C/em\u003E: einerseits eine Projektion im Panoramaformat, die 2015 zum ersten Mal zu sehen war, andererseits eine Mutation oder Verzweigung (\u00ABfork\u00BB) dieser ersten Version, die den Besucher dazu einl\u00E4dt, auf einem Tablet-Computer die Welt der Simulation, ihre Organismen und unabl\u00E4ssige Dynamik physisch zu erkunden.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/ian-cheng","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"20.2.","dateTo":"16.5.16","datetimeFrom":"2016-02-20","datetimeTo":"2016-05-16","defaultSource":"/media/lecfpdch/a_8449692_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Momentary Monuments","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECollection on Display zeigt unter dem Titel Momentary Monuments Werke, die sich mit der Bedeutung und Funktion des Denkmals und im weiteren Sinne mit Erinnern und Vergessen auseinandersetzen. Die Ausstellung vereint bereits bekannte Arbeiten aus der Sammlung mit bisher wenig gezeigten Werken und Neuzug\u00E4ngen, die hier zum ersten Mal vorgestellt werden.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-7","target":"_self"},"clusterBy":"2016"},{"dateFrom":"21.11.","dateTo":"7.2.16","datetimeFrom":"2015-11-21","datetimeTo":"2016-02-07","defaultSource":"/media/5cqpv1a5/resistance-performed_3_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Resistance Performed \u2013 Aesthetic Strategies under Repressive Regimes in Latin America","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung pr\u00E4sentiert k\u00FCnstlerische Strategien des Widerstandes. Im Zentrum stehen historische Positionen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Peru und Uruguay, die seit Ende der 1960er Jahre die oftmals lebensbedrohliche Opposition in repressiven politischen Systemen Lateinamerikas bezeugen. Schwerpunkt der Ausstellung sind Strategien der Spracherm\u00E4chtigung in Form von Performances, Interventionen und Aktionen als Praktiken des Widerstands. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDazu im Dialog stehen Werke von zeitgen\u00F6ssischen K\u00FCnstlern und K\u00FCnstlerinnen aus Mittel- und S\u00FCdamerika, welche die Folgen und Auswirkungen von Diktaturen aufgreifen. Die Ausstellung ruft in Vergessenheit geratene Positionen in Erinnerung und macht auf K\u00FCnstler aufmerksam, die von der Kunstgeschichtsschreibung noch nicht ber\u00FCcksichtigt wurden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit freundlicher Unterst\u00FCtzung durch die artEDU Stiftung\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/resistance-performed-aesthetic-strategies-under-repressive-regimes-in-latin-america","target":"_self"},"clusterBy":"2015"},{"dateFrom":"29.8.","dateTo":"8.11.15","datetimeFrom":"2015-08-29","datetimeTo":"2015-11-08","defaultSource":"/media/uapjdc52/moon_jeon_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"MOON Kyungwon \u0026 JEON Joonho in collaboration with Urban-Think Tank","description":"News from Nowhere: Zurich Laboratory","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Arbeiten des koreanischen K\u00FCnstlerduos MOON Kyungwon \u0026amp; JEON Joonho thematisieren grundlegende Fragestellungen zur Zivilisation in unserer Zeit vor dem Hintergrund politischer, sozio\u00F6konomischer und \u00F6kologischer Ver\u00E4nderungen. Das 2012 initiierte Ausstellungsprojekt \u003Cem\u003ENews from Nowhere\u003C/em\u003E geht von einer postapokalyptischen Welt aus, in der die Menschheit nahezu eliminiert wurde und alle bis dato g\u00FCltigen \u00DCberzeugungen auf ihre Hinf\u00E4lligkeit \u00FCberpr\u00FCft werden m\u00FCssen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Projekt ist auf kontinuierliche Weiterentwicklung angelegt und fand bereits in Kassel (documenta 13) und Chicago statt. F\u00FCr die Ausstellung in Z\u00FCrich kollaborieren MOON \u0026amp; JEON mit dem Team von Urban-Think Tank (ETH Z\u00FCrich). U-TT ist eine richtungsweisende Denkfabrik f\u00FCr Urban Design und nachhaltige, soziale Architektur. Zusammen mit den K\u00FCnstlern entwickelte U-TT die Idee einer mobilen Agora, die auch in der Ausstellungsarchitektur aufgenommen wird.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Design basiert auf der Agora der klassischen Antike, welche nicht nur als Versammlungsort galt, sondern auch Identit\u00E4t und Gemeinschaft konstituierte. Mobile Zuschauertrib\u00FCnen transformieren den Ausstellungsraum in einen Ort der Interaktion. Zusammen mit Soundk\u00FCnstlern entwarf U-TT ein auf einem Fahrrad basierendes fahrbares Instrument. In Z\u00FCrich wurden Ger\u00E4usche und Bilder aufgenommen und -verarbeitet, um das Projekt \u00FCber das Museum hinaus zu erweitern und Z\u00FCrich mit anderen St\u00E4dten weltweit zu verbinden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEbenfalls Partner der Ausstellung sind das Future Cities Laboratory und der Lehrstuhl f\u00FCr Informationsarchitektur der ETH Z\u00FCrich, deren Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen stammen und sich mit der nachhaltigen Zukunft von St\u00E4dten auseinandersetzen. Im Jahr 2014 lancierten sie ein frei zug\u00E4ngliches, kostenloses Onlineseminar (\u00ABMassive Open Online Course\u00BB), das zum Ziel hatte, ihre Forschungsergebnisse mit Interessierten auf der ganzen Welt zu teilen und zu diskutieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit freundlicher Unterst\u00FCtzung durch das Korea Foundation Culture And Arts Support Program (2015)\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/moon-kyungwon-jeon-joonho-in-collaboration-with-urban-think-tank","target":"_self"},"clusterBy":"2015"},{"dateFrom":"29.8.","dateTo":"8.11.15","datetimeFrom":"2015-08-29","datetimeTo":"2015-11-08","defaultSource":"/media/xgdmtbyw/experimental_arrangements_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Experimental Arrangements","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EUnter dem Titel \u003Cem\u003EExperimental Arrangements\u003C/em\u003E werden Werke zusammengebracht, die als Versuchsanordnungen oder (pseudowissenschaftliche) Experimente angelegt sind oder Wissenssch\u00F6pfung und -ordnung visualisieren und reflektieren. Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn, technologischer Fortschritt, Eigenschaften von hochspezialisierten Materialien, aber auch die Rolle des Menschen sowohl als Untersuchungsobjekt wie auch als Forscher werden in der k\u00FCnstlerischen Praxis genutzt und reflektiert. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBei vielen Arbeiten steht die Bedeutung des (Ab-)Bildes als Darstellungsform sowie die Frage der (Re-)Pr\u00E4sentation oder (Re-)Interpretation \u00ABbestehender\u00BB Utopien im Mittelpunkt. S\u00E4mtliche Werke sind Ank\u00E4ufe der letzten Jahre und werden zum ersten Mal im Museum ausgestellt. So wird das Zusammenstellen von Exponaten der Sammlung zum experimentellen Dispositiv, das eine Narration generiert oder bestimmte Perspektiven fokussiert.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-3","target":"_self"},"clusterBy":"2015"},{"dateFrom":"30.5.","dateTo":"16.8.15","datetimeFrom":"2015-05-30","datetimeTo":"2015-08-16","defaultSource":"/media/twanyu0x/toys-redux_2_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Toys Redux - On Play and Critique","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Gruppenausstellung vereint K\u00FCnstler, die sich popul\u00E4rkulturelle Formate und Bildwelten aneignen, die \u00FCblicherweise an Kinder oder Teenager adressiert sind. Die \u00DCbernahme und Manipulation von Motiven aus Videospielen, Fernsehserien, Filmen und Comics sind jedoch nicht nur als popul\u00E4rkulturelle Zitate zu lesen, sondern kommentieren gleichzeitig die kapitalistische Produktion dieser Warenwelten. Die Pop-\u00C4sthetik und das Versprechen einer \u00ABunschuldigen\u00BB und spielerischen Kinder- oder Fantasiewelt kontrastieren mit der Realit\u00E4t dieser neoliberalen Werbe- und Marktstrategien. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie thematische Ausstellung bringt Arbeiten von K\u00FCnstlern unterschiedlicher Generationen zusammen und schliesst ebenfalls Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst ein. Die Ausstellung vertieft damit einen fortlaufenden thematischen Schwerpunkt des Museums, der etwa durch Ausstellungen von \u003Cem\u003ECory Arcangel (2005)\u003C/em\u003E, \u003Cem\u003EMarvin Gaye Chetwynd (2007)\u003C/em\u003E, \u003Cem\u003EAlex Bag (2011)\u003C/em\u003E sowie Deterioration, \u003Cem\u003EThey Said (2009)\u003C/em\u003E gelegt wurde.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/toys-redux-on-play-and-critique","target":"_self"},"clusterBy":"2015"},{"dateFrom":"21.2.","dateTo":"17.5.15","datetimeFrom":"2015-02-21","datetimeTo":"2015-05-17","defaultSource":"/media/anohpvaa/a_6574630_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Xanti Schawinsky","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst zeigt in einer ersten umfassenden Retrospektive das Werk des Schweizer K\u00FCnstlers Alexander \u00ABXanti\u00BB Schawinsky (geboren 1904 in Basel, gestorben 1979 in Locarno). Schawinsky wurde zu Lebzeiten haupts\u00E4chlich durch seine T\u00E4tigkeit in der Theaterabteilung am Bauhaus bekannt. Ausgehend von seiner dortigen Arbeit entwickelte Schawinsky in den 1930er Jahren als Lehrer am Black Mountain College, einer legend\u00E4ren Kunsthochschule in North Carolina, die vielen europ\u00E4ischen Emigranten w\u00E4hrend der NS-Zeit Zuflucht bot, seine Theatertheorie vom \u00ABSpectodrama\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEs handelt sich dabei um multimediale Inszenierungen, die eine fr\u00FChe Form des \u00ABHappening\u00BB darstellen, das sp\u00E4ter an derselben Institution von John Cage ber\u00FChmt gemacht wurde. Auch Schawinskys malerische Praxis besch\u00E4ftigt sich mit der Entgrenzung des Mediums und fokussiert den Prozess; etwa in seiner Track-Serie, die er mithilfe eines Autos \u00ABmalte\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENeben den avantgardistischen Utopien des Bauhauses und einer Proto-Happening-Kunst finden sich in Schawinskys Schaffen viele weitere Ankn\u00FCpfungspunkte an die Hauptstr\u00F6mungen der Kunst der Vor- und Nachkriegsmoderne des 20. Jahrhunderts in Europa und den USA. So kann sein Werk auch als stellvertretend f\u00FCr den durch die politische Lage bedingten transatlantischen Austausch k\u00FCnstlerischer Ideen gelesen werden, der die Kunstgeschichte nachhaltig gepr\u00E4gt hat. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung pr\u00E4sentiert Schawinskys herausragendes, der \u00D6ffentlichkeit \u00FCber mehrere Jahrzehnte nicht zug\u00E4ngliches Werk erstmals in seiner ganzen Breite und ordnet es im historischen Kontext und in Hinblick auf sein Nachwirken auf die Gegenwart ein.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/xanti-schawinsky","target":"_self"},"clusterBy":"2015"},{"dateFrom":"22.11.","dateTo":"8.2.15","datetimeFrom":"2014-11-22","datetimeTo":"2015-02-08","defaultSource":"/media/1dkbfeqy/cod_schlingensief_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Christoph Schlingensief","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer dritte Teil des aktuellen Zyklus zum formalen und motivischen Exzess zeigt die raumf\u00FCllende Installation\u003Cem\u003E Kaprow City (2006/2007)\u003C/em\u003E von Christoph Schlingensief (1960\u20132010). Exzess ist ein universales Thema in der Kunst, das im Sinne eines entgrenzten, postmodernen Werkbegriffs gleichermassen motivisch wie formal zur Anwendung kommt. Schlingensiefs Werk schliesst an diese Stichworte an: Mit seinen \u00FCberbordenden Materialschlachten und unkonventionellen Narrationen schafft er fliessende \u00DCberg\u00E4nge zwischen den Kunstgattungen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAls Ausgangslage f\u00FCr \u003Cem\u003EKaprow City\u003C/em\u003E diente Schlingensief \u003Cem\u003E18 Happenings in 6 Parts (1959) \u003C/em\u003Edes amerikanischen K\u00FCnstlers Allan Kaprow (1927\u20132006). Kaprow City wurde urspr\u00FCnglich als begehbare Installation auf einer Drehb\u00FChne an der Volksb\u00FChne in Berlin konzipiert. Anl\u00E4sslich seiner zu Lebzeiten gr\u00F6ssten Einzelausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst (2007/2008) erweiterte Schlingensief das Werk im Sinne einer (Re-)Dekonstruktion und erg\u00E4nzte das Setting mit Sequenzen aus dem Film Fremdverst\u00FCmmelung (2007) sowie weiteren eigenen Filmen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-2","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"22.11.","dateTo":"8.2.15","datetimeFrom":"2014-11-22","datetimeTo":"2015-02-08","defaultSource":"/media/ooemt5ok/tsang_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Wu Tsang","description":"Not in my language","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EWu Tsang (*1982) ist ein US-amerikanischer K\u00FCnstler, Performer und Filmemacher. Sein multimedial ausgerichtetes Werk fokussiert Erz\u00E4hlformen, in deren Zentrum Fragen der Identit\u00E4tskonstruktion stehen. Tsang interessiert sich insbesondere auch f\u00FCr die soziopolitischen Dimensionen von Gemeinschaften. Entscheidend inspiriert wird der K\u00FCnstler durch sein Engagement in der Queer und Transgender-Szene sowie dem Einwanderer-Milieu von Los Angeles. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETsang sieht den \u00ABUnderground\u00BB als Ort des kulturellen Widerstands und betont, dass Fantasie eine wichtige Rolle bei der Repr\u00E4sentation von sozialen Bewegungen spielen kann. So dokumentiert sein mehrfach preisgekr\u00F6nter Film \u003Cem\u003EWildness \u003C/em\u003E(2012) ein legend\u00E4res Partylokal in Los Angeles, das seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt f\u00FCr die lateinamerikanische Trans-Gemeinschaft ist.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Film stellt mit seinem magischen Realismus und den pers\u00F6nlichen Erz\u00E4hlungen sowohl dokumentarische Strategien als auch gesellschaftliche Verh\u00E4ltnisse zur Diskussion. Die erste institutionelle Einzelausstellung von Wu Tsang in Europa bringt Arbeiten aus den Jahren 2008\u20132014 zusammen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/wu-tsang","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"30.8.","dateTo":"9.11.14","datetimeFrom":"2014-08-30","datetimeTo":"2014-11-09","defaultSource":"/media/11ifavcr/a_6569003-04_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"John Armleder, Richard Jackson, Robert Kusmirowski, A.R. Penck, Markus Raetz, Gerhard Richter, Pamela Rosenkranz, Niele Toroni, Christopher Wool","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer zweite Teil des aktuellen Zyklus zum formalen und motivischen Exzess besch\u00E4ftigt sich in einem erweiterten Sinne mit Malerei und Zeichnung. Die Ausstellung befragt kulturelle und kunsthistorische Konnotationen des Genres, das sich l\u00E4ngst \u00FCber die Beschr\u00E4nkung des Tableauformats hinaus entwickelt hat. In diesem Teil stehen nicht nur Werke im Zentrum, welche die Geschichte von Malerei mitschreiben, sondern auch solche, die einen humorvollen Blick auf die Geschichte der Malerei werfen und sich auf (selbst)ironische Weise mit der Rolle des K\u00FCnstlers besch\u00E4ftigen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Herzst\u00FCck der Ausstellung bilden die erstmals im Rahmen einer Sammlungsausstellung gezeigten Arbeiten \u003Cem\u003EThe Laundry Room (2007\u20132014)\u003C/em\u003E des amerikanischen K\u00FCnstlers Richard Jackson sowie Variation \u00FCber ein Thema von \u003Cem\u003EKasimir Malewitsch \u2013 Variation on a Theme of\u003C/em\u003E \u003Cem\u003EKasimir Malevich (2011)\u003C/em\u003E des polnischen K\u00FCnstlers Robert Kusmirowski. Diese beiden gr\u00F6sseren Installationen werden durch Werke von John Armleder, A.R. Penck, Markus Raetz, Gerhard Richter, Pamela Rosenkranz, Niele Toroni und Christopher Wool erg\u00E4nzt, die sich mit dem Erbe der Malerei auseinandersetzen und an den Diskurs \u00FCber die Wirkung der Malerei anschliessen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-11","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"30.8.","dateTo":"9.11.14","datetimeFrom":"2014-08-30","datetimeTo":"2014-11-09","defaultSource":"/media/iownigsi/mm_iannone_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Dorothy Iannone","description":"Censorship And The Irrepressible Drive Toward Love And Divinity","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ESeit den fr\u00FChen 1960er Jahren besch\u00E4ftigt sich die K\u00FCnstlerin Dorothy Iannone (*1933 in Boston, lebt und arbeitet in Berlin) mit der Darstellung bedingungsloser Liebe. Ihr \u0152uvre umfasst Gem\u00E4lde, Zeichnungen, Collagen, Videoskulpturen, H\u00F6rst\u00FCcke, Objekte und K\u00FCnstlerb\u00FCcher. Ihre Arbeiten durchzieht ein erz\u00E4hlerisches Moment, das sich ebenso aus Literatur, Geschichte und Mythologie speist wie aus pers\u00F6nlichen Erlebnissen, Gef\u00FChlen und Beziehungen. Diese erste grosse Einzelausstellung in der Schweiz beleuchtet retrospektiv Iannones Schaffen und nimmt ihren Ausgangspunkt beim K\u00FCnstlerbuch The Story Of Bern, das 1969 als Reaktion auf die Zensierung ihrer Arbeiten entstand. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Authentizit\u00E4t und Originalit\u00E4t des Werks der K\u00FCnstlerin haben seit den 1960er Jahren mit zur Liberalisierung von Sexualit\u00E4t und zur St\u00E4rkung der weiblichen Autonomie beigetragen. Mit dem Einbringen ihrer Arbeiten in die \u00D6ffentlichkeit manifestiert sie ein pointiertes Selbstverst\u00E4ndnis im Umgang mit einer bis heute h\u00E4ufig unbequemen und kontrovers verhandelten Thematik.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/dorothy-iannone","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"24.5.","dateTo":"17.8.14","datetimeFrom":"2014-05-24","datetimeTo":"2014-08-17","defaultSource":"/media/nalbxtmh/margolles_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Teresa Margolles","description":"La b\u00FAsqueda","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie mexikanische K\u00FCnstlerin Teresa Margolles (*1963, Culiac\u00E1n) umkreist mit ihren Werken Themen wie Tod, Gewalt und soziale Ausgrenzung. Sie engagiert sich seit Beginn der 1990er Jahre zudem in der gerichtsmedizinischen Abteilung eines Obduktionshauses in Mexiko-Stadt, wo t\u00E4glich zahlreiche, vorwiegend anonyme Opfer von Gewaltverbrechen angeliefert werden. Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund entstehen ihre minimalistisch gehaltenen Arbeiten. Seit 2005 untersucht die K\u00FCnstlerin vor allem die Gewaltexzesse in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Ju\u00E1rez und den ebendort tobenden Drogenkrieg. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAuch f\u00FCr ihre erste institutionelle Schweizer Einzelausstellung besch\u00E4ftigt sich Margolles mit Ciudad Ju\u00E1rez als Ort des Verbrechens. Im Zentrum steht eine seit Anfang der 1990er Jahre andauernde, mysteri\u00F6se Serie an Frauenmorden. Margolles interessiert sich dabei prim\u00E4r f\u00FCr Spuren, welche die brutalen Delikte auf Architekturen hinterlassen, und daf\u00FCr, wie diese den Alltag der Menschen pr\u00E4gen. Durch die Transposition solcher Spuren in einen Ausstellungsraum erzeugt die K\u00FCnstlerin eine spannungsgeladene Wechselwirkung zwischen n\u00FCchterner Pr\u00E4sentation und unerbittlichem Realismus.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/teresa-margolles","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"24.5.","dateTo":"17.8.14","datetimeFrom":"2014-05-24","datetimeTo":"2014-08-17","defaultSource":"/media/suobgdz5/cod_fleury_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Jean-Marc Bustamante, Liz Craft, Sylvie Fleury, Rachel Harrison, Kerstin Kartscher, Dawn Mellor, David Renggli","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Fokus des neuen dreiteiligen Zyklus stehen formale und motivische Exzesse. Durch \u00DCberschuss oder Reduktion von Zeichen und Materialien entstehen Bildsprachen zwischen High und Low Culture. Ebenso werden schnelle, spontane und skizzenhafte Arbeitsweisen zu Gesten des Exzesses. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie in diesem ersten Teil gezeigten Arbeiten basieren auf k\u00FCnstlerischen Strategien, welche Elemente von Pop und Kitsch vereinigen. Die Werke setzen sich mit dem Status quo und den kunsthistorischen Konnotationen von Medien wie Malerei und Zeichnung auseinander, die sich l\u00E4ngst \u00FCber die Beschr\u00E4nkung des Tableau-Formats hinaus entwickelt haben.