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ACCUMULATION – ÜBER ANSAMMELN, WACHSTUM UND ÜBERFLUSS
8.2. – 25.5.25

Erste Sequenz

Reto Pulfer, Muster, 2022, Modus Orte, 2025, modus neue quellen aus dem geist, 2024- 2025, Courtesy the artist and Hollybush Gardens, London, Cian Dayrit, Et hoc quod nos nescimus, 2018, Courtesy of the artist and NOME, Sung Tieu, The Ruling, 2025, Courtesy of the artist. Foto: Studio Stucky

Reto Pulfer, Muster, 2022, Courtesy the artist and Hollybush Gardens, London. Foto: Studio Stucky

Ausstellungsansicht Accumulation – Über Ansammeln, Wachstum und Überfluss, Erste Sequenz, 8.2.2025 - 25.5.2025. Reto Pulfer, Muster, 2022 und Modus Orte, 2025, im Vordergrund, Courtesy the artist and Hollybush Gardens, London. Foto: Studio Stucky

Stirnimann-Stojanovic, Win-Win For Life (Edition 3), 2025, Courtesy of the artists Stirnimann-Stojanovic. Foto: Studio Stucky

Stirnimann-Stojanovic, Win-Win For Life (Edition 3)(Detail), 2025, Courtesy of the artists Stirnimann-Stojanovic, © Stirnimann-Stojanovic. Foto: Studio Stucky

Andy Warhol, Joseph Beuys, 1980–1983, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, © The Andy Warhol Foundation. Foto: Studio Stucky

Tobias Kaspar, Rented Life, LOT 6: Pants, Shirts and Sweater, LOT 20: Cleaning (Apt. & studio cleaning every two weeks), 2020 - 2021, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, © Tobias Kaspar. Foto: Studio Stucky

Tobias Kaspar, LOT 20: Cleaning (Apt. & studio cleaning every two weeks), 2020 - 2021, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, © Tobias Kaspar. Foto: Studio Stucky

Jumana Manna, Theory of An Unfinished Building (square), 2021, Courtesy of the artist and Hollybush Gardens, London, © ProLitteris, Zürich. Foto: Studio Stucky

Elom 20ce, Musquiqui Chihying, Gregor Kasper, The Currency - Sensing 1 Agbogbloshie, 2023, © Xizhuang. Foto: Studio Stucky

Selma Selman, Motherboards, 2023, Courtesy of the artists and acb Gallery, Budapest. Foto: Studio Stucky

Rachel Harrison, Trees for the Forest, 2007, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, © Rachel Harrison. Foto: Studio Stucky

Die Folgen masslosen Wachstums werden immer sichtbarer – das Bewusstsein darüber nimmt laufend zu. Dennoch werden Fortschritt, Wohlstand und sozialer Status weiterhin mit der Anhäufung materieller Güter gleichgesetzt. Accumulation lädt Besucher*innen ein, sich mit den Herausforderungen und Alternativen von Überfluss auseinanderzusetzen.

Überkonsum verschärft die Klimakrise, vertieft gesellschaftliche Ungleichheiten und stabilisiert (neo-)koloniale Machtverhältnisse. Doch was ist der Ausweg? Wie sieht der Übergang von einer wachstums- zu einer gemeinwohlorientierten Gesellschaft aus? Die Künstler*innen in dieser Ausstellung reagieren auf unterschiedliche Weise auf diese Herausforderung: Die einen setzen sich inhaltlich damit auseinander, die anderen entwickeln methodische Ansätze und Strategien, um der Logik der Materialanhäufung entgegenzuwirken.

Auch Museen sind von der Wachstumslogik geprägt: Relevante künstlerische Positionen werden für kommende Generationen bewahrt. Dies manifestiert sich in der stetigen Erweiterung von Sammlungen. Sollte diese Praxis der musealen Anhäufung kritisch betrachtet und über alternative Sammlungspraktiken nachgedacht werden?

Die ausgestellten Arbeiten geben aus unterschiedlichen Blickwinkeln einen Anstoss, um über die Herausforderungen des steten Wachstums nachzudenken und Visionen für eine Gesellschaft zu diskutieren, die Gemeinwohl, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit priorisiert.

NEUE WERKE IN DER AUSSTELLUNG

Ab dem 2. April wächst die erste Sequenz von Accumulation um weitere Arbeiten an: Eine Neuproduktion von Cian Dayrit ergänzt die bereits gezeigte Arbeit des Künstlers im Obergeschoss. Das sich ebenfalls im Obergeschoss befindende Projekt «The Currency» von Gregor Kasper, Elom 20ce und Musququi Chihying wird um neue Arbeiten mit dem Titel « The Rings I – III » bestehend aus Fotografien, Fingerringen, einem Armreif sowie einem dokumentarischen Film zur Arbeitsrealitäten in Agbogbloshie ergänzt.

Die Arbeit Homes from Homes II von Art & Language besteht aus drei Werkgruppen – bisher waren im Erdgeschoss zwei davon zu sehen. Ab dem 5. April wird die dritte Werkgruppe gezeigt: eine Kombination von Arbeiten von Art & Language und Werken aus der Sammlung des Museums.

Mit Werken von: Cian Dayrit, Nils Amadeus Lange, Jumana Manna, Reto Pulfer, Selma Selman, Stirnimann-Stojanovic, Sung Tieu, Elom 20ce, Musquiqui Chihying und Gregor Kasper

Aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst: Art & Language, Maja Bajevic, Thomas Bayrle, Maria Eichhorn, Rachel Harrison, Tobias Kaspar, Liz Magor, Tabor Robak und Andy Warhol

IN DER BLACK BOX IM OBERGESCHOSS SIND ZWEI VIDEOARBEITEN ZU SEHEN:

Film von Jumana Manna, Wild Relatives (2018): 63:55 Min.
Video-Performance von Selma Selman, Motherboards (2023): 08:32 Min.

Nach Wild Relatives wird jeweils zweimal hintereinander Motherboards gezeigt:

  • 11:20

  • 12:45

  • 14:10

  • 15:35

  • 16:50

  • 18:15 (Nur am Donnerstag)

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Limmatstrasse 270
8005 Zürich
+41 44 277 20 50
info@migrosmuseum.ch

Eintritt frei

Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist eine Institution des Migros-Kulturprozent, Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe: engagement.migros.ch

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