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Symposium: Haegue Yang – Through leaps and bounds

Vorträge und Symposien 17. Januar 2026 11:00 Uhr – 18:00 Uhr

Ort: LUMA, schwarzescafé, 1. OG Löwenbräukunst

Ausgehend von der Ausstellung Leap Year untersucht das Symposium, wie sich die Praxis von Haegue Yang durch Sprünge und Grenzen entwickelt hat und beleuchtet dabei entscheidende Momente sowie Kernthemen, der letzten drei Jahrzehnten. Yang ist dafür bekannt, sich jeglichen Kategorisierungen zu entziehen. Ihr Gesamtwerk bewegt sich an den Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration und greift auf vielfältige Medien wie Skulptur, Installation und experimentelle Texte zurück. Ihre Praxis entfaltet sich als eine Reihe von Konstellationen – komplexe, vielschichtige Kompositionen, die konventionelle Vorstellungen des Alltagslebens herausfordern.

Yangs Arbeit setzt geografische Räume, kunsthistorische Epochen und Materialien in Verbindung, und dennoch zieht sich ein konsistenter Faden durch ihr Werk: eine tiefe Auseinandersetzung mit der Kunst, dem Design, der Philosophie und der Musik des 20. Jahrhunderts. Diese Auseinandersetzung trägt manchmal eine gewisse Sentimentalität in sich – einen reflektierenden Blick auf das Vergangene, der weder nostalgisch noch festgelegt ist. Statt ihr Werk in einem spezifischen Moment zu verorten, bietet Yang eine zeitgenössische Perspektive auf gegenwärtige Lebensrealitäten und was es bedeutet, heute zu existieren. Ein zeitgenössisches Leben – mit seinen Materialien, Objekten, Klängen und Referenzen – ist in ihrer Arbeit nicht nur wiederzufinden, sondern wird durch sie aktiviert.

Dieses Symposium nutzt die Ausstellung als Ausgangspunkt – einen reflektierenden Rückblick auf dreissig Jahre Praxis – und zielt darauf ab, Verbindungen zwischen ihrer aktuellen Arbeit und ihrer Entwicklung im Laufe der Zeit zu ziehen. Yangs internationale Ausstellungen verbindet jedoch ein konstantes Element über Jahrzehnte: ihr Einsatz von alltäglichen Materialien. Einfache Haushaltsgegenstände, wie Jalousien, werden in komplexe Szenografien und skulpturale Installationen verwandelt. Wie können wir Yangs Werk in einem globalen Kontext verorten, wenn es so oft Themen wie Migration, Vertreibung und verschwimmende Grenzen aufgreift? Welche zugrunde liegenden Komplexitäten rufen ein Gefühl von nomadischer Existenz hervor – verwurzelt in ihrem Leben zwischen Berlin und Seoul und ihrer ständigen Abstraktion von Elementen aus verschiedenen Orten?

Mitwirkende:

  • Lynne Cooke, Kuratorin und Autorin, New York
  • Binna Choi, unabhängige Kuratorin, Kuratorin Korean Pavilion, 2026 Venice Biennale
  • Charlotte Matter, Kunsthistorikerin, Laurenz Professur für zeitgenössische Kunst, Universität Basel
  • Podiumsdiskussion mit Lynne Cooke, Charlotte Matter und Michael Birchall (Kurator der Ausstellung), moderiert von Paula Thomaka (Assistenzkuratorin)
  • CVs und Abstracts zu den Talks

Agenda:

11.00–11.10:

Kaffee und Begrüssung durch Tasnim Baghdadi

11.10–11.30:

Einführung von Michael Birchall


11.35–12.05:

Lynne Cooke, En Route

12.10–12.30:

Lynne Cooke und Michael Birchall in Konversation

12.30–14.00:

*** Break 1 – Sandwiches und Früchte ***


14.00–15.00:

Binna Choi, Travelling around the world, hometown stories hurt but where’s that home?


15.00–15.15:

*** Break 2 – Kaffee und Kekse ***


15.15–16.45:

Panel Discussion: Through leaps and bounds mit Lynne Cooke, Charlotte Matter, Binna Choi und Michael Birchall. Moderation: Paula Thomaka

16.45–17.00

Fragen



  • Keine Anmeldung erforderlich
  • Kostenfreie Veranstaltung

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