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-8","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"15.2.","dateTo":"11.5.14","datetimeFrom":"2014-02-15","datetimeTo":"2014-05-11","defaultSource":"/media/xbopwge1/a_6556268_72_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Jan Dibbets, Jimmie Durham, Esther Eppstein, Urs Fischer, Andrea Fraser, David Renggli, Tatiana Trouv\u00E9","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ECollection on Display\u003C/em\u003E pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Der aktuelle Zyklus widmet sich Funktionen, Modellen und Interpretationen von Raum und Interieur in der zeitgen\u00F6ssischen Kunst. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie in drei Teilen gezeigten Werke besch\u00E4ftigen sich mit spezifischen Raum-Arrangements und deren Konzeptualisierungen. Die erste Sammlungsausstellung im Jahr 2014 beendet den im letzten Jahr begonnenen Zyklus. Im dritten Teil sind Installationen von Jan Dibbets, Jimmie Durham, Esther Eppstein, Urs Fischer, David Renggli und Tatiana Trouv\u00E9 zu sehen.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-5","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"15.2.","dateTo":"11.5.14","datetimeFrom":"2014-02-15","datetimeTo":"2014-05-11","defaultSource":"/media/2qfnppq2/a_6556336_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Sacr\u00E9 101 \u2013 An Exhibition Based on \u2039The Rite of Spring\u203A","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit dem Ausstellungsprojekt \u00ABSacr\u00E9 101 \u2013 An Exhibition Based on\u003Cem\u003E The Rite of Spring\u003C/em\u003E\u00BB verfolgt das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst die Wechselwirkung von Tanz und bildender Kunst am Beispiel des Balletts \u003Cem\u003ELe Sacre du printemps\u003C/em\u003E. Vor hundertundein Jahren in der Choreografie von Vaslav Nijinsky in Paris uraufgef\u00FChrt, gilt es mit seiner revolution\u00E4ren Musik von Igor Strawinsky als einer der grossen Momente des Aufbruchs in die Moderne. Bis heute fasziniert das Ballett, in dem eine Jungfrau sich f\u00FCr den Fr\u00FChlingsgott aufopfert und sich zu Tode tanzt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENebst einer Auswahl von \u003Cem\u003ELe Sacre\u003C/em\u003E-Tanzdokumentationen \u2013 mehrere werden dabei erstmals in einem Ausstellungskontext gezeigt \u2013 sind mehrheitlich eigens f\u00FCr diesen Anlass geschaffene Werke zu sehen, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Ballett, seinem Kontext und seiner Historie auseinandersetzen, und dabei sowohl auf die Ikonographie als auch auf inhaltliche Aspekte fokussieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIntegraler Bestandteil der Ausstellung sind Performance-Beitr\u00E4ge von Xavier Le Roy und Alexis Marguerite Teplin. Ebenfalls in die Ausstellung eingebunden werden die wegweisende Arbeit \u003Cem\u003ERecollections of My Life with Diaghilev 1919\u20131929 (1977/78)\u003C/em\u003E der amerikanischen K\u00FCnstlerin Eleanor Antin und das zeichnerische Werk (um 1919) Vaslav Nijinskys \u2013 beides wird erstmals in der Schweiz pr\u00E4sentiert.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sacre-101-an-exhibition-based-on-the-rite-of-spring","target":"_self"},"clusterBy":"2014"},{"dateFrom":"23.11.","dateTo":"2.2.14","datetimeFrom":"2013-11-23","datetimeTo":"2014-02-02","defaultSource":"/media/0enmnrdu/laura-lima-1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Laura Lima","description":"Bar Restaurant","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie ku\u0308nstlerische Praxis von Laura Lima (*1971, Governador Valadares, Brasilien; lebt und arbeitet in Rio de Janeiro) ist gepr\u00E4gt von der Faszination fu\u0308r die Komplexit\u00E4t sozialer Beziehungen und menschlicher Verhaltensweisen. Ihre Szenarien, in denen h\u00E4ufig der menschliche K\u00F6rper zentrales Medium und treibende Kraft ist, setzen sich nebst den performativen Momenten aus verschiedenen ku\u0308nstlerischen Ausdrucksformen wie Zeichnung, Skulptur und Installation zusammen. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ELima tritt nie selbst in Erscheinung, sondern instruiert ausgew\u00E4hlte Protagonisten, ihren dramaturgischen Vorgaben zu folgen. Die erste Schweizer Einzelausstellung der brasilianischen Ku\u0308nstlerin zeigt mit den Arbeiten \u00ABThe Naked Magician\u00BB (2008/10/13) und \u00ABBar Restaurant\u00BB (2010/13) eine installativ-performative Werkauswahl, deren Fokus auf dem Magischen liegt.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/laura-lima","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"23.11.","dateTo":"2.2.14","datetimeFrom":"2013-11-23","datetimeTo":"2014-02-02","defaultSource":"/media/scjh0w2y/cod_vece_framis_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Emmanuelle Antille, Christoph B\u00FCchel, Angela Bulloch, Phil Collins, Alicia Framis, Olaf Nicolai, Cady Noland, Costa Vece, Stephen Willats","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECollection on Display pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Der aktuelle Zyklus widmet sich Funktionen, Modellen und Interpretationen von Raum und Interieur in der zeitgen\u00F6ssischen Kunst. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie in drei Teilen gezeigten Installationen besch\u00E4ftigen sich mit spezifischen Raum-Arrangements und deren Konzeptualisierungen. Im zweiten Teil sind Werke von Emmanuelle Antille, Christoph B\u00FCchel, Angela Bulloch, Phil Collins, Alicia Framis, Olaf Nicolai, Cady Noland, Costa Vece und Stephen Willats zu sehen. Sie alle befragen das partizipative Potenzial von Architekturen sowie die M\u00F6glichkeit von sozialer Gemeinschaft und Individuum im Raum.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Sammlungspr\u00E4sentationen werden von Judith Welter kuratiert, Sammlungskonservatorin Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-13","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"31.8.","dateTo":"10.11.13","datetimeFrom":"2013-08-31","datetimeTo":"2013-11-10","defaultSource":"/media/hoqega1t/a_6550506_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Monica Bonvicini, Heidi Bucher, Tom Burr, Urs Fischer, Pamela Rosenkranz, Markus Schinwald, Cathy Wilkes","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECollection on Display pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. In der zweiten Jahresh\u00E4lfte 2013 beginnt ein neuer dreiteiliger Zyklus von Ausstellungen zu Funktionen, M\u00F6glichkeiten, Modellen und Interpretationen von Raum und Interieurs in der zeitgen\u00F6ssischen Kunst. Die in den folgenden drei Ausstellungen gezeigten Installationen besch\u00E4ftigen sich mit spezifischen Raumarrangements- oder Konzeptualisierungen oder bilden einen in sich geschlossenen Raum im Raum.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm ersten Teil sind Werke von Monica Bonvicini, Heidi Bucher, Tom Burr, Urs Fischer, Pamela Rosenkranz, Markus Schinwald und Cathy Wilkes zu sehen, die sich mit Architekturen als Orte der Erinnerung und mit der psychologischen Aufladung r\u00E4umlicher Strukturen auseinandersetzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Sammlungspr\u00E4sentationen werden von Judith Welter, Sammlungskonservatorin des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst, kuratiert.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-6","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"31.8.","dateTo":"10.11.13","datetimeFrom":"2013-08-31","datetimeTo":"2013-11-10","defaultSource":"/media/srveyxpp/a_6550556_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Carey Young","description":"Legal Fictions","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECarey Young (geb. 1970, lebt und arbeitet in London) nutzt eine Vielzahl von Medien, um die Beziehungen zwischen K\u00F6rper, Sprache, Rhetorik und Machtsystemen zu erforschen. Die Ausstellung im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst ist die erste Einzelausstellung in der Schweiz von Carey Young und zugleich die erste, die sich auf ihre innovative Werkgruppe zu Recht und Rechtssprache konzentriert. In der Ausstellung werden auch einige neue Auftragswerke zu sehen sein, die ihren Kontext durch verschiedene fr\u00FChere Arbeiten erhalten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDiejenigen Werke von Young, die auf Fragen zu Recht und Gesetz gr\u00FCnden, thematisieren die monolithische Macht des Rechtssystems. Die K\u00FCnstlerin setzt sich mit dem Gesetz als konzeptuellem und abstraktem Raum auseinander, in dem Macht, Rechte und Autorit\u00E4t in unterschiedlichen performativen und sprachlichen Formen zur Umsetzung kommen. Unter der Hinzuziehung von Rechtsberatern pr\u00E4sentieren sich ihre Werke oft in Form experimenteller, aber immer auch funktionsf\u00E4higer Rechtsdokumente wie etwa Vertr\u00E4ge und bedienen sich zudem verschiedener Medien wie Video, Installation und Text.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Werke in der Ausstellung stellen den Autorit\u00E4tsanspruch des Gesetzes in Frage und schaffen Unsicherheiten im Rechtssystem, wobei dessen typische Vorgehens- und Verfahrensweisen spielerisch aufgegriffen und auch wieder gebrochen werden, sodass L\u00FCcken, Mehrdeutigkeiten und subjektive Aspekte in den Vordergrund r\u00FCcken.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/carey-young","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"23.5.","dateTo":"18.8.13","datetimeFrom":"2013-05-23","datetimeTo":"2013-08-18","defaultSource":"/media/0rnjozsu/a_6545829_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Geoffrey Farmer","description":"Let\u0027s Make the Water Turn Black","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie k\u00FCnstlerische Arbeitsweise von Geoffrey Farmer (*1967 in Vancouver, Kanada; lebt und arbeitet in Vancouver) verortet sich im kulturgeschichtlichen Sammeln und Forschen. Farmer sch\u00F6pft dazu aus einem vielf\u00E4ltigen Fundus: vom gefundenen Objekt, der Zeichnung, Fotografie, Video bis hin zur Skulptur. Nach intensiven Recherchen seitens des K\u00FCnstlers entstehen Kollektionen, die Aspekte der bildenden Kunst, Literatur, Musik, Politik, Geschichte und Soziologie vereinen und in ausladenden, theatral anmutenden Installationen pr\u00E4sentiert werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EJede von Farmers Arbeiten setzt sich mit ihrem eigenen tempor\u00E4ren Charakter auseinander \u2013 sei es, indem innerhalb eines Werks auf das Vergehen der Zeit Bezug genommen wird, die Produktionsphase thematisiert wird oder indem die Arbeit selbst sich im Lauf der Zeit ver\u00E4ndert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn Anlehnung an eine gleichnamige Komposition Frank Zappas von 1968 vereinen sich in \u00ABLet\u2019s Make the Water Turn Black\u00BB diese drei Aspekte, wobei das Werk eine subjektiv erz\u00E4hlte Biografie des US-amerikanischen Musikers pr\u00E4sentiert. Auf einer B\u00FChne f\u00FCgen sich choreografierte Skulpturen zu einer vielschichtigen atmosph\u00E4rischen Gesamtkomposition zusammen, die sich im Verlauf eines Tages ver\u00E4ndert und entfaltet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung ist eine Koproduktion des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst, Nottingham Contemporary, Kunstverein Hamburg und P\u00E9rez Art Museum Miami. Sie wird prozesshaft weiterentwickelt und in jeweils ver\u00E4nderten Versionen gezeigt.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/geoffrey-farmer","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"4.5.","dateTo":"18.8.13","datetimeFrom":"2013-05-04","datetimeTo":"2013-08-18","defaultSource":"/media/vlbbv0na/a_6548376_81_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"John Armleder, Stefan Burger, Valentin Carron, Edward Krasi\u0144ski, Manfred Pernice","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABCollection on Display\u00BB pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Die aktuelle Sammlungspr\u00E4sentation setzt den im letzten Jahr begonnenen Ausstellungszyklus zur aktuellen skulpturalen Praxis fort. Die im dritten und letzten Ausstellungsteil gezeigten Werke von John Armleder, Stefan Burger, Valentin Carron, Edward Krasi\u0144ski und Manfred Pernice stehen exemplarisch f\u00FCr das aktuelle skulpturale Schaffen. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EWir freuen uns, eine bis anhin noch nie im Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst gezeigte Werkserie von Valentin Carron auszustellen, der dieses Jahr die Schweiz an der Venedig-Biennale vertritt. Mit Arbeiten von John Armleder, Edward Krasi\u0144ski und Manfred Pernice werden weitere Neuank\u00E4ufe des Museums zum ersten Mal pr\u00E4sentiert.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-10","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"9.2.","dateTo":"21.4.13","datetimeFrom":"2013-02-09","datetimeTo":"2013-04-21","defaultSource":"/media/di3hzvht/a_6538263_66_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Heidi Bucher, Thea Djordjadze, Berta Fischer, Loredana Sperini, Katja Strunz","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABCollection on Display\u00BB pr\u00E4sentiert ausgew\u00E4hlte Werke aus der Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst. Die ersten beiden Sammlungspr\u00E4sentationen im Jahr 2013 setzen den im letzten Jahr begonnenen Ausstellungszyklus zur aktuellen skulpturalen Praxis fort. Die im zweiten Ausstellungsteil gezeigten Werke von Heidi Bucher, Thea Djordjadze, Berta Fischer, Loredana Sperini und Katja Strunz befragen den Status sowie die Rezeptionsweisen von Skulptur und spiegeln Geschichte und Wandel der skulpturalen Praxis.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-9","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"9.2.","dateTo":"21.4.13","datetimeFrom":"2013-02-09","datetimeTo":"2013-04-21","defaultSource":"/media/yizo3vjk/a_6538213_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Stephen G. Rhodes","description":"The Law of the Unknown Neighbor: Inferno Romanticized","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie raumf\u00FCllenden Installationen des amerikanischen K\u00FCnstlers Stephen G. Rhodes (*1977, Houston, USA, lebt und arbeitet in Berlin und New Orleans) zeichnen sich durch eine Zusammenf\u00FChrung unterschiedlicher Medien aus und basieren auf Quellen aus Geschichte und Kultur. Rhodes schafft eigene, ruhelos-elliptische Systeme, in denen er Themen wie Verdr\u00E4ngung und Trauma verhandelt. Das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst zeigt mit \u00ABThe Law of the Unknown Neighbor: Inferno Romanticized\u00BB die erste institutionelle Einzelausstellung des K\u00FCnstlers in Europa.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/stephen-g-rhodes","target":"_self"},"clusterBy":"2013"},{"dateFrom":"17.11.","dateTo":"27.1.13","datetimeFrom":"2012-11-17","datetimeTo":"2013-01-27","defaultSource":"/media/jvjhxslx/barlo101073-und-74_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection on Display","description":"Phyllida Barlow, Jimmie Durham, Daniel Knorr, Mark Leckey","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ENach dem Umbau des L\u00F6wenbr\u00E4ukunst-Areals erh\u00E4lt die Sammlung des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst erstmals einen permanenten Pr\u00E4sentationsrahmen: Auf einer grossz\u00FCgigen Fl\u00E4che erm\u00F6glichen wechselnde Ausstellungen immer wieder neue Einblicke in die Sammlung. Die ersten drei Sammlungspr\u00E4sentationen sind dem zeitgen\u00F6ssischen skulpturalen Schaffen gewidmet. Ausgew\u00E4hlte Arbeiten illustrieren vielf\u00E4ltige und dynamische Entwicklungen und die Entgrenzung dessen, was gemeinhin unter \u00ABSkulptur\u00BB verstanden wird. Im ersten Teil sind Werke von Phyllida Barlow, Jimmie Durham, Daniel Knorr und Mark Leckey zu sehen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Themenbereich Skulptur hat in der Ausstellungs- und Sammlungst\u00E4tigkeit des Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst der letzten Jahre eine bedeutende Rolle gespielt. Die dreiteilige Sammlungspr\u00E4sentation vereint Werke, die Fragen zu den M\u00F6glichkeiten des skulpturalen Schaffens aufwerfen. Als Gattung nahm die Skulptur \u2013 ob in fig\u00FCrlicher oder abstrakter Auspr\u00E4gung \u2013 von der klassischen Kunst bis zur Moderne einen zentralen Stellenwert ein. Seit der Postmoderne hat das Verst\u00E4ndnis von Skulptur, so die Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss, eine \u00ABErweiterung\u00BB bzw. \u00ABEntgrenzung\u00BB erfahren \u2013 die Skulptur wurde buchst\u00E4blich von ihrem Sockel gestossen. Das skulpturale Schaffen dehnt sich auf verschiedene Medien und Materialien aus und erprobt die M\u00F6glichkeiten des Raums.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-on-display-4","target":"_self"},"clusterBy":"2012"},{"dateFrom":"17.11.","dateTo":"27.1.13","datetimeFrom":"2012-11-17","datetimeTo":"2013-01-27","defaultSource":"/media/rxpctw3q/kjart101157_14_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Ragnar Kjartansson","description":"The Visitors","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst er\u00F6ffnet mit der ersten Schweizer Einzelausstellung des isl\u00E4ndischen K\u00FCnstlers Ragnar Kjartansson (*1976, lebt und arbeitet in Reykjav\u00EDk) die renovierten und erweiterten Ausstellungsr\u00E4ume im L\u00F6wenbr\u00E4ukunst-Areal. Kjartanssons Begeisterung f\u00FCr Musik und sein Interesse f\u00FCr Performance pr\u00E4gen das eigens f\u00FCr das Migros Museum f\u00FCr Gegenwartskunst konzipierte Projekt\u003Cem\u003E The Visitors\u003C/em\u003E. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Videoinstallation entf\u00FChrt in das eigent\u00FCmliche Universum einer fast 200 Jahre alten Villa am malerischen Hudson River in den USA: In unterschiedlichen R\u00E4umen tragen der K\u00FCnstler, seine Freunde und Bewohner des Hauses einen \u00ABfemininen, nihilistischen Gospelsong\u00BB vor. \u003Cem\u003EThe Visitors\u003C/em\u003E ist eine Hommage an die Freundschaft \u2013 und auch ein wenig an die schwedische Popband ABBA.\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/ragnar-kjartansson","target":"_self"},"clusterBy":"2012"},{"dateFrom":"11.2.","dateTo":"20.5.12","datetimeFrom":"2012-02-11","datetimeTo":"2012-05-20","defaultSource":"/media/dv4gwovb/a_4525976_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Tour d\u0027Horizon - Werke aus der Sammlung migros museum f\u00FCr gegenwartskunst","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ELothar Baumgarten, Georg Baselitz, Jan Dibbets, Martin Disler, Donald Judd, Sol LeWitt, Richard Long, Robert Mangold, A. R. Penck, Giuseppe Penone, Gerhard Richter, Robert Ryman, Klaudia Schifferle\u003Cbr\u003E\u003Cem\u003E11. Februar \u2013 4. M\u00E4rz 2012\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAtelier van Lieshout, Carlos Amorales\u003Cbr\u003E\u003Cem\u003E7. M\u00E4rz \u2013 25. M\u00E4rz 2012\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EArt \u0026amp; Language\u003Cbr\u003E\u003Cem\u003E28. M\u00E4rz \u2013 15. April 2012\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGianni Motti\u003Cbr\u003E\u003Cem\u003E18. April \u2013 20. Mai 2012\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENach Sammlungspr\u00E4sentationen in Vaduz, Kassel und Krems zeigt das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst in vier Teilen verschiedene Sammlungswerke, bevor eine weitere Auswahl von Arbeiten nach Bozen reist. Die Sammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes wurde 1957 mit der Festschreibung der Statuten der Migros und des Migros-Kulturprozent ins Leben gerufen und Ende der 1970er Jahre mit der Fokussierung auf internationale zeitgen\u00F6ssische Kunst professionalisiert. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETour d\u2019Horizon gibt einen Einblick in die verschiedenen Jahrzehnte, in denen nach unterschiedlichen Interessen und inhaltlichen Standpunkten gesammelt wurde, verweist aber auch auf spezifische Aspekte und Problematiken des Sammelns. Im Fokus steht die Pr\u00E4sentation exemplarischer Werke, die noch nie oder schon l\u00E4nger nicht mehr dem Publikum gezeigt wurden. Begleitet wird die sich an einer Chronologie der Ankaufsjahre orientierende Ausstellung durch ein Rahmenprogramm, das sich verschiedenen Fragestellungen des Sammelns und der Geschichte der Sammlung zuwendet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer vierte und letzte Teil des Ausstellungsprojekts Tour d\u0027Horizon \u2013 Werke aus der Sammlungmigros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigt zum ersten Mal einen spektakul\u00E4ren Neuankauf des letzten Jahres: Gianni Mottis raumf\u00FCllende Arbeit Moneybox (2009). Diese besteht aus 20\u0027000 Eindollarnoten, die an Dr\u00E4hten auf einer f\u00FCr den Besucher knapp unerreichbaren H\u00F6he im Museum aufgeh\u00E4ngt werden. Motti thematisiert damit auf humorvolle Weise die Wechselbeziehung zwischen Kunst und Geld. Mit der Pr\u00E4sentation der Arbeit beschliesst das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst seine Ausstellungst\u00E4tigkeit in den Hubertus Exhibitions, bevor es in den Sommermonaten in das umfassend renovierte L\u00F6wenbr\u00E4u-Areal zur\u00FCck zieht.