Voyage of the Beagle
Foto: Stefan Altenburger Photography, Zurich
Foto: FBM Studio, Zürich
Die New Yorker Künstlerin Rachel Harrison (*1966) kombiniert populärkulturelle Splitter mit handgemachten, bemalten Formen zu intermedialen Skulpturen und zu Installationen. Die Kunstkritikerin Johanna Burton hat diese vielgesichtigen Skulpturen mit einem Lavastrom verglichen, der die kulturelle Landschaft bergend mitreisst und konservierend verschlingt.
Trotz aller Verspieltheit zeigen sich Bezüge zu klassischen Themen und Werkkategorien des 20. Jahrhunderts wie dem Minimalismus. Behutsam setzt die Künstlerin damit Diskurse um Raum, Sockel, Material und die Möglichkeiten der Betrachtung monolithischer Werke fort, stellt ein spezifisch Skulpturales sowie Hierarchien in Frage und präsentiert uns ihre Version einer zeitgenössischen, selbstreflexiven Skulptur.
Im migros museum für gegenwartskunst werden neben jüngst entstandenen und grossteils nach berühmten Männern benannten Skulpturen die Fotoserie Voyage of the Beagle und die vor Ort entstandene Installation «Trees For the Forest» (2007) gezeigt.
Kuratiert von Heike Munder
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