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PRODUCING FUTURES – AN EXHIBITION ON POST-CYBER-FEMINISMS
16.2. – 12.5.19

Guan Xiao Enjoyable Relationship, 2017, Private Collection, Juliana Huxtable, Untitled, 2019, Courtesy the artist and Project Native Informant, London, Anna Uddenberg, Disconnect (airplane mode), 2018, Courtesy the artist and Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin, VNS Matrix, All New Gen / Bad Code, 1993/1997, The Cyberfeminist Manifesto for the 21st Century, 1991, Courtesy the artists, Lynn Hershman Leeson, Seduction of a Cyborg, 1994, Courtesy the artist and Bridget Donahue Gallery, New York, Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich

Anicka Yi, Home in 30 Day, Don´t Wash, 2015, We Are Water, 2015, Your Hand Feels Like a Pillow That´s Been Microwaved, 2015, Courtesy the artist and 47 Canal, New York, Cécile B. Evans, Hyperlinks or It Didn´t Happen, 2014, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich

MALAXA,Flag for God, 2016/19, Courtesy the artists, Tabita Rezaire, Sugar Walls Teardom, 2016, Courtesy the artist and Goodman Gallery, Johannesburg, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich

Mary Maggic, Housewives Making Drugs, 2017, 6 Point Plan for Hormone Queering Resistance, 2016, Estrofem! Lab, 2016–17, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich

Mit der Gruppenausstellung Producing Futures – An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms widmet sich das Migros Museum für Gegenwartskunst den feministischen Anliegen der Post-Internet-Ära. Verschiedene Technologien und die damit verbundene Digitalisierung vieler, wenn nicht aller Lebensbereiche sind soweit etabliert, dass unsere Realität als computermedial erzeugter Sinnhorizont definiert werden kann.

Während die Cyberfeminist*innen der 1990er Jahre darauf setzten, durch die gezielte Nutzung der Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten des Internets den Cyberspace als Ort der Befreiung und Ermächtigung zu etablieren, muss die Hoffnung heute einer kritischen Revision unterzogen werden.

Die neu gewonnenen Freiheiten des World Wide Web gehen mit einem Fortbestehen von Hierarchien und Machtstrukturen Hand in Hand. Die Ausstellung nimmt die historischen Ansprüche und Visionen des Cyberfeminismus als Ausgangspunkt, um sie mit der aktuellen Situation in Beziehung zu setzen und zu fragen, ob deren Ideen nach wie vor produktiv sein können.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht so die Auseinandersetzung mit verschiedenen feministischen Ansätzen, die sich auf die Spannung zwischen Körper und Technik sowie auf diskriminierende Geschlechternormen konzent-rieren. Die Künstler*innen reflektieren und verfremden beispielsweise das Angebot verschiedenster Online-Plattformen, um die Grenzen zwischen virtuell und real, online und offline sowie zwischen den Geschlechtern weiter zu verwischen.

Viele der Arbeiten verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der unter anderem (medizinische) Wissenschaften und das Okkulte in die Diskussion miteinbezieht, um eine lebenswerte Zukunft zu entwerfen, die von Emanzipation, Geschlechtergerechtigkeit und sozialer Gleichheit charakterisiert ist.

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Begleittext

VIDEO

Ausstellungsfilm: Producing Futures – An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms, 2018/2019

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  • Heute geöffnet von 11–18 Uhr

  • Di/Mi/Fr/Sa/So, 11–18 Uhr

  • Do, 11–20 Uhr

Limmatstrasse 270
8005 Zürich
+41 44 277 20 50
info@migrosmuseum.ch

Eintritt frei

Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist eine Institution des Migros-Kulturprozent, Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe: engagement.migros.ch

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