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratorin der Ausstellung: Judith Welter\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/tour-dhorizon-werke-aus-der-sammlung-migros-museum-fuer-gegenwartskunst","target":"_self"},"clusterBy":"2012"},{"dateFrom":"25.1.","dateTo":"29.1.12","datetimeFrom":"2012-01-25","datetimeTo":"2012-01-29","defaultSource":"/media/kxgb4xfm/dsc_0057_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Hate Radio","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EAufgrund einer schweren Erkrankung des Darstellers Dorcy Rugamba entfallen im Rahmen von Hate Radio die Live-Performances und werden durch eine permanente Videoinstallation ersetzt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBereits gekaufte Tickets werden zur\u00FCckerstattet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETickets, die \u00FCber den Billett-Service Migros-City gekauft wurden, m\u00FCssen dort bis zum 29. Februar 2012 zur\u00FCckgegeben werden. Personen, die ihr Ticket \u00FCber die Webseite \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022http://migrosmuseum.ch\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022migrosmuseum.ch\u0022 type=\u0022external\u0022\u003Emigrosmuseum.ch\u003C/a\u003E gekauft haben, werden pers\u00F6nlich kontaktiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Abendprogramm gestaltet sich NEU:\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EMittwoch, 25. Januar 2012, 19 Uhr \u003C/em\u003E// Er\u00F6ffnung der Theaterinstallation und Ap\u00E9ro mit den Beteiligten von Hate Radio.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003EFreitag, 27. Januar 2012, 19 Uhr\u003C/em\u003E // Gespr\u00E4ch mit Milo Rau (Regisseur und K\u00FCnstlerischer Leiter IIPM), Jens Dietrich (Dramaturg IIPM) und Robert Stockhammer (Literaturwissenschaftler), Moderation Hayat Erdogan (Department Publikation IIPM).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ESamstag, 28. Januar 2012, 19 Uhr\u003C/em\u003E // Podiumsdiskussion zum Thema \u00ABMedien und Gewalt\u00BB mit Carolin Emcke (Publizistin), Elisabeth Bronfen (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin) und Valentin Groebner (Historiker), Moderation Milo Rau.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003ESonntag, 29. Januar 2012, 19 Uhr \u003C/em\u003E// Podiumsdiskussion zum Thema \u00ABKunst und Verbrechen\u00BB mit Sylvia Sasse (Slawistin), Stefan Zweifel (Publizist, \u00DCbersetzer und Kurator) und Klaus Theweleit (Schriftsteller, Kulturtheoretiker und Soziologe), Moderation Milo Rau.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Abendveranstaltungen sind kostenlos.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Installation ist dem Publikum ebenfalls kostenlos zug\u00E4nglich am:\u003C/p\u003E\u003Cul\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003E25. und 27. Januar von 12\u201321 Uhr\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003E26. Januar von 12-20 Uhr\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003Cli\u003E\u003Cp\u003E\u003Cem\u003E28. und 29. Januar von 11\u201321 Uhr\u003C/em\u003E\u003C/p\u003E\u003C/li\u003E\u003C/ul\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/hate-radio","target":"_self"},"clusterBy":"2012"},{"dateFrom":"19.11.","dateTo":"15.1.12","datetimeFrom":"2011-11-19","datetimeTo":"2012-01-15","defaultSource":"/media/mdpfmjuy/germa10114700_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Florian Germann","description":"The Poltergeist Experimental Group (PEG) Applied Spirituality and Physical Spirit Manifestation","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit seinen gross angelegten Werkzyklen, die sich thematisch jeweils einem Narrativ widmen, schafft der Schweizer K\u00FCnstler Florian Germann (*1978, lebt und arbeitet in Z\u00FCrich) komplexe Verweissysteme. Zudem spielt er mit der Rolle des \u00ABK\u00FCnstler-Forschers\u00BB, wenn er sich dabei so unterschiedlichen Feldern wie Kultur, Wissenschaft und Natur anzun\u00E4hern sucht. Seine Werke wirken meist wie eine Mischung aus physikalischen Instrumenten und modernistischen Skulpturen und erinnern somit an Versuchsanordnungen, deren Sinnzusammenhang sich erst allm\u00E4hlich erschliesst. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAusgangspunkte der Arbeiten Germanns bilden oftmals historische Figuren und mythologisch-fantastische Motive, welche er einer Um- und Neuschreibung unterwirft, wobei faktische und fiktive Momente miteinander verwoben werden. F\u00FCr seine erste institutionelle Einzelausstellung hat Florian Germann einen neuen, umfangreichen Werkzyklus geschaffen, der erstmals im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst gezeigt wird. Dieser basiert auf der Besch\u00E4ftigung mit \u00ABGeistererscheinungen\u00BB und deren Stofflichkeit, dem sogenannten Ektoplasma.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKurator der Ausstellung: Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/florian-germann","target":"_self"},"clusterBy":"2011"},{"dateFrom":"28.5.","dateTo":"14.8.11","datetimeFrom":"2011-05-28","datetimeTo":"2011-08-14","defaultSource":"/media/bmek5thz/bagal101151_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Alex Bag","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ESeit den fr\u00FChen 1990er Jahren geh\u00F6rt die K\u00FCnstlerin Alex Bag (*1969, USA) zu den interessantesten Protagonist/innen der Video-Performance. Sie gilt heute f\u00FCr eine ganze Generation j\u00FCngerer K\u00FCnstler/innen als wichtige Referenz. Bekannt wurde sie mit ihren technisch einfach gehaltenen Videos, in denen sie mit Humor die Unterhaltungsindustrie und deren unterschiedliche Formate, aber auch das Kunstsystem mit seiner teils \u00FCberholt-romantischen Vorstellung vom K\u00FCnstlerdasein aufnimmt und bearbeitet. Mit bestechender Pr\u00E4zision \u00FCbt Bag Gesellschaftskritik, formuliert dabei ein tiefes Unbehagen gegen\u00FCber unserer heutigen Kultur und tritt meist selber als \u00E4usserst wandlungsf\u00E4hige Akteurin in verschiedenen Rollen auf. Das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigt die erste umfassende, institutionelle Pr\u00E4sentation von Bags Arbeiten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausgangslage f\u00FCr die Arbeiten von Bag sind zwei thematische Felder, die sich immer wieder \u00FCberschneiden: Einerseits untersucht Bag die Wechselwirkungen zwischen Hoch- und Popul\u00E4rkultur \u2013 andererseits analysiert sie strukturelle Charakteristika und \u00F6konomische Gesetzm\u00E4ssigkeiten des Kunstbetriebs. Gleich mehrere Werke erforschen, wie sich autorit\u00E4re Strukturen auf den k\u00FCnstlerischen Werdegang auswirken: Untitled Fall \u201995 (1995) thematisiert Kunstakademien, The Van (2001) den Kunstmarkt und Untitled (Project for the Whitney Museum) (2009) und The Artist\u2019s Life (1996) schliesslich den durch den Neoliberalismus institutionalisierten Innovations-, Produktions- und Erfolgsdruck, der heutzutage auf Kunstschaffenden lastet. Formgebender Rahmen f\u00FCr ihre Videos sind unterschiedliche Formate der Fernsehkultur \u2013 von der Dating-, Talk- \u00FCber die Realityshow bis hin zur TV-Reportage und Werbeunterbrechungen: Alles ist Produkt, alles ist Markt, alles kann von der K\u00FCnstlerin appropriiert werden. Bag nimmt sich der Bilderflut aus der Fernsehwelt an \u2013 die sich seit Web 2.0 noch verst\u00E4rkt beobachten l\u00E4sst \u2013 und legt sie durch verschiedene Verfremdungsstrategien bloss.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie K\u00FCnstlerin spielt die meisten Rollen selbst \u2013 kost\u00FCmiert, maskiert und geschminkt. Sie strebt keine naturalistische Performance einer Akteurin an, die sich in ihre Rolle einzuleben versucht (was allgemein als \u00ABgutes\u00BB, \u00ABprofessionelles\u00BB Schauspielern gilt und in der Tradition von Konstantin Stanislawskis Schauspieltheorie steht), sondern sucht ein Moment der Differenz, des Zuviels (ein \u00ABOveracting\u00BB, das seine Wurzeln im kom\u00F6diantischen Schauspiel findet) und des Unfertigen. Dieses Beckett\u0027sche Verfremdungsmoment hat auch die Funktion, die Konzentration auf den gesprochenen Text zu verlagern, der bei Bag ein zentrales Element ist. Bag schreibt die Texte f\u00FCr ihre Videos selbst; die Sprache lehnt sich jeweils dem Format der bearbeiteten Sendungen an und erscheint stellenweise als reines Zitat. Bags \u00ABSchreibtechnik\u00BB l\u00E4sst sich mit dem Schaffen postmoderner Autoren vergleichen, die sich durch Sampling mit der Aush\u00F6hlung von Bedeutung durch Repetition und Sprachschablonen \u2013 die immer mehr unsere Gesellschaft beherrschen \u2013 auseinandersetzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Performance dient in erster Linie dazu, den Text szenisch zum Ausdruck zu bringen. Bag verzichtet auf komplexe Settings oder eine aufwendige Kameraarbeit, die spannende Schnittabfolgen erm\u00F6glichen w\u00FCrde. Vielmehr setzt Bag f\u00FCr ihre Arbeiten eine Video\u00E4sthetik ein, die sich durch Unmittelbarkeit auszeichnet und sich klar von der Hollywood-Film\u00E4sthetik und ihrer \u00ABArtifizialit\u00E4t\u00BB unterscheidet. Das Videobild steht, bedingt durch seine niedrigen Produktionskosten, bis heute auch f\u00FCr ein intimes Bild, da es sich gerade im privaten Rahmen verbreitet hat.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/alex-bag","target":"_self"},"clusterBy":"2011"},{"dateFrom":"2.5.","dateTo":"30.10.11","datetimeFrom":"2011-05-02","datetimeTo":"2011-10-30","defaultSource":"/media/zcdbvgqu/a_4514726_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"The Garden of Forking Paths - Ein Skulpturenprojekt auf dem Hof der Familie Blum in Samstagern ZH","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas migros museum f\u00FCr gegenwartskunst ist w\u00E4hrend der Sommermonate mit dem Skulpturenprojekt \u00ABThe Garden of Forking Paths\u00BB auf dem Hof Froh Ussicht der Familie Blum in Samstagern ZH zu Gast. In Anlehnung an den verwunschenen Renaissance-Garten Sacro Bosco in Bomarzo (Italien), in dem sich sagenumwobene Skulpturen und exzentrische, \u00FCber die Zeit verwucherte Architekturen (sogenannte \u00ABfollies\u00BB) finden, schaffen die eingeladenen K\u00FCnstler eigene fantastische Erz\u00E4hlungen. Der Titel des Projekts greift auf eine Geschichte des argentinischen Literaten Jorge Luis Borges (1899\u20131986) zur\u00FCck, der auf die Analogie zwischen Imagination und r\u00E4umlichen Strukturen verweist, indem er etwa das Labyrinth als menschliche Grunderfahrung beschreibt. Verbunden mit dem verwunschenen Garten Sacro Bosco, ergibt sich so ein mythischer Gedankenkosmos, in den sich die K\u00FCnstler auf ihre je eigene Weise einordnen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer Garten als Urform der Auseinandersetzung mit Natur besch\u00E4ftigt seit je die Menschheit. In seiner Gestaltung spiegelt sich die jeweilige gesellschaftliche Ordnung in all ihren politischen, soziologischen und psychologischen Aspekten. Als Paradies, als kl\u00F6sterlicher Nutz- und barocker Lustgarten, als Urlandschaft nach der Aufkl\u00E4rung, als Landschaftspark, Volksgarten und st\u00E4dtische Oase ist er ein Ort des Ertrags, aber auch der Kontemplation, der Frieden und Gl\u00FCck bringen soll. Er bet\u00F6rt die Sinne und dient dabei der Weltflucht, bleibt aber auch immer konkretes Mittel zum landwirtschaftlichen Anbau und damit zur menschlichen Ern\u00E4hrung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EPrinz Orsini legte im Jahr 1522 den Sacro Bosco in Bomarzo an, der das eine Extrem der Vorstellung von Garten symbolisiert: Ohne inh\u00E4rente Nutzenfunktion bleibt er ein reiner Ort der Verzauberung. Der Besucher wird mit den Worten begr\u00FCsst: \u00ABDer Du hier eintrittst betrachte St\u00FCck f\u00FCr St\u00FCck und sag mir dann, ob so viele Wunder durch T\u00E4uschung bewirkt sind oder allein durch Kunst.\u00BB Hinter jeder Wegbiegung finden sich neue fantastische G\u00F6tterfiguren, Tiere, Monster und Architekturen, die R\u00E4tsel aufgeben, die es zu entschl\u00FCsseln gilt. Folgt der Besucher den verwinkelten Pfaden, erschliesst sich ihm eine Geschichte menschlicher Leidenschaften und Irrwege. Salvador Dal\u00ED, der den Garten besuchte, bezeichnete ihn als Vorwegnahme der surrealistischen Kunst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Skulpturenprojekt The Garden of Forking Paths, das sich auf die Idee dieses verwunschenen Gartens voller \u00ABfollies\u00BB (engl. f\u00FCr \u00ABNarreteien\u00BB) bezieht, f\u00FCgt sich im Gegensatz zum Sacro Bosco in einen landwirtschaftlichen Nutzbetrieb ein. Dieser erf\u00E4hrt \u2013 trotz seiner rationalen und \u00F6konomischen Logik \u2013 oftmals eine romantische Aufladung. Dabei steht er f\u00FCr eine verkl\u00E4rende Besinnung auf den Ursprung, f\u00FCr Authentizit\u00E4t und Naturverbundenheit und bildet den Rahmen f\u00FCr die k\u00FCnstlerische Auseinandersetzung mit Garten und \u00ABfolly\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Projekt ist in zwei Teile gestaffelt. Am 1. Mai 2011 werden die Projekte von f\u00FCnf K\u00FCnstlern eingeweiht: Pablo Bronstein, Liz Craft, Fabian Marti, Peter Regli und Thiago Rocha Pitta.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETeil 2 er\u00F6ffnet am Sonntag, 10. Juli 2011 von 17.00 - 21.00 Uhr. Zus\u00E4tzlich zu den bereits stehenden Werken werden Arbeiten von Ida Ekblad, Geoffrey Farmer, Kerstin Kartscher und Ragnar Kjartansson pr\u00E4sentiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Skulpturenprojekt ist zu Gast in der Froh Ussicht der Familie Blum in Samstagern ZH. Martin Blum veranstaltet seit 2008 auf dem Land seines Hofs Kunstprojekte unter dem Projektnamen \u00ABFroh Ussicht\u00BB: \u003Ca data-router-slot=\u0022disabled\u0022 href=\u0022http://frohussicht.ch/\u0022 target=\u0022_blank\u0022 title=\u0022frohussicht.ch\u0022 type=\u0022external\u0022\u003Efrohussicht.ch\u003C/a\u003E.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/the-garden-of-forking-paths-ein-skulpturenprojekt-auf-dem-hof-der-familie-blum-in-samstagern-zh","target":"_self"},"clusterBy":"2011"},{"dateFrom":"11.12.","dateTo":"20.2.11","datetimeFrom":"2010-12-11","datetimeTo":"2011-02-20","defaultSource":"/media/bi4ffylh/a_123733226695_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Displaced Fractures \u2013 \u00DCber die Bruchlinien von Architekturen und ihren K\u00F6rpern","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Kunst besitzt seit je ein Sensorium f\u00FCr das Br\u00FCchige, Por\u00F6se und Fragile des Menschen. Die Bruchlinien des Menschlichen werden in dieser Gruppenausstellung jedoch nicht direkt am K\u00F6rper verhandelt, sondern an stellvertretenden Architekturen. Die Frakturen und Nahtstellen von Geb\u00E4uden bilden Metaphern f\u00FCr die Risse im menschlichen Dasein. Der titelgebende Begriff \u00ABDisplaced Fractures\u00BB entstammt der Medizin und bezeichnet das Ph\u00E4nomen, dass sich Bruchstellen von Knochen an anderer Stelle als an derjenigen der Hauptbelastung zeigen. Auch in der Psychologie gibt es den Begriff des \u00ABdisplacement\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn den neuen R\u00E4umen des migros museum f\u00FCr gegenwartskunst sind vor allem Installationen, Rauminterventionen und Skulpturen zu sehen, die mit dieser Verschiebung der Symptome arbeiten. Es dominiert dabei ein Spannungsfeld zwischen formverweigernden und monumentalen Gestaltungen, zwischen subjektiven und rational-formalen Gesten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn dieser Analogie zum Begriff \u00ABDisplaced Fractures\u00BB bieten die an sich stabilen, jedoch auch der Zeitlichkeit unterworfenen Materialien des Bauens Projektionsfl\u00E4chen, auf denen sich Befindlichkeiten und Fragen nach dem Dasein ausagieren lassen. In der \u00DCbertragung auf das vermeintlich Feste zeigt sich in diesem Skulpturendiskurs das Prek\u00E4re der Gegenwart und wird greifbar. Das Formlose, welches schon bei Rosalind Krauss und Yves Alain Bois als Synonym des Verdr\u00E4ngten verwendet wurde, wird in der Ausstellung beispielsweise von den K\u00FCnstlern Klaus Winichner oder Phyllida Barlow in Material und Form ausgearbeitet. Dabei wird \u2013 wie bei Oscar Tuazon und Kilian R\u00FCthemann \u2013 nicht Entfremdung thematisiert, sondern \u00FCber Modulationen des Gebauten die Unm\u00F6glichkeit angesprochen, Bruchstellen und widerspenstige Lebensf\u00E4higkeit zum Ausdruck zu bringen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ELebloses Material wird zur Metapher des K\u00F6rpers, wie es Klara Lid\u00E9ns Werk vorf\u00FChrt \u2013 sei es im vorsichtigen Aufbau oder im spontanen Zerfall. Die Werke zeigen die Strukturen des Architektonischen genauso wie die Spuren des Pers\u00F6nlichen. Es sind pr\u00E4zise Haltungen, in denen sich die formale Zuspitzung, wie sie Emilie Ding mit ihren St\u00FCtzkonstruktionen aus Beton oder Ulrich R\u00FCckriem in seinen Steinquadern zeigen, konkretisiert. Besonders der dynamische Einsatz von Farben und das Benutzen freier Formen pr\u00E4gen die subjektiven Eingriffe. Sie bezeugen die Anwesenheit des Menschlichen, um letztlich durch die freie und trotzige Handhabe die Verletzlichkeit der Jetztzeit und der Erinnerung anzudeuten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder (migros museum f\u00FCr gegenwartskunst) und Thomas D. Trummer (Siemens Stiftung).\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/displaced-fractures-ueber-die-bruchlinien-von-architekturen-und-ihren-koerpern","target":"_self"},"clusterBy":"2010"},{"dateFrom":"25.9.","dateTo":"28.11.10","datetimeFrom":"2010-09-25","datetimeTo":"2010-11-28","defaultSource":"/media/vwulbhd5/a_1235828_pano_25364_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Une Id\u00E9e, une Forme, un \u00CAtre - Po\u00E9sie / Politique du corporel","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung vereint die Arbeiten von acht internationalen zeitgen\u00F6ssischen K\u00FCnstlern sowie Werke von Alina Szapocznikow (1926\u20131973). Die Materialit\u00E4t der Arbeiten zeichnet sich dadurch aus, dass sie in engem Kontakt mit dem menschlichen K\u00F6rper steht oder von diesem herstammt. Der Umgang mit diesen Materialien kann \u2013 im Gegensatz zu den visuellen Schockmechanismen der Abject Art der 1980er/1990er Jahre, wo K\u00F6rperlichkeit ein Leitthema war \u2013 als formal\u00E4sthetisch stark zur\u00FCck genommen beschrieben werden. Dies f\u00FChrt zu einem Spannungsverh\u00E4ltnis zwischen der reduzierten Form und der Aufladung durch den abwesenden K\u00F6rper. Dieses erneute Interesse an der \u00DCbertragung einer K\u00F6rperlichkeit in Kunstwerke, an den \u00ABAbdr\u00FCcken des Menschlichen\u00BB, er\u00F6ffnet eine kunsthistorische, eine sozialpolitische, aber auch eine poetische Rezeptionsm\u00F6glichkeit.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDer menschliche K\u00F6rper und seine \u00ABSpuren\u00BB waren in der westlichen Kunstgeschichte \u2013 beispielsweise in der Funktion eines anatomischen Untersuchungsgegenstands oder als zu verehrender Sinnk\u00F6rper: als Reliquie \u2013 schon immer ein zentraler Topos. Der Diskurs um Reliquien \u2013 seien es K\u00F6rperteile, Besitzt\u00FCmer eines Heiligen oder Ber\u00FChrungsreliquien \u2013 und, damit zusammenh\u00E4ngend, um die Vera Icon (\u00ABdas wahre Bild\u00BB) hat im Katholizismus, aber auch im Buddhismus bis heute eine wichtige Bedeutung. Die Arbeiten kn\u00FCpfen unter anderen an diesen Diskurs an und f\u00FChren ihn weiter im Sinne einer \u00ABBild-Anthropologie\u00BB (Hans Belting). Im Unterschied jedoch zur Vera Icon, die angebetet wird, zeichnen sich die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten durch ihren Janus-Charakter aus, der eine doppelte Lesart in sich birgt: eine sozialpolitische, aber auch eine poetische.