Performances von Maja Bajevic
Performance
10. Juni 2017
15:00 Uhr
– 16:00 Uhr
15–19 Uhr
(Kosten: normaler Museumseintritt, keine Anmeldung erforderlich)
«To Be Continued—Performance» (2011–ongoing) von Maja Bajevic
In unterschiedlichen Performances eröffnet Bajevic eine weitere Lesart, die den politischen Slogans insbesondere im Kontext von Protestbewegungen immanent ist: Eine ihrer Hauptfunktionen ist die Aktivierung der Massen. Eingängig und griffig wollen sie möglichst den Kern des kollektiven Empfindens treffen und zum Handeln animieren. Damit interessiert sich die Künstlerin nicht nur für die autoritäre Manipulation, sondern befragt ebenfalls das Potenzial von Sprache zum Widerstand. Die in der Ausstellung präsentierte Performance zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf einem Baugerüst stehen und Slogans auf schmutzig-staubige Fensterscheiben zeichnen. Die mit dem Finger geschriebenen Slogans werden sogleich wieder mit Wasser abgewischt, um das Prozedere wieder von vorne zu beginnen. Das Verbreiten von politischer Propaganda verkommt zur Sisyphusarbeit.
«Hide and Seek» (2017) von Maja Bajevic
Die Performance in der skulpturalen Installation Hide and Seek (2017) nimmt als Ausgangspunkt das 2016 vor allem im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Situation in den USA aufgetretene Phänomen der «post-truth». Diese beschreibt politisches Denken und Handeln, bei dem nicht Fakten im Mittelpunkt stehen, sondern der emotionale Effekt einer Aussage – vor allem auf die eigene Interessensgruppe. Das Herzstück der Installation ist eine Übersetzungsmaschine, die Textinformationen in Morsecodes umwandelt: Auf einem Metallgerüst sind unterschiedliche Arten von Glühbirnen aufgehängt, die je eine andere Meldung durch Morsesignale weitergeben. Während den Performancezeiten werden zwei Telegraphisten die Morsecodes über Kopfhörer lesen und für das Publikum entschlüsseln.
Spezielle Öffnungszeiten des Museums vor der Art Basel
Sa 10.06. 10–20 Uhr
So 11.06 10–20 Uhr
Mo 12.06 10–18 Uhr
(Kosten: normaler Museumseintritt, keine Anmeldung erforderlich)
«To Be Continued—Performance» (2011–ongoing) von Maja Bajevic
In unterschiedlichen Performances eröffnet Bajevic eine weitere Lesart, die den politischen Slogans insbesondere im Kontext von Protestbewegungen immanent ist: Eine ihrer Hauptfunktionen ist die Aktivierung der Massen. Eingängig und griffig wollen sie möglichst den Kern des kollektiven Empfindens treffen und zum Handeln animieren. Damit interessiert sich die Künstlerin nicht nur für die autoritäre Manipulation, sondern befragt ebenfalls das Potenzial von Sprache zum Widerstand. Die in der Ausstellung präsentierte Performance zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf einem Baugerüst stehen und Slogans auf schmutzig-staubige Fensterscheiben zeichnen. Die mit dem Finger geschriebenen Slogans werden sogleich wieder mit Wasser abgewischt, um das Prozedere wieder von vorne zu beginnen. Das Verbreiten von politischer Propaganda verkommt zur Sisyphusarbeit.
«Hide and Seek» (2017) von Maja Bajevic
Die Performance in der skulpturalen Installation Hide and Seek (2017) nimmt als Ausgangspunkt das 2016 vor allem im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Situation in den USA aufgetretene Phänomen der «post-truth». Diese beschreibt politisches Denken und Handeln, bei dem nicht Fakten im Mittelpunkt stehen, sondern der emotionale Effekt einer Aussage – vor allem auf die eigene Interessensgruppe. Das Herzstück der Installation ist eine Übersetzungsmaschine, die Textinformationen in Morsecodes umwandelt: Auf einem Metallgerüst sind unterschiedliche Arten von Glühbirnen aufgehängt, die je eine andere Meldung durch Morsesignale weitergeben. Während den Performancezeiten werden zwei Telegraphisten die Morsecodes über Kopfhörer lesen und für das Publikum entschlüsseln.
Spezielle Öffnungszeiten des Museums vor der Art Basel
Sa 10.06. 10–20 Uhr
So 11.06 10–20 Uhr
Mo 12.06 10–18 Uhr