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDiese doppelte Lesart wird aufgrund eines auf formal\u00E4sthetischer Ebene stattfindenden Exzesses in Form einer Zeichenreduktion erm\u00F6glicht. Die Werke referieren in der Einfachheit ihres Gestus auf eine konzeptuell-minimalistische Strategie und erfahren zugleich eine geschichtliche Aufladung. Dabei spielt f\u00FCr die in der Ausstellung gezeigten K\u00FCnstler auch das Konzept des Readymade oder objet trouv\u00E9 eine zentrale Rolle. Die Arbeiten k\u00F6nnen als Wissensspeicher, als Erinnerungsgef\u00E4sse oder als performative Kunstwerke verstanden werden, die auch an die Idee der Ber\u00FChrungsreliquie im klassischen Sinne ankn\u00FCpfen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/une-idee-une-forme-un-etre-poesie-politique-du-corporel","target":"_self"},"clusterBy":"2010"},{"dateFrom":"13.6.","dateTo":"1.8.10","datetimeFrom":"2010-06-13","datetimeTo":"2010-08-01","defaultSource":"/media/nxfh1rqr/a_1235828_pano_25364_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"ars viva 09/10 \u2013 Geschichte/History","description":"Mariana Castillo Deball, Jay Chung \u0026 Q Takeki Maeda, Dani Gal","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn einer Zeit der Mediatisierung, in der wir t\u00E4glich immer gr\u00F6sseren Datenmengen ausgesetzt sind, werden eben noch aktuelle Dinge schnell historisch. Hier scheint die Besch\u00E4ftigung mit Geschichte eine M\u00F6glichkeit des Innehaltens und der Entschleunigung zu bieten. Dass die renommierte ars-viva-Ausstellung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr mit Mariana Castillo Deball, Jay Chung \u0026amp; Q Takeki Maeda und Dani Gal Preistr\u00E4ger zeigt, die sich dem Begriff \u00ABGeschichte\u00BB n\u00E4hern, tr\u00E4gt einer gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung, die nicht nur auf die immer un\u00FCbersichtlichere Menge an immer schneller werdenden Kommunikationsformen zur\u00FCckzuf\u00FChren ist.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMariana Castillo Deball, Jay Chung \u0026amp; Q Takeki Maeda und Dani Gal r\u00FCcken historische Fragmente, Dokumente und Objekte in ein neues Licht. Die K\u00FCnstler schl\u00FCpfen in die Rolle von Amateur-Arch\u00E4ologen und arbeiten mit Fundst\u00FCcken und Fragmenten. Dabei ist auff\u00E4llig, dass alle vier Preistr\u00E4ger ein offensichtliches Interesse an historischen Objekten zeigen, diese jedoch keine R\u00FCckschl\u00FCsse auf ein geschichtliches Ganzes liefern. Sie dienen eher einem assoziativen Spiel, das formal dem Mnemosyne-Atlas Aby Warburgs gleicht und das pers\u00F6nliche Begegnungen mit Objekten und Orten spiegelt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/ars-viva-0910-geschichtehistory","target":"_self"},"clusterBy":"2010"},{"dateFrom":"13.6.","dateTo":"1.8.10","datetimeFrom":"2010-06-13","datetimeTo":"2010-08-01","defaultSource":"/media/loxhez1g/a_123242222525_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer Schwerpunkt dieser Sammlungspr\u00E4sentation liegt auf den raumf\u00FCllenden, performativen Installationen der Sammlung. Die Ank\u00E4ufe ergeben sich meist aus den Werkproduktionen f\u00FCr Ausstellungen und in enger Zusammenarbeit mit den K\u00FCnstlern. So konnten \u00FCber die Jahrzehnte verschiedene grosse installative Werke angekauft werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EZu sehen ist eine komplexe B\u00FChneninstallation von Spartacus Chetwynd, die sie 2006 f\u00FCr die Performance \u00ABThe Fall of Man, A Puppet Extravaganza\u00BB entwarf. Zudem pr\u00E4sentiert werden Gustav Metzgers kaleidoskopisches \u00ABLiquid Crystal Environment\u00BB (1969\u20131998) sowie Katharina Sieverdings Arbeit \u00ABTransformer\u00BB (1973\u20131974), die um die Frage nach Identit\u00E4t kreist.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-20","target":"_self"},"clusterBy":"2010"},{"dateFrom":"6.3.","dateTo":"30.5.10","datetimeFrom":"2010-03-06","datetimeTo":"2010-05-30","defaultSource":"/media/5jem1ilk/a_122801219502_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"While Bodies Get Mirrored. An Exhibition about Movement, Formalism and Space","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Gruppenausstellung bringt Arbeiten zusammen, die ein Spannungsverh\u00E4ltnis von Bewegung und Raum thematisieren und daf\u00FCr ein formalistisches Zeichenvokabular aufnehmen und reaktivieren. Ein Fokus der Ausstellung ist der Einfluss des (post)modernen Tanzes und dessen Choreografie in der zeitgen\u00F6ssischen Kunst. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EWeitere zentrale Fragestellungen bilden die Re-Pr\u00E4sentation des Performativen und die Notation von Bewegung und t\u00E4nzerischen Handlungsvorg\u00E4ngen mit verschiedensten Medien \u2013 von der klassischen fotografischen und filmischen \u00FCber die skulpturale und installative Weise.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/while-bodies-get-mirrored-an-exhibition-about-movement-formalism-and-space","target":"_self"},"clusterBy":"2010"},{"dateFrom":"21.11.","dateTo":"21.2.10","datetimeFrom":"2009-11-21","datetimeTo":"2010-02-21","defaultSource":"/media/emckqkpl/a_1224698_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Tatiana Trouv\u00E9","description":"A Stay Between Enclosure and Space","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ETatiana Trouv\u00E9 (* 1968 in Cosenza, lebt und arbeitet in Paris) wurde bekannt mit Raumkonstruktionen, architektonischen Eingriffen oder schlangen\u00E4hnlichen skulpturalen Objekten aus Metall, die in Bewegung und dabei seltsam erstarrt erscheinen \u2013 gleichsam eingefroren. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EF\u00FCr ihre Kunstwerke operiert Tatiana Trouv\u00E9 oftmals mit der Verbindung des \u00ABInneren\u00BB und des \u00AB\u00C4usseren\u00BB sowohl auf materieller als auch psychologischer Ebene. Psychische R\u00E4ume werden nach aussen gest\u00FClpt und werden zu konkretisierten, unheimlichen \u00ABInnen\u00BBr\u00E4umen. F\u00FCr ihre Einzelausstellung in der Schweiz zeigt Tatiana Trouv\u00E9 ein installatives Raumgef\u00FCge mit architektonischen Interventionen sowie grossformatige Zeichnungen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/tatiana-trouve","target":"_self"},"clusterBy":"2009"},{"dateFrom":"29.8.","dateTo":"8.11.09","datetimeFrom":"2009-08-29","datetimeTo":"2009-11-08","defaultSource":"/media/sdzf5wpm/a_122277112678_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"DETERIORATION, THEY SAID","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung bringt unter dem Titel \u00ABDETERIORATION, THEY SAID\u00BB die amerikanischen K\u00FCnstler \u2013 Cory Arcangel, Jessica Ciocci \u0026amp; Jacob Ciocci / Paper Rad, Shana Moulton sowie Ryan Trecartin \u0026amp; Lizzie Fitch \u2013 zusammen, die im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst je ein Einzelprojekt pr\u00E4sentieren. In ihren Arbeiten schaffen diese Kunstschaffenden allesamt eine \u00FCbersteigerte, farbgeladene \u00C4sthetik, die mit ihrer exzessiven Zeichendichte auf den konsumorientierten Zustand der westlichen Gesellschaft reagiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie vier Positionen befassen sich in ihren Bildr\u00E4umen mit einer Kultur des \u00DCberschusses, formulieren ihre Kritik durch eine Form der Aneignung und l\u00F6sen gleichzeitig eine wahre Bilderflut aus. In der Tradition des Experimentalfilms und der \u00ABScatter Art\u00BB werden m\u00F6gliche unkonventionelle Erz\u00E4hlmuster sowie die Aufl\u00F6sung von Stereotypen untersucht. Die Videoarbeiten werden dabei oftmals in skulpturalen Settings gezeigt, in welchen popul\u00E4rkulturelle Splitter mit handgefertigten Formen zu einem \u00ABintermedialen Gesamtkunstwerk\u00BB amalgamiert werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/deterioration-they-said","target":"_self"},"clusterBy":"2009"},{"dateFrom":"16.5.","dateTo":"16.8.09","datetimeFrom":"2009-05-16","datetimeTo":"2009-08-16","defaultSource":"/media/u5djdio1/a_1219198_pano9601_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Christoph Ruckh\u00E4berle","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas migros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigt den Maler Christoph Ruckh\u00E4berle (*1972 in Pfaffenhofen, lebt und arbeitet in Leipzig) in einer ersten Einzelausstellung in der Schweiz. Die Bildwelt Ruckh\u00E4berles, der vor seinem Studium an der Leipziger Hochschule f\u00FCr Grafik und Buchkunst am California Institute of the Arts Zeichentrickfilm studierte, wird bev\u00F6lkert von kuriosen Gestalten, die schnittmusterhaft vor farbig rhythmisierten Hintergr\u00FCnden stehen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EBunte Zeichnungen von Gesichtern erinnern an geschnitzte Masken, die aus einem reichhaltigen Formenvokabular spielerisch zusammengestellt wurden. Dieser Formen- und Farbenreichtum wird bei Ruckh\u00E4berle nicht nur durch schr\u00E4ge Blickwinkel oder andere perspektivische Ungereimtheiten durchbrochen, sondern auch durch expressionistische und surreale Anleihen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/christoph-ruckhaeberle","target":"_self"},"clusterBy":"2009"},{"dateFrom":"16.5.","dateTo":"16.8.09","datetimeFrom":"2009-05-16","datetimeTo":"2009-08-16","defaultSource":"/media/li4prdrc/a_12190069704_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Karla Black","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas migros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigt die schottische K\u00FCnstlerin Karla Black (*1972 in Alexandria, lebt und arbeitet in Glasgow) in einer ersten Einzelausstellung in der Schweiz. Gipspulver und Farbpigmente, Vaseline oder Substanzen wie Gesichtspuder, Lippenstift und Nagellack bilden die Rohstoffe f\u00FCr die Skulpturen Blacks. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie ephemeren Arbeiten \u2013 seien es transparente Zellophanschichten, die skulptural angeordnet von der Decke h\u00E4ngen, oder fragile Bodenarbeiten, aus hauchd\u00FCnnen Puderschichten auf den Boden gestreut \u2013 stellen Referenzen auf die Minimal Art und Konzeptkunst der 1960er und 1970er Jahre dar.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGleichzeitig erweitert Black aber den klassischen Skulpturbegriff durch einen prozessorientierten, performativen Umgang mit kulturell konnotierten und untypischen Materialien. Sie entwirft nicht nur ein Gegenmodell zur brachial wirkenden Minimal Art, sondern kn\u00FCpft mit dem Gebrauch von instabilen und einfachen Substanzen an die Geschichte der Antiform an, die etwa von Robert Morris mit seiner Verwendung von Filz oder von Eva Hesse mit ihrem Einsatz von Latex begonnen wurde.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/karla-black","target":"_self"},"clusterBy":"2009"},{"dateFrom":"21.2.","dateTo":"3.5.09","datetimeFrom":"2009-02-21","datetimeTo":"2009-05-03","defaultSource":"/media/wihmnnbu/a_12190329706_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Josephine Meckseper","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie K\u00FCnstlerin Josephine Meckseper (*1964 in Lilienthal, lebt und arbeitet in New York) thematisiert in ihrem Werk die Korrelation zwischen politischem Aktivismus einerseits und Konsumg\u00FCtern sowie Werbemotiven andererseits.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Collage-haften Arrangements rufen dabei paradoxe Bildwirkungen hervor, die unser heute g\u00FCltiges, kapitalistisch orientiertes Wertesystem hinterfragen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn dieser ersten Einzelausstellung von Josephine Meckseper in der Schweiz zeigt das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst eine Serie neuer Arbeiten der K\u00FCnstlerin, die im Kontext einer Auseinandersetzung mit der Verquickung der Automobil- und \u00D6lindustrie mit dem Irakkrieg entstanden ist.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/josephine-meckseper","target":"_self"},"clusterBy":"2009"},{"dateFrom":"26.11.","dateTo":"8.2.09","datetimeFrom":"2008-11-26","datetimeTo":"2009-02-08","defaultSource":"/media/vtuhmk2n/burrt101011_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Dawn Mellor","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn ihren Bildern dekonstruiert Dawn Mellor (geboren 1970 in Manchester, lebt und arbeitet in London) mit dunklem Humor das Wirkungsgef\u00FCge im Starkult, der in unserer Gesellschaft scheinbar zu einem Religionssubstitut erkoren wurde, und damit das Verh\u00E4ltnis zwischen dem Star und seinem gl\u00E4ubigen Anh\u00E4nger, dem Fan. Dabei nimmt die K\u00FCnstlerin selber oftmals die Rolle eines besessenen Verfolgers ein.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDurch die sich selbst gegebenen \u00ABMal-Rollen\u00BB zerschl\u00E4gt Mellor die von der Massenunterhaltung kommunizierten moralischen Codes und steht f\u00FCr eine reflektierte Immoralit\u00E4t ein. Dabei stellt sich angesichts der obsessiven Bildwelten auch immer wieder die Frage nach dem eigenen normierten Geschmack des Betrachters und dessen \u00DCberpr\u00FCfung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMellors Malstil n\u00E4hrt sich gleichsam aus dem Surrealismus, der Farbigkeit von Pop Art und dem intendierten schlechten Geschmack eines Joe Coleman. In ihrer Ausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigte die Malerin unter anderem den \u00FCber 120-teiligen Portr\u00E4tzyklus \u00ABVile Affections\u00BB (2007\u20132008) sowie mehrere neue grossformatige Arbeiten, Zeichnungen und eine Wandmalerei.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/dawn-mellor","target":"_self"},"clusterBy":"2008"},{"dateFrom":"13.9.","dateTo":"29.9.08","datetimeFrom":"2008-09-13","datetimeTo":"2008-09-29","defaultSource":"/media/3kshfn31/dsc7046_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Von denen die \u00FCberleben / Of Those Who Will Survive","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit dem Projekt \u00ABVon denen, die \u00FCberleben / Of those who will survive\u00BB betritt das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst erstmals den Theaterraum und verfolgt damit einmal mehr die Strategie, die verschiedenen Kunstbereiche aufzubrechen. Ausgangspunkt ist einerseits das Interesse f\u00FCr eine enge Zusammenarbeit dreier bildender K\u00FCnstler und Autoren beziehungsweise deren Texte, die im Theaterraum je eine Entit\u00E4t bilden \u2013 andererseits die existenzielle These einer (Un-)M\u00F6glichkeit des \u00DCberlebens des Menschen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie isl\u00E4ndische K\u00FCnstlerin Gabr\u00EDela Fri\u0111riksd\u00F3ttir wird dabei von Jeremias Gotthelfs Novelle \u00ABDie schwarze Spinne\u00BB (1842) ausgehen und mit der T\u00E4nzerin Erna \u00D3marsd\u00F3ttir diese neu interpretieren, untermalt von einem Klangteppich des Musikers J\u00F3nas Sen. Die holl\u00E4ndische K\u00FCnstlerin Mathilde ter Heijne untersucht mit ihrer Text-Raum-Installation das \u00DCberleben einer matrilinearen Gesellschaftsstruktur im S\u00FCdwesten Chinas, derjenigen der Mosuo. Eine besondere Eigenschaft dieser Ethnie ist es, dass sie keine Ehe zwischen Mann und Frau kennt. So musste die Ethnie nicht nur gegen die traditionellen Moralvorstellungen und den Sozialismus der Volksrepublik China ank\u00E4mpfen, sondern muss sich heute zus\u00E4tzlich gegen einen ansteigenden Sextourismus mit all seinen Nebeneffekten zur Wehr setzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EGegen\u00FCbergestellt spielen sich Szenen einer Schweizer Ehe ab, die der Schriftsteller und Journalist Erwin Koch recherchiert hat. Das dritte Duo \u2013 die in der Schweiz lebende deutsche Schriftstellerin Sibylle Berg und der kanadische K\u00FCnstler Jon Pylypchuk \u2013 sehen einer d\u00FCsteren Zukunft entgegen: einem \u00ABSieg der Tiere\u00BB. Sind sie depressiv, die neuen Herren der Welt? Haben sie Schmerzen? Leiden sie? Haben sie einen Vater und wenn ja, gibt es Familienkonflikte \u2013 oder ist das Lebewesen der Zukunft nur noch Materie, ohne l\u00E4stige und \u00FCberholte soziale Bindungen? Musikalisch wird das Crossover-Erlebnis von der Musikerin und S\u00E4ngerin Sina begleitet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/von-denen-die-ueberleben-of-those-who-will-survive","target":"_self"},"clusterBy":"2008"},{"dateFrom":"30.8.","dateTo":"26.10.08","datetimeFrom":"2008-08-30","datetimeTo":"2008-10-26","defaultSource":"/media/c0bfr4za/mm_scan_1609_026_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Tadeusz Kantor","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ETadeusz Kantor (1915 geboren in Wielopole Skrzy\u0144skie, gestorben 1990 in Krakau) ist einer der bedeutendsten polnischen K\u00FCnstler des 20. Jahrhunderts. Neben seinem Schaffen als bildnerischer K\u00FCnstler gilt er ebenso als Theater-Reformator, der sich an den Ideen der Avantgardisten wie Antonin Artaud und Alfred Jarry, aber auch am Bauhaus-Theater orientierte. Kantor befasste sich mit der Illusionsbrechung des klassischen Theaters, dessen Distanzierung von der klassischen B\u00FChnensituation hin zu einer \u00D6ffnung in Richtung reales Leben. Kantor geh\u00F6rt zu denjenigen K\u00FCnstlern des 20. Jahrhunderts, die einen offenen, sparten\u00FCbergreifenden Kunstbegriff proklamierten und praktizierten. Mit seiner Wandertheatergruppe Cricot\u00B2, die er Mitte der 1950er Jahre gr\u00FCndete, wurde Kantor in den 1970er Jahren weltber\u00FChmt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAnstelle einer klassischen Retrospektive, gegliedert nach Perioden und Gattungen, wird die Ausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst durch einen freieren inszenatorischen Charakter gepr\u00E4gt, der versucht, Kantors Arbeiten als Gesamtkunstwerk aufzuzeigen. Dieses Konzept war f\u00FCr Kantor zeitlebens g\u00FCltig.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm Fokus der Ausstellung stehen die Untersuchung des Performativen und dessen Vermischung: dem Crossover mit dem Theater und der bildenden Kunst. Ebenfalls bietet die Ausstellung erstmals in der Schweiz einen umfassenden \u00DCberblick \u00FCber das vielseitige Schaffen Kantors \u2013 von seinen Theaterinszenierungen und Aktionen bis zu seinem malerischen und skulpturalen Werk.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENebst Filmen, Zeichnungen, Malereien und Theaterskulpturen werden auch erstmals Happening-Fotografien von Eustachy Kossakowski (1925\u20132001), der Kantors k\u00FCnstlerisches Schaffen jahrzehntelang fotografisch dokumentierte, gezeigt. Gleichzeitig ist die Ausstellung eine inhaltlich-diskursive Fortf\u00FChrung der Auseinandersetzung mit dem aktuellen k\u00FCnstlerischen Interesse am Vermischen und \u00DCberschneiden von theatral-performativen Ans\u00E4tzen in der Gegenwartskunst, die bereits in mehreren vorg\u00E4ngigen Ausstellungsprojekten untersucht wurden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/tadeusz-kantor","target":"_self"},"clusterBy":"2008"},{"dateFrom":"31.5.","dateTo":"17.8.08","datetimeFrom":"2008-05-31","datetimeTo":"2008-08-17","defaultSource":"/media/i04fcgfy/mm_scan_1609_025_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Sammlung - Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung pr\u00E4sentiert anl\u00E4sslich des 30-Jahr-Jubil\u00E4ums der Sammlungsaktivit\u00E4t des Migros-Genossenschafts-Bundes und der intensiven dreij\u00E4hrigen Sammlungsaufarbeitung eine grosse Anzahl neuerer und \u00E4lterer Sammlungswerke und erschliesst dabei alle unterschiedlichen Sammlungsperioden \u2013 vom Minimalismus und den konzeptuellen Arbeiten der 1960er und 1970er Jahre bis zu aktuellen Werken, die sich mit sozialpolitischen, performativen, glamour\u00F6sen oder unheimlichen Strategien auseinander setzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEs ist ein wichtiges Anliegen der Ausstellungskonzeption, die Sammlung, die eine gegenw\u00E4rtige Kunstproduktion ber\u00FChrt und sich an ein aufgeschlossenes Publikum richtet, immer wieder aus neuen thematischen Blickwinkeln zu betrachten und in ein lebendiges Umfeld einzubinden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EF\u00FCr diese umfassende Sammlungspr\u00E4sentation besteht die Ausstellungsarchitektur aus einer Weiterentwicklung der Display-Form der Ausstellung von Markus Schinwald, die vom 16. Februar bis 18. Mai 2008 im Museum zu sehen war. Schinwald, der sich an der Raumgestaltung des Architekten Friedrich Kiesler (1890\u20131965) orientiert, schafft auf diese Weise nicht bloss eine einfache Anordnung der Werke, sondern verfolgt das Konzept eines ganzheitlichen Correalismus weiter, mit dem Kiesler gegen den vorherrschenden Funktionalismus der damaligen Zeit eintrat. Dabei sollten die individuellen Bed\u00FCrfnisse der Menschen beziehungsweise der Arbeiten im Vordergrund stehen und f\u00FCr diese flexible Pr\u00E4sentationsformen gefunden werden. In diesem Sinne verschmelzen in der Ausstellung Sammlungswerke aus verschiedenen Zeitperioden und mit unterschiedlichen konzeptuellen Ausrichtungen miteinander \u2013 seien es Werke mit einem gesellschaftspolitischen Ansatz oder solche, die sich mit Themen des \u00ABUnheimlichen\u00BB, der subkulturellen Musik und des Glamour auseinander setzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDas Ausstellungs-Display wird von einem \u00ABTr\u00E4ger-und-Leger-System\u00BB bestimmt, das den Betrachter in einen r\u00E4umlichen und zeitlichen Rahmen einbindet. Kiesler entwickelte das so genannte T-und-L-System 1924 f\u00FCr die Internationale Ausstellung neuer Theatertechnik in Wien. Dieses erlaubt eine flexible, frei stehende Konstruktion zur Pr\u00E4sentation von Objekten und Bildern. Wie bei Kiesler so soll auch dem Betrachter der Sammlungsausstellung seine Rolle als \u00ABaktiver Sehender\u00BB nochmals bewusst gemacht und die M\u00F6glichkeit geboten werden, eigene Analogien und narrative Str\u00E4nge zu entwickeln und zu verfolgen. Kiesler beschrieb seine Vorstellung von Architektur folgendermassen: \u00ABBer\u00FChrung, nicht Trennung und Resignation. Sie setzt auf Mitbeteiligung, nicht auf Isolation.\u00BB\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder und Markus Schinwald\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sammlung-collection","target":"_self"},"clusterBy":"2008"},{"dateFrom":"16.2.","dateTo":"18.5.08","datetimeFrom":"2008-02-16","datetimeTo":"2008-05-18","defaultSource":"/media/sbibmqcy/mm_scan_1609_024_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Markus Schinwald","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie psychologische Auseinandersetzung mit Raum und K\u00F6rper, das Unheimliche und das Unbehagen, das Defizit\u00E4re sowie die irrationalen Tiefen des individuellen und kollektiven Seins sind die Themen der Arbeiten von Markus Schinwald (1973 geboren in Salzburg). Spielerisch verschmelzen in seinem Werk die verschiedensten Medien \u2013 von beklemmenden Filmen zu marionettenhaften Skulpturen, von \u00FCberarbeiteten historischen Gem\u00E4lden zu prothetischen Design- und Kleiderentw\u00FCrfen \u2013, die subtil miteinander choreografiert werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn seiner bisher gr\u00F6ssten Museums-Einzelausstellung schafft Schinwald eine architektonische Gesamtinszenierung, die sich in ihrer Display-Form an den Raumgestaltungen des \u00F6sterreichisch-amerikanischen Architekten, B\u00FChnenbildners und K\u00FCnstlers Friedrich Kiesler (1890\u20131965) orientiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/markus-schinwald","target":"_self"},"clusterBy":"2008"},{"dateFrom":"3.11.","dateTo":"3.2.08","datetimeFrom":"2007-11-03","datetimeTo":"2008-02-03","defaultSource":"/media/1itgtcxf/a-0527_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Christoph Schlingensief","description":"Querverst\u00FCmmelung","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas k\u00FCnstlerische Bet\u00E4tigungsfeld Christoph Schlingensiefs (1960 geboren in Oberhausen) zusammenzufassen, gleicht einem Streifzug durch die K\u00FCnste \u2013 vom Filmemacher zum politischen Aktionsk\u00FCnstler, vom Theater- und Opernregisseur zum Schauspieler, vom Maler zum Kolumnenschreiber.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit seinen \u00FCberbordenden Materialballungen schafft er nicht nur fliessende Grenzen zwischen Kunstgattungen, sondern de- und rekonstruiert Bildwelten, die alles in sich aufsaugen, sich einer Linearit\u00E4t und klassischen Narration verweigern und den Betrachter mit dem Gef\u00FChl der \u00DCberforderung zur\u00FCcklassen. Um seine T\u00E4tigkeiten unter einen Oberbegriff zu fassen, ist man versucht, den Begriff des \u00ABUniversalk\u00FCnstlers\u00BB zu verwenden. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in der Schweiz bringt Schlingensief filmische Werkkomplexe der letzten beiden Jahre zusammen: von einer (Re-)Dekonstruktion seiner \u00ABKaprow City\u00BB (2006), die erstmals an der Volksb\u00FChne in Berlin pr\u00E4sentiert wurde, \u00FCber seine 16-mm-Film-Installation \u00AB18 Bilder pro Sekunde\u00BB (2007) bis zu einer erstmalig pr\u00E4sentierten Filmfassung von \u00ABThe African Twintowers\u00BB (2005/07), die in L\u00FCderitz (Namibia) gedreht wurde.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/christoph-schlingensief","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"25.8.","dateTo":"21.10.07","datetimeFrom":"2007-08-25","datetimeTo":"2007-10-21","defaultSource":"/media/ocqbijco/mm_scan_1609_022_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Olaf Breuning","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer Schweizer K\u00FCnstler Olaf Breuning (*1970 in Schaffhausen, lebt und arbeitet in New York) produziert seit den sp\u00E4ten 1990er Jahren zitatreiche Arbeiten, die auf den imagin\u00E4ren Bildspeicher des Westens und seine Vorstellungswelten zur\u00FCckgreifen. Bekannt wurde er durch seine Filme, inszenierte Fotografien, bunte infantile Skulpturen mit grossen Augen und in lakonischer Weise die Wirklichkeit kommentierende Zeichnungen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETragendes Element seines Werks ist eine K\u00FCnstlichkeit, die jede Darstellung und Figuration als zusammengesetzte sichtbar macht und damit eine grosse Bandbreite an Rezeptionsformen er\u00F6ffnet. In diesem Substitut jeder origin\u00E4ren und anspruchsvollen Bedeutung mischen sich Bilder und Sujets zu einem bewegungslos wartenden Nebeneinander auf einem theatralischen Spielplatz der B\u00FChneneffekte f\u00FCr Grosse, auf dem sich die Werke schulterzuckend und ohne narrativen \u00DCberbau verteilen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/olaf-breuning","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"30.6.","dateTo":"12.8.07","datetimeFrom":"2007-06-30","datetimeTo":"2007-08-12","defaultSource":"/media/p3ahdrsa/gygif100905_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection Part 2","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIm Rahmen einer Reihe von Ausstellungen, die im Jahr 2007 Werke aus der Sammlung unter verschiedenen Gesichtspunkten vereint, bringt die zweite Sammlungspr\u00E4sentation eine Auswahl an Werken aus den Ank\u00E4ufen seit der Gr\u00FCndung des Museums zusammen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAktuelles Anliegen der Sammlungskonzeption ist es, die Werke, die eine gegenw\u00E4rtige Kunstproduktion ber\u00FChren, in ein lebendiges zeitgen\u00F6ssisches Umfeld einzubinden. Die Ausstellung Collection Part II verbindet Ank\u00E4ufe aus der fr\u00FChen Phase des Museums, die verschiedene Formen stereotyper Bilder, Wahrnehmungsstrukturen und Repr\u00E4sentationen von Macht und Gewalt aufgreifen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-part-2","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"2.6.","dateTo":"12.8.07","datetimeFrom":"2007-06-02","datetimeTo":"2007-08-12","defaultSource":"/media/fkspfyby/rondi100803_1b_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Henrik Olesen","description":"some gay-lesbian artists and / or artists relevant to homo-social culture born between c. 1300-1870 / Sex-Museum 2005-2007","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EHenrik Olesen (*1967 in D\u00E4nemark, lebt und arbeitet in Berlin) benutzt seit Mitte der 1990er Jahre die Mittel der Collage, der Skulptur und der minimalistischen Raumintervention, um die gesellschaftliche Konstitution und Konstruktion von Identit\u00E4t und Geschichtsschreibung zu untersuchen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDurch das Verfahren der Appropriation von Bildquellen und der kontextuellen Verschiebung scheinbarer Selbstverst\u00E4ndlichkeiten sondiert Olesen den Umgang mit Homosexualit\u00E4t und ihre Kriminalisierung in der Vergangenheit wie auch in der heutigen Zeit. Seine Arbeit am Archiv beleuchtet die fortdauernde Existenz anderer, homosexueller R\u00E4ume und schreibt die homosexuellen Subkulturen wieder in die Geschichte der Kunst und der Kultur ein.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/henrik-olesen","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"28.4.","dateTo":"24.6.07","datetimeFrom":"2007-04-28","datetimeTo":"2007-06-24","defaultSource":"/media/olmljual/mm_scan_1609_023_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Rachel Harrison","description":"Voyage of the Beagle","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie New Yorker K\u00FCnstlerin Rachel Harrison (*1966) kombiniert popul\u00E4rkulturelle Splitter mit handgemachten, bemalten Formen zu intermedialen Skulpturen und zu Installationen. Die Kunstkritikerin Johanna Burton hat diese vielgesichtigen Skulpturen mit einem Lavastrom verglichen, der die kulturelle Landschaft bergend mitreisst und konservierend verschlingt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETrotz aller Verspieltheit zeigen sich Bez\u00FCge zu klassischen Themen und Werkkategorien des 20. Jahrhunderts wie dem Minimalismus. Behutsam setzt die K\u00FCnstlerin damit Diskurse um Raum, Sockel, Material und die M\u00F6glichkeiten der Betrachtung monolithischer Werke fort, stellt ein spezifisch Skulpturales sowie Hierarchien in Frage und pr\u00E4sentiert uns ihre Version einer zeitgen\u00F6ssischen, selbstreflexiven Skulptur. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIm migros museum f\u00FCr gegenwartskunst werden neben j\u00FCngst entstandenen und grossteils nach ber\u00FChmten M\u00E4nnern benannten Skulpturen die Fotoserie Voyage of the Beagle und die vor Ort entstandene Installation \u00ABTrees For the Forest\u00BB (2007) gezeigt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/rachel-harrison","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"24.2.","dateTo":"22.4.07","datetimeFrom":"2007-02-24","datetimeTo":"2007-04-22","defaultSource":"/media/ajcockeh/foto-3_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Spartacus Chetwynd","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie britische K\u00FCnstlerin Spartacus Chetwynd \u2013 auch als Lali Chetwynd bekannt \u2013 (1973 geboren in London, lebt und arbeitet in London) wurde bekannt mit ihren barocken und surrealen Performances, die mit viel Humor Bildzitate aus der Kunstgeschichte, aber auch aus der Popkultur miteinander vereinen. In der Performance \u00ABAn Evening with Jabba the Hutt\u00BB (2003) stellte Chetwynd die Figur, die in der Filmreihe \u00ABStar Wars\u00BB (1977/80/83) die Rolle des unbarmherzigen Sklavenh\u00E4ndlers spielt, ins Zentrum und gibt ihm die Chance seinen sch\u00E4ndlichen Ruf zu revidieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn der Tradition der Groteske verbindet sie Elemente aus den Fresken Giottos, Charaktere von Hieronymus Bosch oder Yves Kleins \u00ABAnthropometries\u00BB (1960) mit Heavy-Metal-Musik, Michael Jacksons Musikvideo \u00ABThriller\u00BB (1984) oder der 1980er- Fernsehserie The Incredible Hulk zu einem Ganzen. F\u00FCr das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst wird Spartacus Chetwynd eine neue installative Performance-Produktion pr\u00E4sentieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/spartacus-chetwynd","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"24.2.","dateTo":"27.5.07","datetimeFrom":"2007-02-24","datetimeTo":"2007-05-27","defaultSource":"/media/5r0lqr5m/buett99001_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection Part 1","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie in zwei Etappen aufgeteilte Sammlungspr\u00E4sentation bildet den Auftakt zu einer Reihe von Ausstellungen, die im Jahr 2007 Werke aus der Sammlung des migros museums f\u00FCr gegenwartskunst unter verschiedenen Gesichtspunkten zusammenbringen sollen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAktuelles Anliegen der Konzeption ist es, die Sammlung, die eine gegenw\u00E4rtige Kunstproduktion ber\u00FChrt, in ein lebendiges Umfeld einzubinden. Insbesondere besteht auch das Anliegen, Produktionen zu ber\u00FCcksichtigen, die im Rahmen von Ausstellungen im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst entstanden sind.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Pr\u00E4sentation verbindet haupts\u00E4chlich Neuank\u00E4ufe, die sich sub- und popkulturellen Thematiken widmen sowie eine entsprechende \u00C4sthetik aufgreifen. Im Zentrum steht die inhaltliche Auseinandersetzung mit Musik und formal\u00E4sthetischen Zitaten der Pop- bzw. Subkultur sowie deren Einfluss auf die zeitgen\u00F6ssische Kunstproduktion.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-part-1","target":"_self"},"clusterBy":"2007"},{"dateFrom":"18.11.","dateTo":"11.2.07","datetimeFrom":"2006-11-18","datetimeTo":"2007-02-11","defaultSource":"/media/mz4nggy0/zh9d2423a-312_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Robert Kusmirowski","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer polnische K\u00FCnstler Robert Kusmirowski (*1973) ist bekannt f\u00FCr seine (zeit)aufwendigen Inszenierungen von Orten und R\u00E4umen vergangener Zeiten. Mittels einfacher Materialien erschafft der K\u00FCnstler durch minuzi\u00F6se Nachbildung augenscheinlich perfekte Replike von Objekten und Orten. Seine Installationen scheinen durch ihren Anachronismus das Prinzip der irreversiblen Zeit zu durchbrechen, wenn R\u00E4ume der Vergangenheit in solche der Gegenwart transferiert und miteinander vermischt werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESeine Installationen sind durchweht von einer Nostalgie, die jedoch nicht einem wehm\u00FCtigen Romantizismus anheim fallen. Eher wird mit einem reflexiven Nostalgiebegriff, wie ihn die Sprachwissenschaftlerin Svetlana Boym verwendet, gehandelt. Es wird nicht versucht, etwas Vergangenes zu reetablieren, sondern \u00FCber individuelle und kollektive Beziehungen zur Zeit und zur Geschichte nachzudenken.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EF\u00FCr die Einzelausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst wird Robert Kusmirowski in einer raum\u00FCbergreifenden Installation ein geheimnisvolles altes Trainingslager produzieren \u2013 erinnernd an den sowjetischen Technologietraum w\u00E4hrend des Kalten Krieges.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/robert-kusmirowski","target":"_self"},"clusterBy":"2006"},{"dateFrom":"26.8.","dateTo":"22.10.06","datetimeFrom":"2006-08-26","datetimeTo":"2006-10-22","defaultSource":"/media/2w5f1jya/manon1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"It\u0027s Time for Action (There\u0027s no Option). About Feminism","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer Ausstellungstitel \u00ABIt\u2019s Time For Action (There\u0027s No Option)\u00BB zitiert den gleichnamigen, im Jahr 2000 von Yoko Ono aufgenommenen Song und steht f\u00FCr die gemeinsame Haltung der in der Gruppenausstellung gezeigten K\u00FCnstlerinnen. Die Ausstellung versammelt Arbeiten verschiedener Generationen, die sich durch eine selbstbewusste, nonkonformistische Position auszeichnen. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie japanische K\u00FCnstlerin Yoko Ono setzte sich seit Beginn ihrer k\u00FCnstlerischen T\u00E4tigkeiten in den fr\u00FChen 1960er Jahren, vor der sp\u00E4teren offiziellen Begriffspr\u00E4gung des Feminismus, kritisch mit geschlechterspezifischen Rollenmustern auseinander und lehnte sich gegen verstaubte gesellschaftliche, hierarchische und patriarchale Strukturen auf. Dabei mied sie den Begriff des Feminismus \u2013 selbst in seiner Hochbl\u00FCte in den 1970er Jahren. Sie k\u00E4mpfte wie viele der gezeigten K\u00FCnstlerinnen f\u00FCr die Aufl\u00F6sung und Dekonstruktion von Grenzen im k\u00FCnstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Bereich und pl\u00E4dierte im Beauvoirschen Sinne f\u00FCr die Akzeptanz vieler Identit\u00E4ten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/its-time-for-action-theres-no-option-about-feminism","target":"_self"},"clusterBy":"2006"},{"dateFrom":"24.6.","dateTo":"13.8.06","datetimeFrom":"2006-06-24","datetimeTo":"2006-08-13","defaultSource":"/media/dsnnq4ut/dsc3163_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Gabriela Fridriksd\u00F3ttir","description":"Inside the Core","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit ihren Zeichnungen, Skulpturen, Musikexperimenten und Videos schafft die isl\u00E4ndische K\u00FCnstlerin Gabr\u00EDela Fri\u0111riksd\u00F3ttir (*1971) einen an den Surrealismus angelehnten Mikrokosmos, der von hybriden und sexuell aufgeladenen Wesen, die als Metaphern f\u00FCr Melancholie und Exzess gelesen werden k\u00F6nnen, bev\u00F6lkert wird. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ENeben der Arbeit \u00ABVersations/Tetral\u00F3g\u00EDa\u00BB (2004/05) wird Gabr\u00EDela Fri\u0111riksd\u00F3ttir in der Ausstellung die eigens f\u00FCr das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst produzierte Rauminstallation \u00ABInside the Core\u00BB (2006) pr\u00E4sentieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/gabriela-fridriksdottir","target":"_self"},"clusterBy":"2006"},{"dateFrom":"24.4.","dateTo":"13.8.06","datetimeFrom":"2006-04-24","datetimeTo":"2006-08-13","defaultSource":"/media/osnc5mmb/strun100996_3bearbeitet_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung verbindet neuere Sammlungsank\u00E4ufe mit \u00E4lteren Werken aus der Sammlung des migros museums f\u00FCr gegenwartskunst. In der Geschichte der Ank\u00E4ufe stand nicht nur die Pr\u00E4sentation eines Werkes im Vordergrund, sondern auch das Primat der Idee und des sich daraus ergebenden Prozesses. Aufgrund dessen entwickelte sich das Bed\u00FCrfnis, sowohl gesellschaftlichen Fragen gerecht zu werden als auch soziale Verantwortung zu \u00FCbernehmen \u2013 ganz im Sinne des Gr\u00FCnders der Migros, Gottlieb Duttweiler.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDank einer progressiven Ankaufspolitik w\u00E4hrend der 1990er Jahre besitzt die Sammlung heute zahlreiche wichtige Werke Schweizerischer wie internationaler K\u00FCnstler. Die Einbindung der Sammlung, die eine gegenw\u00E4rtige Kunstproduktion ber\u00FChrt und sich an ein aufgeschlossenes Publikum richtet, in ein lebendiges Umfeld ist das aktuelle Anliegen der Konzeption.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-15","target":"_self"},"clusterBy":"2006"},{"dateFrom":"8.4.","dateTo":"18.6.06","datetimeFrom":"2006-04-08","datetimeTo":"2006-06-18","defaultSource":"/media/cehdamul/chaimcocteau_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Marc Camille Chaimowicz","description":"Z\u00FCrich Suite","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit seinen Installationen und Performances der fr\u00FChen 1970er Jahre, welche thematisch um die Gegens\u00E4tze des Intimen und Formellen, des Privaten und \u00D6ffentlichen und den damit verbundenen Lebensumst\u00E4nden zirkulieren, reihte sich der K\u00FCnstler Marc Camille Chaimowicz (geboren im Paris der Nachkriegszeit) in eine neue Generation von K\u00FCnstlern ein, die sich fernab von kunstimmanenten Diskursen bewegten und deren Arbeitsweise sich bewusst jeglicher Kategorisierung entzog. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EChaimowicz kombiniert verschiedene Medien wie Skulptur, Malerei, Zeichnung und Fotografie mit Elementen der angewandten Kunst und der Innenarchitektur wie M\u00F6bel, Keramiken, Teppiche und Tapeten und komponiert daraus komplexe und oftmals raumgreifende Arrangements, denen ein anachronistischer und melancholischer Klang anhaftet. Metaphorik, syn\u00E4sthetische Sinneswahrnehmung und das Prozessuale stehen im Vordergrund seines gesamten \u0152uvres.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMarc Camille Chaimowicz, der 1969 als einer der ersten K\u00FCnstler in Europa mit Performances und Installationen zu arbeiten begann, wurde in den letzten Jahren als bedeutendes Vorbild von einer j\u00FCngeren K\u00FCnstlergeneration wieder entdeckt. Das migros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigt in der retrospektiven Einzelausstellung eine Auswahl von Werken aus vier Jahrzehnten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/marc-camille-chaimowicz","target":"_self"},"clusterBy":"2006"},{"dateFrom":"21.1.","dateTo":"26.3.06","datetimeFrom":"2006-01-21","datetimeTo":"2006-03-26","defaultSource":"/media/4hldqqlr/05a_fbm_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"While Interwoven Echoes Drip into a Hybrid Body \u2013 an Exhibition about Sound, Performance and Sculpture","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn j\u00FCngster Zeit verschmelzen vermehrt die Gattungen Performancekunst und Skulptur unter dem Einsatz von Sound und finden sich zu hybriden Formen zusammen. Diese neuen Formationen stellen nicht nur die traditionelle Skulptur ein weiteres Mal in Frage und erweitern diesen Gattungsbegriff, sondern befreien auch den Sound von seinem Randstatus als Requisit f\u00FCr die Performance- und Videokunst. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie in der Ausstellung gezeigten Arbeiten f\u00FChren den in den 1990er-Jahren eingeleiteten Crossover mit einem neuen Bewusstsein weiter und zeigen die Hybridit\u00E4t und Verschiedenheit dieser Formen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/while-interwoven-echoes-drip-into-a-hybrid-body-an-exhibition-about-sound-performance-and-sculpture","target":"_self"},"clusterBy":"2006"},{"dateFrom":"12.11.","dateTo":"8.1.06","datetimeFrom":"2005-11-12","datetimeTo":"2006-01-08","defaultSource":"/media/cndh0hi2/bruno-peinado_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Bruno Peinado","description":"Silence Is Sexy","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer franz\u00F6sische K\u00FCnstler Bruno Peinado (*1970) schafft mit seinen Arbeiten die Amalgamisierung einer Bildwelt der westlichen Pop-Kultur mit \u00C4sthetiken und Inhalten verschiedener Kulturen. Dabei entsteht ein gesampelter deterritorialer Hybrid, der sich jenseits der Copyright-Kultur und westlicher Zeichensprache bewegt. Die Einzelausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst ist ein Satelliten-Projekt der Biennale d\u0027art contemporain de Lyon 2005.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/bruno-peinado","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"12.11.","dateTo":"8.1.06","datetimeFrom":"2005-11-12","datetimeTo":"2006-01-08","defaultSource":"/media/332dkisu/mm_scan_1609_020_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Peter Saville Estate","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit den legend\u00E4ren Covers der New-Order-Single \u00ABBlue Monday\u00BB (1983) oder dem Album \u00ABUnknown Pleasures\u00BB (1979) von Joy Division wurde der aus Manchester stammende Grafikdesigner Peter Saville (*1955) auf einen Schlag weltweit bekannt. In der Einzelausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst \u00F6ffnet er dem Publikum erstmals umfassend sein Archiv, das die letzten 30 Jahre seines Schaffens beinhaltet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EPeter Saville hat durch seinen reduzierten, modernistischen Stil wesentliche Neuerungen im Bereich der visuellen Kommunikation hervorgebracht und dar\u00FCber hinaus die in j\u00FCngster Zeit intensivierten Wechselwirkungen von Kunst, Design und Werbung stark mitgepr\u00E4gt. Mit seinem \u00ABCool Design\u00BB, das zu Beginn der 1990er-Jahre auch die Kunst von YBA (Young British Artists) wie zum Beispiel Sarah Morris und Darren Almond nachhaltig pr\u00E4gt, beeinflusst Peter Saville eine ganze Generation der Pop-Kultur.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/peter-saville-estate","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"27.8.","dateTo":"30.10.05","datetimeFrom":"2005-08-27","datetimeTo":"2005-10-30","defaultSource":"/media/vmwfk2gp/humor_15_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"When Humour Becomes Painful","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EVon Dada bis Fluxus, von der Konzeptkunst bis zur Generation der 90er Jahre hat Humor als visuelle Strategie und philosophisches Verfahren in der Kunst einen zentralen Platz eingenommen. Diese Ausstellung versucht weniger das Komische, die Satire, die Ironie oder das Groteske zu zeigen, als vielmehr Kunst, die direkt an den Mechanismen des Humors ansetzt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Felicity Lunn und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/when-humour-becomes-painful","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"4.6.","dateTo":"14.8.05","datetimeFrom":"2005-06-04","datetimeTo":"2005-08-14","defaultSource":"/media/kedluzdl/cleaning_piece_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Yoko Ono","description":"Horizontal Memories","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit einer umfassenden Einzelausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst wird die japanische K\u00FCnstlerin Yoko Ono (*1933) das erste Mal einem gr\u00F6sseren Publikum in der Schweiz vorgestellt. Bereits in den 1950er Jahren veranstaltete Yoko Ono erste Happenings und Performances und z\u00E4hlte sp\u00E4ter zu einer der treibenden Kr\u00E4fte der Fluxus-Bewegung. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung verbindet ihre wichtigsten Arbeiten der 1960er und 1970er Jahre mit neueren Werken und bildet einen Schaffens\u00FCberblick. Gezeigt werden Installationen, Skulpturen, Filme, Fotos sowie ihre bekannten Instructions (Anleitungen). Ebenfalls wird ein Schwerpunkt auf das musikalische Werk der K\u00FCnstlerin gelegt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/yoko-ono","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"2.4.","dateTo":"22.5.05","datetimeFrom":"2005-04-02","datetimeTo":"2005-05-22","defaultSource":"/media/djgbdjuf/taani101006_2_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Mika Taanila","description":"Human Engineering","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMit seinen Arbeiten bewegt sich Mika Taanila (*1965) in den Gebieten des Dokumentarfilms, der experimentellen Musik, deren visueller Umsetzung und der wissenschaftlichen Versuchsanordnung. In seinen Filmen prallen Nostalgie und Zukunftsglaube aufeinander und vermischen sich. Die Auseinandersetzung mit technologischer Evolution und k\u00FCnstlicher Intelligenz sowie deren gesellschaftsphilosophischen Implikationen ziehen sich wie Konstanten durch sein Schaffen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EMit seinen Arbeiten bewegt sich Mika Taanila (*1965) in den Gebieten des Dokumentarfilms, der experimentellen Musik, deren visueller Umsetzung und der wissenschaftlichen Versuchsanordnung. In seinen Filmen prallen Nostalgie und Zukunftsglaube aufeinander und vermischen sich. Die Auseinandersetzung mit technologischer Evolution und k\u00FCnstlicher Intelligenz sowie deren gesellschaftsphilosophischen Implikationen ziehen sich wie Konstanten durch sein Schaffen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/mika-taanila","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"2.4.","dateTo":"22.5.05","datetimeFrom":"2005-04-02","datetimeTo":"2005-05-22","defaultSource":"/media/ga5eeidq/arcan101002_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Cory Arcangel","description":"Nerdzone Version 1","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn den fr\u00FChen 1980er Jahren revolutionierte die 8-Bit Nintendo-Spielkonsole den Unterhaltungsmarkt. Computertechnik wurde fortan nicht mehr nur arbeitstechnisch, sondern auch f\u00FCr die Massen als Unterhaltungsmedium genutzt. In seinen Arbeiten bedient sich Cory Arcangel (*1978) der l\u00E4ngst um Millionen von Bits \u00FCberholten Spielkonsole und \u00ABhackt\u00BB deren Spiele. Es werden Spielabl\u00E4ufe unterbrochen, kurzgeschlossen und auf ihre monochromen Bildhintergr\u00FCnde reduziert - andere bekommen eine neue Narration.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDen Arbeiten liegt nicht bloss ein nostalgischer Gedanke zugrunde, sondern auch eine Wertsch\u00E4tzung und Neuinterpretation des Spielsystems, sowie das Interesse auf einer 8-Bit Technologie elektronische Minimal-Musik zu komponieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/cory-arcangel","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"22.1.","dateTo":"20.3.05","datetimeFrom":"2005-01-22","datetimeTo":"2005-03-20","defaultSource":"/media/vyflympz/g6m32611korrigiert_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Paul Noble","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ESeit 1995 arbeitet Paul Noble (*1963) an monumentalen Graphitzeichnungen einer fiktiven Stadt mit dem Namen \u00ABNobson Newtown\u00BB - diese verbinden Geb\u00E4ude und Orte, welche die Geographie, Geschichte und Mythologie von \u00ABNobson Newtown\u00BB ausmachen. Die Ausstellung im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst zeigt erstmals in der Schweiz das Grossprojekt \u00ABNobson Newtown\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/paul-noble","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"22.1.","dateTo":"20.3.05","datetimeFrom":"2005-01-22","datetimeTo":"2005-03-20","defaultSource":"/media/5iehtprm/ausstellungsansicht_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Sammlung migros museum f\u00FCr gegenwartskunst (selected by Paul Noble)","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sammlung-migros-museum-fuer-gegenwartskunst-selected-by-paul-noble","target":"_self"},"clusterBy":"2005"},{"dateFrom":"13.11.","dateTo":"9.1.05","datetimeFrom":"2004-11-13","datetimeTo":"2005-01-09","defaultSource":"/media/ftll4ci0/mm_scan_1609_030_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Heidi Bucher","description":"Mother of Pearl","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung \u00ABHeidi Bucher: Mother of Pearl\u00BB im migros museum f\u00FCr gegenwartskunst pr\u00E4sentiert die erste Retrospektive der verstorbenen Schweizer K\u00FCnstlerin. Heidi Bucher (1926-1993) wurde in den 1970er und 1980er Jahren bekannt f\u00FCr ihre Latex-H\u00E4utungen von Raumarchitekturen. Nebst den H\u00E4utungen, welche den Kern der Ausstellung bilden, werden Zeichnungen, Skulpturen, eine Video-Performance und der Film\u00ABR\u00E4ume sind H\u00FCllen, sind H\u00E4ute\u00BB von George Reinhart pr\u00E4sentiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/heidi-bucher","target":"_self"},"clusterBy":"2004"},{"dateFrom":"28.8.","dateTo":"31.10.04","datetimeFrom":"2004-08-28","datetimeTo":"2004-10-31","defaultSource":"/media/3ksfofci/mm_scan_1609_028_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"The Future Has a Silver Lining. Genealogies of Glamour","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Ausstellung pr\u00E4sentiert unterschiedliche, auch alternative Geschichten der Beziehung von Kunst und Glamour. Als schillernde, strategische Kategorie \u00E4sthetischer Praxis ist Glamour zwar allgegenw\u00E4rtig, aber kaum entsprechend gew\u00FCrdigt und analysiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEinige Leitfragen, die den Besuch strukturieren k\u00F6nnten: Wie werden die Zumutungen der massenkulturellen Modelle von Sch\u00F6nheit und \u00DCberlegenheit k\u00FCnstlerisch reflektiert? Welchen Einfluss hatten und haben die Inszenierungen von Filmstars und Popmusikern auf das Selbstverst\u00E4ndnis und die Selbstbilder von K\u00FCnstlerInnen? Wie und unter welchen Umst\u00E4nden treten k\u00FCnstlerische Arbeitsweisen und die Arbeit am Glamour in Kontakt? Und inwiefern ist die Besch\u00E4ftigung mit Glamour notwendig eine Besch\u00E4ftigung mit den Archiven und Katalogen des Glamour\u00F6sen?\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie ausgestellten Werke geben auf diese Fragen keine einfachen Antworten. Statt dessen werfen sie fortw\u00E4hrend weitere Fragen auf, die deutlich machen, wie komplex der Kunst/Glamour-Zusammenhang ist. Ein Zusammenhang, der in seiner Bedeutung f\u00FCr die Kunstgeschichte und die Gegenwartskunst \u2013 trotz best\u00E4ndiger Beschw\u00F6rungen (und Verurteilungen) des Glamour\u00F6sen im Kunstbetrieb \u2013 erst allm\u00E4hlich erkannt wird.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Tom Holert und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/the-future-has-a-silver-lining-genealogies-of-glamour","target":"_self"},"clusterBy":"2004"},{"dateFrom":"12.6.","dateTo":"8.8.04","datetimeFrom":"2004-06-12","datetimeTo":"2004-08-08","defaultSource":"/media/0n5ibtbw/mm_scan_1609_017_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"It\u0027s All an Illusion - a Sculpture Project","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABIt\u2019s All an Illusion\u00BB ist ein Spaziergang durch einen fiktiven Park durch eine Welt der Erinnerungen an die Jugendliebe, der Idee von Landschaft, von einer romantischen Flucht aufs Land, einer Spiegelung eines Sonnenuntergangs auf dem See. Bilder, die dem Aussenraum zugeschrieben werden und nun dem Ursprungsort und ihrer Zeit enthoben im musealen Raum die Illusion eines schwebenden Zustandes hinterlassen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABIt\u2019s All an Illusion\u00BB nimmt sich dem Begriff der Skulptur an. Einer Skulptur, die sich aus der Malerei in eine Dreidimensionalit\u00E4t entwickelt hat. Einer Skulptur, die im Ansatz zu neuen Ufern aufbricht \u2013 sich aus dem Modus von Zeit und Raum befreit hat und sich trotzdem aus den Wurzeln seiner Tradition n\u00E4hrt. Einer Skulptur, die dem Begehren nach einer romantisierten Vorstellung von Natur erliegt, die eine Umkehrung vom Objekt im Aussen- in den Innenraum erf\u00E4hrt und so entkontextualisiert im White cube ihre Br\u00FCchigkeit und Offenheit preisgibt. Es zeigt die Entwurzelung des minimalistischen Duktus auf zu seiner Wandlung zum Design-Zitat und seiner R\u00FCckf\u00FChrung in die Kunst. Es ist ein kaleidoskopischer Versuch feste Zuschreibungen zu entwurzeln, ihre Konstruiertheit zu thematisieren und sie in einem beweglichen und losgel\u00F6sten Prozess zu pr\u00E4sentieren.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/its-all-an-illusion-a-sculpture-project","target":"_self"},"clusterBy":"2004"},{"dateFrom":"3.4.","dateTo":"31.5.04","datetimeFrom":"2004-04-03","datetimeTo":"2004-05-31","defaultSource":"/media/kfjpin22/02_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"L\u0027Air du Temps - Collection Printemps / \u00C9t\u00E9 2004","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ESammeln bedeutet ein st\u00E4ndiges Vorw\u00E4rts- und R\u00FCckw\u00E4rtsgehen. Sammeln bedeutet Geschichte zu setzen, zu verarbeiten, zu erneuern.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung \u00ABL\u2019air du temps \u2013 collection printemps/\u00E9t\u00E9 2004\u00BB verbindet die neuesten Sammlungsank\u00E4ufe mit \u00E4lteren Werken aus der Sammlung des migros museum f\u00FCr gegenwartskunst. In der Geschichte der Ank\u00E4ufe stand nicht nur die Pr\u00E4sentation eines Werkes im Vordergrund, sondern auch das Primat der Idee und des sich daraus ergebende Prozesses. Aufgrund dessen entwickelte sich das Bed\u00FCrfnis, sowohl gesellschaftlichen Fragen gerecht zu werden, als auch soziale Verantwortung zu \u00FCbernehmen \u2013 ganz im Sinne des Gr\u00FCnders der Migros, Gottlieb Duttweiler. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDank einer progressiven Ankaufspolitik w\u00E4hrend der 1990er Jahre besitzt die Sammlung heute zahlreiche wichtige Werke schweizerischer wie internationaler K\u00FCnstler. Vielen dieser Arbeiten ist ein partizipatorisches Moment eigen und bilden neben den Arbeiten \u00E4lterer Positionen der Minimal oder Concept Art den Diskurs innerhalb der zeitgen\u00F6ssischen Kunst. Die Einbindung der Sammlung in ein lebendiges Umfeld, die eine gegenw\u00E4rtige Kunstproduktion ber\u00FChrt und sich an ein aufgeschlossenes Publikum richtet, sind die aktuellen Anliegen der Konzeption.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/lair-du-temps-collection-printemps-ete-2004","target":"_self"},"clusterBy":"2004"},{"dateFrom":"24.1.","dateTo":"21.3.04","datetimeFrom":"2004-01-24","datetimeTo":"2004-03-21","defaultSource":"/media/qxyhxxzg/mm_scan_1609_015_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Gianni Motti","description":"Plausible Deniability","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EEr zelebriert sein eigenes Begr\u00E4bnis, gibt sich als professioneller Fussballspieler aus, spricht im Namen des indonesischen Volkes an der Uno Menschenrechtskommission, verursacht Erdbeben und mimt immer wieder den b\u00F6sen Terroristen, der ein System klammheimlich infiltriert und von innen heraus zusammenbrechen l\u00E4sst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/gianni-motti","target":"_self"},"clusterBy":"2004"},{"dateFrom":"15.11.","dateTo":"11.1.04","datetimeFrom":"2003-11-15","datetimeTo":"2004-01-11","defaultSource":"/media/04unariy/18_22_23_24_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Mounir Fatmi","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EHindernisse \u2013 Obstacles \u2013 bezeichnen die Unm\u00F6glichkeit, ein einmal gewecktes Begehren zu erf\u00FCllen. Dieses Begehren kann sowohl politischer, existentieller als auch \u00E4sthetischer Art sein. Die Frage nach dem Fremden, dem Anderen ist ein Kontinuum im Schaffen des 1970 in Marokko geborenen Mounir Fatmi, der heute sowohl in Paris als auch in Tanger lebt. Er reflektiert die eigene Rolle als K\u00FCnstler, der sich vom eigenen kulturellen Kontext entfremdet f\u00FChlt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/mounir-fatmi","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"15.11.","dateTo":"11.1.04","datetimeFrom":"2003-11-15","datetimeTo":"2004-01-11","defaultSource":"/media/0n4ps3e5/mm_scan_1609_003_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Art \u0026 Language","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EArt \u0026amp; Language war urspr\u00FCnglich der Name einer Gruppe englischer K\u00FCnstler, die es vorzogen, kollektiv und anonym zu arbeiten, und einer 1968 gegr\u00FCndeten Zeitschrift. Art \u0026amp; Language steht f\u00FCr eine kritische Analyse der Beziehungen zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik. Vor dem historischen Hintergrund des \u00ABLinguistic Turn\u00BB verkn\u00FCpfen Art \u0026amp; Language Kunst mit Sprache und hinterfragen damit die systemischen Annahmen von Kunsttheorie und Praxis. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003ESeit 1976 betreiben Mel Ramsden und Michael Baldwin in Zusammenarbeit mit Charles Harrison das Projekt Art \u0026amp; Language. In ihrer medial vielf\u00E4ltigen Arbeitsweise \u2013 diese reicht von Malerei bis Rockmusik \u2013 setzen sich Ramsden und Baldwin noch immer mit den Hinterlassenschaften des Zusammenbruchs des Modernismus auseinander.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/art-language","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"23.8.","dateTo":"2.11.03","datetimeFrom":"2003-08-23","datetimeTo":"2003-11-02","defaultSource":"/media/wmzjyfmi/sta759129_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Mark Leckey","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E1993 \u2013 auf dem H\u00F6hepunkt des Ruhmes der Young British Artists \u2013 entzog sich der Londoner K\u00FCnstler Mark Leckey den tumultartigen Zust\u00E4nden auf der Insel und ging nach San Francisco. Sechs Jahre sp\u00E4ter kehrt er nach London zur\u00FCck mit dem Video \u00ABFiorucci Made Me Hardcore\u00BB, einem 15 min\u00FCtigen Trip in das Epizentrum britischer Jugendkultur von dem Kritiker sagen, es sei das Beste, was sie jemals gesehen haben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/mark-leckey","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"23.8.","dateTo":"2.11.03","datetimeFrom":"2003-08-23","datetimeTo":"2003-11-02","defaultSource":"/media/cj1g1tcr/mickry-3_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"It\u0027s in Our Hands","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABIt\u2019s in Our Hands\u00BB vereinigt Werke der Sammlung des migros museum f\u00FCr gegenwartskunst mit aktuellen Positionen des Z\u00FCrchers Kunstschaffens. \u00ABThe lust for life\u00BB als unersch\u00F6pflicher Antrieb bildet den Grundgedanken f\u00FCr die Ausstellung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Raphael Gygax\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/its-in-our-hands","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"23.8.","dateTo":"2.11.03","datetimeFrom":"2003-08-23","datetimeTo":"2003-11-02","defaultSource":"/media/ceelug1a/o_bamgboye_exit_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Olad\u00E9l\u00E9 Bamgboy\u00E9","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer 1963 in Odu-Eku, Nigeria, geborene Olad\u00E9l\u00E9 Ajiboy\u00E9 Bamgboy\u00E9 lebt seit 1996 in London. In dem k\u00FCnstlerischen Werk Bamgboy\u00E9s verdichten sich Statements zu Identit\u00E4tsfragen, zur Repr\u00E4sentation afrikanischer Kultur und einem kritischen Umgang mit neuen Formen wissenschaftlicher und k\u00FCnstlerischer Technologien in multimedialen Installationen und begleitenden Schriften.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/oladele-bamgboye","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"7.6.","dateTo":"10.8.03","datetimeFrom":"2003-06-07","datetimeTo":"2003-08-10","defaultSource":"/media/qapokqam/mm_scan_1609_031_2cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"The African Exile Museum","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABThe African Exile Museum\u00BB ist eine mobile Ausstellungsplattform f\u00FCr zeitgen\u00F6ssische afrikanische Kunst. 16 k\u00FCnstlerische Positionen erz\u00E4hlen von den gesellschaftlichen Ver\u00E4nderungen, die sich derzeit auf dem afrikanischen Kontinent vollziehen. Es geht dabei um Fragen multipler Identit\u00E4ten, um die enge Verflechtung von Urbanit\u00E4t und den Zusammenbruch sozialer Systeme sowie die pers\u00F6nlichen Erz\u00E4hlungen dar\u00FCber.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/the-african-exile-museum","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"7.6.","dateTo":"10.8.03","datetimeFrom":"2003-06-07","datetimeTo":"2003-08-10","defaultSource":"/media/audhj3xm/aemt08a_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Kendell Geers","description":"Terrorealism","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKendell Geers konstruiert in seinen Arbeiten einfache, poetische Situationen, denen ein destabilisierendes, oftmals gewaltt\u00E4tiges Moment eigen ist, und die in ihrer unmittelbaren Konfrontation eine Positionierung, ein \u00ABSich-in-Beziehung-Setzen\u00BB des Betrachters herausfordern. Die raumf\u00FCllenden Installationen sind gleichermassen vom Widerstand und dem Versuch einer Aneignung der konzeptuellen Tradition der Moderne gekennzeichnet.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/kendell-geers","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"22.3.","dateTo":"25.5.03","datetimeFrom":"2003-03-22","datetimeTo":"2003-05-25","defaultSource":"/media/yfhlzl4l/bild-11_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Bewitched, Bothered and Bewildered. Spatial Emotion in Art and Architecture","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EZu Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts sind zahlreiche Publikationen \u00FCber den von Freud gepr\u00E4gten Begriff des \u00ABUnheimlichen\u00BB erschienen. Das \u00ABUnheimliche\u00BB in Literatur, Psychologie, Philosophie und Architektur: Sie versuchten dem Unausprechlichen, der Furcht und der Entfremdung im Alltag und in R\u00E4umen auf die Spur zu kommen; sie wollten den Begriff demaskieren und ihn als soziales Konstrukt entlarven. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDoch die Faszination vor dem \u00ABUnheimlichen\u00BB und dem individuellen Erleben lassen die Geschichten \u00FCber das \u00ABUnheimliche\u00BB nicht in eine Ecke dr\u00E4ngen. Denn erz\u00E4hlerische Strukturen enthalten ein Netzwerk von vielf\u00E4ltigen r\u00E4umlichen Metaphern, der Gegen\u00FCberstellung, des Seite-an-Seite oder des Verstreuten. Verbindungen und Kreuzungen sind eine t\u00E4gliche Praxis, in denen Raum unsere psychophysischen Zust\u00E4nde des Handelns und Seins mitzubestimmen scheint.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAls Ausgangspunkt f\u00FCr die Ausstellung dienten drei Kontexte, in denen der Raum eine zentrale Position einnimmt: Sigmund Freuds Begriff des \u00ABUnheimlichen\u00BB und seine psychoanalytische Ausarbeitung des Raums, Michel Foucaults Behandlung von der soziopolitischen Implikation auf Gef\u00E4ngnisr\u00E4ume und Walter Benjamins Faszination am isolierten Stadtindividuum.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie Ausstellung \u00ABBewitched, bothered and bewildered\u00BB versucht die psychologischen Assoziationen, die wir mit Raum verbinden, und die damit zusammenh\u00E4ngenden sozialen Konstruktionen zu ergr\u00FCnden. Sie beschreibt die Extremit\u00E4t des Raums und ihre psychologische Umgebung mit ihren r\u00E4umlichen Krankheiten, wie Agoraphobie oder Klaustrophobie. Es ist die Pathologie des Raumes, das Bilder von hysterischen, panischen und neurotischen Zust\u00E4nden entwirft. Gleichzeitig soll der Raum aber auch als Ort des Mysteri\u00F6sen, des Unergr\u00FCndlichen und als Versuchung gezeigt werden.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Adam Budak und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/bewitched-bothered-and-bewildered-spatial-emotion-in-art-and-architecture","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"25.1.","dateTo":"2.3.03","datetimeFrom":"2003-01-25","datetimeTo":"2003-03-02","defaultSource":"/media/fswmiex4/vecec100932_2_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"Frozen, Snow, White","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-21","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"25.1.","dateTo":"2.3.03","datetimeFrom":"2003-01-25","datetimeTo":"2003-03-02","defaultSource":"/media/aicpbxo4/m05_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Re:View: Switzerland\u0027s Most Promising Young Video Artists","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn einer Zeit, in der Filmprojektionen bis ins Museum vorstossen und k\u00FCnstlerische Videoinstallationen filmisch werden, sind neue Sichtweisen gefragt. \u00ABre:view\u00BB geht von der Voraussetzung aus, dass sich in Video, Film und Multimedia mehrere (Sub-) Sparten \u00FCberschneiden, und klare Grenzen nicht l\u00E4nger existieren. Der Bereich, in dem der Film installative Z\u00FCge annimmt und das Kunstvideo filmische Qualit\u00E4ten besitzt, wird daher in einem speziellen Wettbewerb gef\u00F6rdert. \u00ABre:view\u00BB will innovative Arbeitsweisen und Pr\u00E4sentationsformen unterst\u00FCtzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EEine externe Jury des Jahres 2001, bestehend aus Muda Mathis, K\u00FCnstlerin, Yves Yersin, Cineast, Mario Casanova, Leiter Centro d\u2019Arte Contemporanea, Bellinzona, hat sich zu einer zweit\u00E4gigen Sitzung zusammengefunden. Unterst\u00FCtzt wurde die Jury von Frank Hyde-Antwi, Konzepter und Art Director.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Frank Hyde-Antwi und Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/review-switzerlands-most-promising-young-video-artists-2","target":"_self"},"clusterBy":"2003"},{"dateFrom":"9.11.","dateTo":"5.1.03","datetimeFrom":"2002-11-09","datetimeTo":"2003-01-05","defaultSource":"/media/wluf3pyy/dsc_14_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"\u00D6konomien der Zeit","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EWird unter Zeit\u00F6konomie gemeinhin die effiziente Nutzung von Zeit verstanden, zielt \u00AB\u00D6konomien der Zeit\u00BB auf eine Vielfalt an Formen, mit Zeit zu haushalten, und sei es sie zu verschwenden. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen k\u00FCnstlerische Ans\u00E4tze, die \u2013 in der Reflexion g\u00E4ngiger Wert- und Zeitstrukturen \u2013 ihre eigenen Zeitordnungen und \u00D6konomien entwerfen. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EFragen der Bildpolitik und Geschichtsschreibung, die Auseinandersetzung mit scheinbar immer k\u00FCrzeren Verfallswerten von Produkten und Bildern sind zentrale Gesichtspunkte. Hintergrund ist die Beobachtung, dass sich unsere Alltagswahrnehmung \u2013 trotz des Wissens um die Vielschichtigkeit \u00FCbergreifender Zusammenh\u00E4nge \u2013 h\u00E4ufig in kurzfristigen Wahrnehmungseinheiten organisiert: Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das jeweils Aktuelle, genauer auf das, was uns als solches nahe gelegt wird.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Hans-Christian Dany und Astrid Wege\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/oekonomien-der-zeit","target":"_self"},"clusterBy":"2002"},{"dateFrom":"24.8.","dateTo":"27.10.02","datetimeFrom":"2002-08-24","datetimeTo":"2002-10-27","defaultSource":"/media/4akn53kw/hd02_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Henry J. Darger","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EHenry Darger (1892 bis 1973) gilt als ein Geheimtipp der Kunstszene. Seine Arbeiten werden viel diskutiert, doch sind sie selten im Original zu sehen. Darger lebte in einer obsessiven Fantasiewelt; er schrieb einen Roman von \u00FCber 15\u2018000 Seiten, den er mit aquarellierten Zeichnungen illustrierte. Das migros museum zeigt nun eine Auswahl dieser Illustrationen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/henry-j-darger","target":"_self"},"clusterBy":"2002"},{"dateFrom":"24.8.","dateTo":"27.10.02","datetimeFrom":"2002-08-24","datetimeTo":"2002-10-27","defaultSource":"/media/ou0ahu4t/cw04_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Cathy Wilkes","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECathy Wilkes, 1966 in Belfast geboren, studierte an der Glasgow School of Art und an der Ulster University in Belfast. 1989 war sie Mitbegr\u00FCnderin der Women\u2019s Library in Glasgow; sie organisierte Ausstellungen und arbeitete im K\u00FCnstlerkollektiv \u00ABElisabeth Go\u00BB.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIn raumgreifenden Installationen voller unterschwelliger Anspielungen arrangiert Cathy Wilkes gefundene Objekte mit kleinformatigen Gem\u00E4lden und feinen geometrischen Gebilden aus Holz. Eine abgewetzte Gartenliege, wackelige Klapptische, ein ausgedienter Heizk\u00F6rper sind die Protagonisten dieser Szenenbilder. Eine Patina aus Staub, Rost und Kratzern \u00FCberzieht das Mobiliar und impliziert die Geschichte seines Gebrauchs.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/cathy-wilkes","target":"_self"},"clusterBy":"2002"},{"dateFrom":"15.6.","dateTo":"11.8.02","datetimeFrom":"2002-06-15","datetimeTo":"2002-08-11","defaultSource":"/media/pr0ntvex/3_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"St. Petrischnee","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABSt. Petrischnee\u00BB versammelt Positionen der 60er und 70er Jahre, die versuchten, die alten Regelwerke der Kunstgeschichte und der Gesellschaft zu erweitern oder zu \u00FCberwinden. Selten wurde so radikal vorgegangen und die Elterngeneration in Angst und Schrecken versetzt. Eine ganze Jugendgeneration war im Aufbruch, um gegen die Auswirkungen des kalten Krieges anzugehen, gegen die kleinb\u00FCrgerliche Verlogenheit und Engstirnigkeit, gegen die atomare Aufr\u00FCstung und den Vietnamkrieg. Subversive Strategien wurden diskutiert und ausprobiert: die Postulierung der freien Liebe, Hausbesetzungen, die Friedensbewegung, der Konsum von bewusstseinserweiternden Drogen, konspirative maoistische Zellen, die Politisierung der Arbeiterklasse, Unterst\u00FCtzung der Guerillat\u00E4tigkeit in der dritten Welt, Gegenkulturen in den Kommunen... Im Grunde ging es der Jugend um Toleranz, doch schliesslich endeten die Ans\u00E4tze der einzelnen Gruppen in Absonderung, in der Radikalisierung der politischen Ideen oder in einer politisch passiven \u2039Feierkultur\u203A.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EAus dieser Aufbruchstimmung heraus versuchte die junge Generation dem Diktat des Modernismus zu entkommen und auch mit der damals vorherrschenden Kunstrichtung der Minimal Art zu brechen. Ans\u00E4tze der partizipatorischen Environments zeichneten sich bereits ab, wurden aber erst Jahre sp\u00E4ter weiter verfolgt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/st-petrischnee","target":"_self"},"clusterBy":"2002"},{"dateFrom":"13.4.","dateTo":"2.6.02","datetimeFrom":"2002-04-13","datetimeTo":"2002-06-02","defaultSource":"/media/kvsfnkrv/dsc_4043_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Mathilde ter Heijne","description":"TRAGEDY","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Psyche der Menschen, der Spannungsbogen des gegenseitigen Verstehens und Nicht-Verstehens sowie die Frage nach kulturellen Differenzen bestimmen die Arbeiten und das Denken der Niederl\u00E4ndischen K\u00FCnstlerin Mathilde ter Heijne (*1969).\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EIhr Thema ist die Selbstaufopferung f\u00FCr die eigenen wie propagierten Ideale, f\u00FCr die Liebe oder f\u00FCr die eigene Nation. Distanziert und kompromisslos arbeitet sie an den Grenzen von gesellschaftlichem und individuellem Handeln und kulturellen Differenzen. So untersucht sie den Begriff und die Erwartung der Liebe in unterschiedlichen geographischen Weiten, die Integrationsversuche in unseren westlichen Breitengraden oder wie weit Dogmatismen in der Politik sich auf das individuelle Handeln auswirken.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003ETer Heijne verkn\u00FCpft Fiktion und Dokumentationsmaterial zu einer br\u00FCchigen Narration. Diese benutzt sie, um den Betrachter in ebenso instabile Realit\u00E4ten zu involvieren. Die Kunst bietet hier die n\u00F6tige Alltagsdistanz, die es erm\u00F6glicht, die Konfrontation aufrecht zu erhalten.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/mathilde-ter-heijne","target":"_self"},"clusterBy":"2002"},{"dateFrom":"2.2.","dateTo":"1.4.02","datetimeFrom":"2002-02-02","datetimeTo":"2002-04-01","defaultSource":"/media/qbcc3op5/absalon_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"The Collective Unconsciousness","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EWas passiert, wenn die Tagesgeschehnisse selbst Apokalyptiker \u00FCberraschen? Schwierige Zeiten! Schon bei Albrecht D\u00FCrer sah der Modernisierungsschub vom Mittelalter zur Renaissance nicht fr\u00F6hlich aus. Und heute? \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EUnsere Wahrnehmung ist gepr\u00E4gt durch mediale Bilderfluten, welche die tiefsitzende Furcht vor der Ver\u00E4nderung gewohnter Lebensweisen sch\u00FCrt. Doch die Angst wechselt rasant ihre Formen. Angeheizt durch die Medien reihen sich Rezessionbef\u00FCrchtungen, Rinderwahnsinn und der 11. September untrennbar auf der Projektionsfl\u00E4che unseres kollektiven Unterbewusstseins aneinander. Doch wie ist der gesellschaftliche Umgang zwischen individuellem und kollektivem Handeln? Ein Beispiel ist der neue Zuspruch von Religionen bzw. Ersatzreligionen als Zeichen eigener Handlungsunf\u00E4higkeit.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Heike Munder\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/the-collective-unconsciousness","target":"_self"},"clusterBy":"2002"},{"dateFrom":"10.11.","dateTo":"13.1.02","datetimeFrom":"2001-11-10","datetimeTo":"2002-01-13","defaultSource":"/media/qyrbbuer/hillo6jpeg_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Christine Hill","description":"Volksboutique","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie Projekte von Christine Hill (*1968, lebt in New York und Berlin) verbinden k\u00FCnstlerische Arbeit mit dem Alltag. Sie gew\u00E4hren Einblick in diverse Produktionsprozesse und erm\u00F6glichen unter anderem auch eine direkte Teilnahme des Betrachters.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABVolksboutique\u00BB wandelte sich von einem konkreten Ortsbezug abgekoppelt zu einer Art reisendem Unternehmen. Es handelt sich um ein Label, unter dem verschiedene Produkte hergestellt bzw. bestimmte Organisationsformen erprobt werden. 1996 er\u00F6ffnete die K\u00FCnstlerin einen funktionierenden Secondhandladen in Berlin, in dem sie zugleich in die Rolle der Verk\u00E4uferin schl\u00FCpfte. Auch das Publikum war einer Doppelrolle ausgesetzt: Betrachter und Kunde gleichzeitig, gewann es nicht nur Einblick in die Arbeitsprozesse der K\u00FCnstlerin, sondern war auch direkt in die Aufrechterhaltung des Projektes involviert. Dabei galt das Interesse der Besucher nicht nur der Unternehmensorganisation, sondern auch der direkten Interaktion und der Transparenz des k\u00FCnstlerischen Arbeitsprozesses. \u00ABVolksboutique\u00BB ist Treffpunkt, Ideencontainer und Verkaufsplattform. \u00DCber ihre Marke vertreibt Hill nicht nur ihre Produkte, sondern managt sich auch selbst.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/christine-hill","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"10.11.","dateTo":"13.1.02","datetimeFrom":"2001-11-10","datetimeTo":"2002-01-13","defaultSource":"/media/3ebhonq4/mm_scan_1609_034_1bal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Costa Vece","description":"Look Back in Anger","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECosta Vece (*1969, lebt in Z\u00FCrich) arbeitet nah an der Realit\u00E4t. Im dichten Nebeneinander von Kunst und Leben erzeugen seine Installationen jeweils viel Spannung. Mit meistens einfachen und betont nicht edlen Materialien betreibt Vece eine Art Recycling der Warenwelt. Dabei benutzt er vielfach die Elemente, welche nicht als richtige Produkte, sondern eher als deren Verpackung fungieren oder zu deren Transport dienen: Kartonschachteln, Paletten, Schokoladeriegelverpackungen, \u00D6lf\u00E4sser und andere Beh\u00E4lter. Mit vorgefundenen Videobildern, eindringlichen Tonspuren und auch mit mehr oder weniger komplizierten Lichtsteuerungen werden die Strukturen dann quasi zum Leben erweckt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/costa-vece","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"10.11.","dateTo":"13.1.02","datetimeFrom":"2001-11-10","datetimeTo":"2002-01-13","defaultSource":"/media/5o3d3bux/dsc_7661_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Club Hollywood - Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/club-hollywood-collection","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"20.10.","dateTo":"28.10.01","datetimeFrom":"2001-10-20","datetimeTo":"2001-10-28","defaultSource":"/media/pxcntysq/shahbazi_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"M Family","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EW\u00E4hrend 10 Tagen werden in der Ausstellung \u00ABM Family\u00BB Fotografien von circa 45 Schweizer K\u00FCnstlerinnen und K\u00FCnstlern gezeigt, die sich mit dem Thema Familie auseinandergesetzt haben. Eine Auswahl der Fotografien des Buches, die den Migros Jahresbericht 2000 als visuelle Begleitpublikation erg\u00E4nzen, werden nun im migros museum grossformatig pr\u00E4sentiert.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Frank Hyde-Antwi und Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/m-family","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"25.8.","dateTo":"14.10.01","datetimeFrom":"2001-08-25","datetimeTo":"2001-10-14","defaultSource":"/media/14ee1ow0/screen.jpg","title":"Re:View: Switzerland\u0027s Most Promising Young Video Artists","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/review-switzerlands-most-promising-young-video-artists-1","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"25.8.","dateTo":"14.10.01","datetimeFrom":"2001-08-25","datetimeTo":"2001-10-14","defaultSource":"/media/z2ydnwdw/ex01143_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Wim Delvoye","description":"Cloaca","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDen belgischen K\u00FCnstler Wim Delvoye (*1965, lebt in Gent) kennt man sp\u00E4testens seit der documenta 9 von 1992. Neun Jahre danach pr\u00E4sentiert das migros museum seine erste Museumsausstellung in der Schweiz. Zentral in dieser Pr\u00E4sentation steht die monumentale Installation \u00ABCloaca\u00BB, eine Repr\u00E4sentation der menschlichen Verdauung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/wim-delvoye","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"1.6.","dateTo":"12.8.01","datetimeFrom":"2001-06-01","datetimeTo":"2001-08-12","defaultSource":"/media/r52pktbt/mm_scan_1609_047_1cbll_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-17","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"1.6.","dateTo":"12.8.01","datetimeFrom":"2001-06-01","datetimeTo":"2001-08-12","defaultSource":"/media/qrapyfqc/amorales014_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Carlos Amorales","description":"Cabaret Amorales","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer mexikanische K\u00FCnstler Carlos Amorales (*1970, lebt in Amsterdam) gestaltet f\u00FCr das migros museum in seiner ersten grossen Einzelausstellung einen Parcours mit neuen Installationen. Amorales widmet sich in seiner k\u00FCnstlerischen Arbeit soziokulturellen und gesellschaftspolitischen Fragen, bei denen sein mexikanischer Hintergrund im Zentrum steht. Immer performativ angelegt, fordert sein Werk eine Positionierung des Betrachters heraus.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/carlos-amorales","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"31.3.","dateTo":"20.5.01","datetimeFrom":"2001-03-31","datetimeTo":"2001-05-20","defaultSource":"/media/ys1f0wqp/dsc_5671_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Olaf Nicolai","description":"Enjoy / Survive","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDer deutsche K\u00FCnstler Olaf Nicolai (*1962, lebt in Berlin) gestaltet f\u00FCr das migros museum in seiner ersten Einzelausstellung in der Schweiz einen Parcours aus neuen Arbeiten und einzelnen Werkgruppen der letzten Jahre. Nicolai widmet sich in seiner k\u00FCnstlerischen Arbeit Wahrnehmungsprozessen und hinterfragt diese, um eine andere Art von Rezeption herauszufordern. Die Ausstellung im migros museum wird durch verschiedene Erfahrungsmomente gegliedert, welche allesamt Ereignischarakter besitzen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/olaf-nicolai","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"2.2.","dateTo":"11.2.01","datetimeFrom":"2001-02-02","datetimeTo":"2001-02-11","defaultSource":"/media/ldzlwovl/107_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Piotr Uklanski","description":"Special Sneak Preview","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EPreviews sind eine exklusive und aufregende Sache, besonders wenn man eine Ausstellung oder einen Film mit Spannung erwartet. Piotr Uklanski (*1969, lebt in New York) organisiert im migros museum als Ausstellungskurzprojekt ein paar Premieren mit den neusten amerikanischen Streifen. Und dies bedeutet: Mehr Previews f\u00FCr alle!\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/piotr-uklanski","target":"_self"},"clusterBy":"2001"},{"dateFrom":"4.11.","dateTo":"18.3.01","datetimeFrom":"2000-11-04","datetimeTo":"2001-03-18","defaultSource":"/media/1jsltdv3/mm_scan_1609_036_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Let\u0027s Be Friends","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EBis zum 18. M\u00E4rz 2001 zeigt das migros museum Werke aus der eigenen Sammlung. Seit Er\u00F6ffnung im Mai 1996 wurde eine beispielhafte Auswahl von Arbeiten der Neunzigerjahre zusammen getragen. \u00DCber hundert neue Installationen, Videos und Fotografien wurden w\u00E4hrend der letzten Jahre angekauft. In den meisten F\u00E4llen handelt es sich um Werke von K\u00FCnstlerInnen, die im Museum ausgestellt haben.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Gianni Jetzer und Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/lets-be-friends","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"26.8.","dateTo":"22.10.00","datetimeFrom":"2000-08-26","datetimeTo":"2000-10-22","defaultSource":"/media/ojtn0fzb/206_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Personal Brandscape","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Gianni Jetzer\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/personal-brandscape","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"26.8.","dateTo":"22.10.00","datetimeFrom":"2000-08-26","datetimeTo":"2000-10-22","defaultSource":"/media/g5lfmpm5/mm_scan_1609_009_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Alicia Framis","description":"Remix Buildings / Loneliness in the City","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDie spanische K\u00FCnstlerin Alicia Framis wird mit ihrem Projekt \u00ABLoneliness in the City\u00BB nach Barcelona, Dordrecht und Helsinki auch in Z\u00FCrich gastieren. Auf dem Sch\u00FCtzenareal (gegen\u00FCber des Museums) wird eine von der K\u00FCnstlerin in Auftrag gegebene mobile Zeltstruktur aufgebaut.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDort finden vom 26. August bis 1. September 2000 Workshops und Diskussionen statt, Geschichten werden erz\u00E4hlt, Musik gespielt, Filme gezeigt. Kurz: Das gemeinschaftliche Entwerfen von Strategien gegen die Einsamkeit wird zum gesellschaftlichen Erlebnis.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/alicia-framis","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"17.6.","dateTo":"13.8.00","datetimeFrom":"2000-06-17","datetimeTo":"2000-08-13","defaultSource":"/media/cs2jmekk/mm_scan_1609_032_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Maurizio Cattelan","description":"La rivoluzione siamo noi","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/maurizio-cattelan","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"8.4.","dateTo":"4.6.00","datetimeFrom":"2000-04-08","datetimeTo":"2000-06-04","defaultSource":"/media/14ee1ow0/screen.jpg","title":"Re:View: Switzerland\u0027s Most Promising Young Video Artists","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Frank Hyde-Antwi und Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/review-switzerlands-most-promising-young-video-artists","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"8.4.","dateTo":"4.6.00","datetimeFrom":"2000-04-08","datetimeTo":"2000-06-04","defaultSource":"/media/5ctfhaxp/136_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Mike Kelley","description":"Sublevel, Framed and Frame, Test Room","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas migros museum pr\u00E4sentiert eine grossz\u00FCgig angelegte Einzelausstellung des kalifornischen K\u00FCnstlers Mike Kelley in der Schweiz. Gezeigt werden Werke der letzten zwei Jahre: Sowohl monumentale Installationen als auch ein paar kleinformatigere Werkgruppen. Die Arbeiten von Kelley besitzen zweifelsohne subversives Potenzial. Der Amerikaner inszeniert in seiner Kunst scheinbar banale Objekte, anhand derer er immer wieder verborgene Inhalte frei legt.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/mike-kelley","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"22.1.","dateTo":"19.3.00","datetimeFrom":"2000-01-22","datetimeTo":"2000-03-19","defaultSource":"/media/2vcfwnz3/207_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"SAT 4: PAC \u0026 KLAT","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sat-4-pac-klat","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"22.1.","dateTo":"19.3.00","datetimeFrom":"2000-01-22","datetimeTo":"2000-03-19","defaultSource":"/media/nufbeld5/219_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Stefan Banz","description":"Gulliver","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EStefan Banz (*1961, lebt in Luzern) arbeitet aus seinem unmittelbaren Lebensraum heraus. Seit 1987 liegt der Brennpunkt seines k\u00FCnstlerischen Interesses innerhalb der eigenen Familie. Dies nicht zuletzt aus \u00F6konomischen \u00DCberlegungen \u2013 Banz bezeichnet sich selbst in Doppelfunktion als erziehender Vater und K\u00FCnstler. Im migros museum pr\u00E4sentiert der Schweizer K\u00FCnstler das Projekt \u00ABGulliver\u00BB. Es umfasst Werkgruppen der letzten Jahre sowie eine neue, raumf\u00FCllende Arbeit. Im Ansatz stets konzeptuell, beinhaltet das Schaffen von Banz Fotografie, Video, Installation, Malerei und Text.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/stefan-banz","target":"_self"},"clusterBy":"2000"},{"dateFrom":"6.11.","dateTo":"9.1.00","datetimeFrom":"1999-11-06","datetimeTo":"2000-01-09","defaultSource":"/media/gyjh1ptq/105_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"PEACE","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EIn der Gruppenausstellung \u00ABPEACE\u00BB werden die Chancen f\u00FCr den Frieden auf Erden auf k\u00FCnstlerischer Ebene ausgelotet. \u00ABPEACE\u00BB versteht sich als Realit\u00E4tsmetapher, als ironische Aufforderung und paradigmatische Geste zugleich. An \u00ABPEACE\u00BB nehmen \u00FCber ein Dutzend internationale K\u00FCnstler teil.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Gianni Jetzer und Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/peace","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"28.8.","dateTo":"24.10.99","datetimeFrom":"1999-08-28","datetimeTo":"1999-10-24","defaultSource":"/media/sfxbjoqv/006_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-16","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"28.8.","dateTo":"24.10.99","datetimeFrom":"1999-08-28","datetimeTo":"1999-10-24","defaultSource":"/media/eqjbmmnk/mm_scan_1609_008_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Cady Noland \u0026 Olivier Mosset","description":"MONO","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003ECady Noland und Olivier Mosset haben grossen Einfluss auf andere K\u00FCnstler gehabt, sowohl der eigenen als auch einer j\u00FCngeren Generation. Bez\u00FCge zum Alltag werden locker in die Werke integriert, Ber\u00FChrungs\u00E4ngste vor der \u2039realen\u203A Welt kennen die beiden nicht. Mosset nennt als wichtige Erfahrung f\u00FCr seine Malerei ausgedehnte Fahrten auf einer Harley-Davidson. Die k\u00FCnstlerischen Vokabularien von Mosset und Noland weisen Parallelen auf: ihre Werke sind pr\u00E4zis, direkt und aufs Wesentliche reduziert. Im migros museum bestreiten Noland und Mosset erstmals gemeinsam eine Doppelausstellung.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/cady-noland-olivier-mosset","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"14.6.","dateTo":"20.6.99","datetimeFrom":"1999-06-14","datetimeTo":"1999-06-20","defaultSource":"/media/bpwlr4kb/fiscu9916304_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"SAT 3: What a Mess (Liste Basel)","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sat-3-what-a-mess-liste-basel","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"12.6.","dateTo":"15.8.99","datetimeFrom":"1999-06-12","datetimeTo":"1999-08-15","defaultSource":"/media/5cucavwn/104_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Uri Tzaig","description":"B/W","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/uri-tzaig","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"3.4.","dateTo":"30.5.99","datetimeFrom":"1999-04-03","datetimeTo":"1999-05-30","defaultSource":"/media/zq1hphvg/hessn100900_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-18","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"3.4.","dateTo":"30.5.99","datetimeFrom":"1999-04-03","datetimeTo":"1999-05-30","defaultSource":"/media/k2mmwssu/232_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Atelier van Lieshout","description":"The good, the bad \u002B the ugly","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/atelier-van-lieshout","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"3.4.","dateTo":"30.5.99","datetimeFrom":"1999-04-03","datetimeTo":"1999-05-30","defaultSource":"/media/dapgqtrz/langb99020_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"SAT 2: L/B (Lang/Baumann) Beautiful Corner","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sat-2-lb-langbaumann-beautiful-corner","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"17.2.","dateTo":"12.4.99","datetimeFrom":"1999-02-17","datetimeTo":"1999-04-12","defaultSource":"/media/xbyjj3lp/sat1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"SAT 1: Fabrice Gygi","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sat-1-fabrice-gygi","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"30.1.","dateTo":"21.3.99","datetimeFrom":"1999-01-30","datetimeTo":"1999-03-21","defaultSource":"/media/go1hrbtc/036_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"Make Your Home a Pleasure Zone","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Gianni Jetzer und Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-22","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"30.1.","dateTo":"21.3.99","datetimeFrom":"1999-01-30","datetimeTo":"1999-03-21","defaultSource":"/media/gklpexl4/137_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Christine Borland","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDas migros museum pr\u00E4sentiert Christine Borland (*1965, lebt in Glasgow) in ihrer ersten Einzelausstellung in der Schweiz. Nach der Beteiligung der schottischen K\u00FCnstlerin an der Gruppenausstellung \u00ABFlexible\u00BB im migros museum vor zwei Jahren wurde Borland eingeladen, eine breitere Auswahl an Werken in Z\u00FCrich zu zeigen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/christine-borland","target":"_self"},"clusterBy":"1999"},{"dateFrom":"7.11.","dateTo":"10.1.99","datetimeFrom":"1998-11-07","datetimeTo":"1999-01-10","defaultSource":"/media/qcxjdjnu/235_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Sylvie Fleury","description":"Hot Heels","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/sylvie-fleury","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"28.8.","dateTo":"6.9.98","datetimeFrom":"1998-08-28","datetimeTo":"1998-09-06","defaultSource":"/media/luvdff1e/banzs99006_5_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Diana.98","description":"","exhibitionLongText":"","link":{"href":"/programm/ausstellungen/diana98","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"22.8.","dateTo":"18.10.98","datetimeFrom":"1998-08-22","datetimeTo":"1998-10-18","defaultSource":"/media/wckl12sx/ex01253_1_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Rirkrit Tiravanija","description":"Das soziale Kapital","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/rirkrit-tiravanija","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"27.6.","dateTo":"9.8.98","datetimeFrom":"1998-06-27","datetimeTo":"1998-08-09","defaultSource":"/media/b42ac0uv/ateli100800_99_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection-19","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"27.6.","dateTo":"9.8.98","datetimeFrom":"1998-06-27","datetimeTo":"1998-08-09","defaultSource":"/media/ycwfly21/ex01005_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Ironisch / Ironic","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EEin wesentlicher Aspekt zeitgen\u00F6ssischer Kunst ist die dahinter verborgene k\u00FCnstlerische Haltung, die sich am fertigen Produkt nur interpretatorisch ablesen l\u00E4sst. Diese Haltung steht f\u00FCr eine bestimmte Sicht auf die Welt. In den sp\u00E4ten neunziger Jahren ist diese Perspektive vermehrt durch eine ironische Umgangsweise mit der Realit\u00E4t gekennzeichnet. D.h., dass Bez\u00FCge zur Wirklichkeit zwar in hohem Mass auszumachen sind, allerdings selten auf eindimensionale, allzu determinierende Art, sondern auf ambivalente, distanzierte und/oder spielerisch-witzige Weise.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/ironisch-ironic","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"4.4.","dateTo":"14.6.98","datetimeFrom":"1998-04-04","datetimeTo":"1998-06-14","defaultSource":"/media/i4qgbxsb/128_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Angela Bulloch","description":"Superstructure","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/angela-bulloch","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"31.1.","dateTo":"22.3.98","datetimeFrom":"1998-01-31","datetimeTo":"1998-03-22","defaultSource":"/media/pacbryn3/mm_scan_1609_011_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"John Baldessari","description":"RMS W VU: Wallpaper, Lamps and Plants","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/john-baldessari","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"31.1.","dateTo":"22.3.98","datetimeFrom":"1998-01-31","datetimeTo":"1998-03-22","defaultSource":"/media/14ee1ow0/screen.jpg","title":"Jean-Baptiste Barriere","description":"Reality Check","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKlanginstallation\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Peter R\u00E9vai\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/jean-baptiste-barriere","target":"_self"},"clusterBy":"1998"},{"dateFrom":"8.11.","dateTo":"11.1.98","datetimeFrom":"1997-11-08","datetimeTo":"1998-01-11","defaultSource":"/media/xkafu5ya/135_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"HIP: Special Guest Susann Walder","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABHIP\u00BB ist eine Kompilation von Werken, die die j\u00FCngste Sammlungst\u00E4tigkeit des Museums f\u00FCr Gegenwartskunst dokumentiert. Als \u00ABSpecial Guest\u00BB fungiert Susann Walder. Walders neue Installation und die Neuank\u00E4ufe der letzten zwei Jahre ergeben einen Parcours, der von verschiedenen Atmosph\u00E4ren gepr\u00E4gt wird. Weder die Sammlungskunst noch das Ambiente sind ausgepr\u00E4gt \u00ABhip\u00BB, und doch ist dieser Begriff quasi als Lifestyle-Hintergrund bezeichnend f\u00FCr den k\u00FCnstlerischen Output der sp\u00E4ten neunziger Jahre. Mit der Ausstellung wird die Realit\u00E4tsn\u00E4he der heutigen Kunst thematisiert und betont.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/hip-special-guest-susann-walder","target":"_self"},"clusterBy":"1997"},{"dateFrom":"23.8.","dateTo":"26.10.97","datetimeFrom":"1997-08-23","datetimeTo":"1997-10-26","defaultSource":"/media/5emop53d/mm_scan_1609_044_1cbll_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/collection","target":"_self"},"clusterBy":"1997"},{"dateFrom":"23.8.","dateTo":"26.10.97","datetimeFrom":"1997-08-23","datetimeTo":"1997-10-26","defaultSource":"/media/jpoam0wi/heen-en-weer-1997_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Marijke van Warmerdam","description":"Mitenand","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/marijke-van-warmerdam","target":"_self"},"clusterBy":"1997"},{"dateFrom":"31.5.","dateTo":"10.8.97","datetimeFrom":"1997-05-31","datetimeTo":"1997-08-10","defaultSource":"/media/xe4hvc00/132_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Flexible","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003E\u00ABFlexible\u00BB ist vielleicht das Wort oder Unwort des Jahres 1997. Als Zauberformel f\u00FCr eine deregulierte Marktwirtschaft steht \u00ABflexibel\u00BB f\u00FCr die Verf\u00FCgbarkeit von Ressourcen, f\u00FCr die Ver\u00E4nderungsbereitschaft in einem kriselnden Arbeitsmarkt. In der Kunst heisst Flexibilit\u00E4t pragmatischer Umgang mit Medien, projektorientiertes Schaffen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u00ABFlexible\u00BB pr\u00E4sentiert sich als Metapher des zeitgen\u00F6ssischen Kunstgeschehens, in dem von einem einheitlichen Bild nicht die Rede sein kann. F\u00FCr \u00ABFlexible\u00BB wurden Projekte ausgew\u00E4hlt, die entweder - im Wachstum begriffen - ihre Dimensionen suchen, oder noch Entwicklungspotential in sich tragen. Junge Kunst, die nicht nur in einer strengen, konsequenten Haltung ihre nachhaltige Bedeutung sucht.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/flexible","target":"_self"},"clusterBy":"1997"},{"dateFrom":"1.2.","dateTo":"19.5.97","datetimeFrom":"1997-02-01","datetimeTo":"1997-05-19","defaultSource":"/media/dt0prkgb/005_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Juan Mu\u00F1oz","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EMu\u00F1oz\u0027 figurative Zeichnungen und Skizzen haben oft den Charakter einer Karikatur. Die Installationen wirken enigmatisch, ab und zu aber auch witzig, wie in \u00ABWaiting for Jerry\u00BB, einem Mauseloch, aus dem die Erkennungsmelodie des \u00ABTom and Jerry\u00BB-Trickfilms ert\u00F6nt. \u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie \u00ABRegenmantel-Zeichnungen\u00BB zeigen Interieurs, m\u00F6bliert aber menschenleer, als warteten sie - wie die Balkone - darauf, betreten zu werden. Oder wurden sie gerade verlassen? Die grosse Ausstellung (ca. 800 qm) kulminiert im neuen Werk \u00ABPlaza\u00BB: 33 fast lebensgrosse, seltsam l\u00E4chelnde Chinesen bev\u00F6lkern die Oberlichthalle des Museums.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/juan-munoz","target":"_self"},"clusterBy":"1997"},{"dateFrom":"12.10.","dateTo":"19.1.97","datetimeFrom":"1996-10-12","datetimeTo":"1997-01-19","defaultSource":"/media/iazjeouf/099_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Douglas Gordon","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EDouglas Gordon (*1966, lebt in Glasgow) pr\u00E4sentiert in Z\u00FCrich zwei gr\u00F6ssere, in seinem Schaffen zentrale Werkgruppen. Eine Installation von Videoprojektionen verwandelt den Raum f\u00FCr Wechselausstellungen in einen intensiven visuellen und konzeptuellen Schauplatz. Gordon eignet sich bestehendes Filmmaterial an, adaptiert es mittels subtiler Eingriffe und pr\u00E4sentiert es dem Betrachter neu als grossformatige Videoprojektion.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDie zweite Gruppe umfasst Wandtexte, die in den letzten f\u00FCnf Jahren entstanden sind. Obwohl sie hier und jetzt lediglich als \u00ABW\u00F6rter auf W\u00E4nden\u00BB in Erscheinung treten, haben sie ihren Ursprung oft in Aktivit\u00E4ten mit gesellschaftlicher Tragweite. So schickte Gordon mehrere der Texte per Brief an ausgew\u00E4hlte Namen und Adressen, oder er benutzte \u00ABKomplizen\u00BB, um die Texte sp\u00E4t abends, in \u00FCberf\u00FCllten Bars, per Telefon zu \u00FCbermitteln.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EDazu wird der \u00ABReading Room\u00BB gezeigt, eine Art multimediale Stube, in der verschiedene Videos, B\u00FCcher und Ausstellungskataloge aus dem Besitz des K\u00FCnstlers aufliegen.\u003C/p\u003E\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/douglas-gordon","target":"_self"},"clusterBy":"1996"},{"dateFrom":"7.7.","dateTo":"22.9.96","datetimeFrom":"1996-07-07","datetimeTo":"1996-09-22","defaultSource":"/media/005fe03q/mm_scan_1609_042_1cbll_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Paul Thek","description":"The wonderful world that almost was","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Bernhard Mendes B\u00FCrgi und Rein Wolfs\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/paul-thek","target":"_self"},"clusterBy":"1996"},{"dateFrom":"5.5.","dateTo":"15.9.96","datetimeFrom":"1996-05-05","datetimeTo":"1996-09-15","defaultSource":"/media/5dffnsjg/mm_scan_1609_040_1cbll_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Ugo Rondinone","description":"Dog Days Are Over","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cbr\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/ugo-rondinone","target":"_self"},"clusterBy":"1996"},{"dateFrom":"5.5.","dateTo":"15.9.96","datetimeFrom":"1996-05-05","datetimeTo":"1996-09-15","defaultSource":"/media/vi4jweed/mm_scan_1609_013_1cal_2fccaf30a4a93558cc8797a27d86be2d.jpg","title":"Die Sammlung / The Collection","description":"","exhibitionLongText":"\u003Cp\u003EKuratiert von Rein Wolfs\u003C/p\u003E\u003Cp\u003E\u003Cbr\u003E\u003C/p\u003E","link":{"href":"/programm/ausstellungen/die-sammlung-the-collection","target":"_self"},"clusterBy":"1996"}]