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LANGE NACHT: Lila – Live concert mit Mohamed Bourouissa & friends

Performance 5. September 2026 21:00 Uhr – 22:00 Uhr

Ort: Caring Space


Ein besonderes Highlight der diesjährigen Langen Nacht der Museen ist ein Live-Konzert des Künstlers Mohamed Bourouissa, dessen Schaffen über die bildende Kunst hinaus auch die Musik umfasst.

Das Konzert findet im Rahmen seiner aktuellen Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst, statt und schafft eine direkte Begegnung zwischen Bourouissas künstlerischem und musikalischem Schaffen. Zusammen mit den Musiker*innen und multidisziplinären Künstler*innen Charbel Haber, Floy Krouchi und Tarek Atoui wird er neues musikalisches Material live und exklusiv zum ersten Mal präsentieren.

Die Performance greift Themen auf, die auch sein künstlerisches Schaffen prägen, und schafft so einen Dialog zwischen Klängen, Bildern und gelebter Erfahrung. Sein Album „Lila“ dient als wichtiger Bezugspunkt für seine musikalische Sprache, die atmosphärische Kompositionen, urbane Klangtexturen und narrative Elemente zu einem fesselnden Hörerlebnis verschmilzt.

Sei dabei und erlebe eine weitere Facette von Bourouissas künstlerischem Schaffen in einer intimen Live-Atmosphäre.


Mohamed Bourouissa ist ein französisch-algerischer Künstler wohnhaft in Paris, dessen interdisziplinäre Praxis Fotografie, Video, Installation, Skulptur und Zeichnung umfasst. Seine Arbeit untersucht Macht, soziale Dynamiken, Identität und marginalisierte Erfahrungen durch langfristige, immersive Projekte, die intime und kollektive Erzählungen in den Vordergrund stellen. Bourouissas Projekte wurden international in bedeutenden Institutionen ausgestellt, darunter das Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, das Centre Pompidou, die Barnes Foundation (Philadelphia) und das Stedelijk Museum Amsterdam. Zudem war er Teilnehmer zahlreicher Biennalen weltweit. Seine Arbeiten sind in bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem MoMA (New York) vertreten und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Deutsche Börse Photography Foundation Prize im Jahr 2020.


Charbel Haber ist ein libanesischer Musiker, Komponist und multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen experimentelle Musik, Film und Performance tätig ist. Seit Ende der 1990er Jahre spielt er eine Schlüsselrolle in der alternativen Szene Beiruts, insbesondere als Mitbegründer der Post-Rock-Band Scrambled Eggs. Neben seiner Soloarbeit hat Haber an einflussreichen Underground-Projekten mitgewirkt, darunter Malayeen und Johnny Kafta’s Anti-Vegetarian Orchestra. Sein Schaffen verbindet elektroakustische Komposition, Gitarrenexperimente und multimediale Arbeiten, die sich mit Erinnerung, Verfall und Entwurzelung auseinandersetzen.


Floy Krouchi ist Komponistin und Bassistin. Sie wurde in Paris geboren und ist Musikerin, Künstlerin und Forscherin mit vielfältigen Identitäten und einem breiten Spektrum an klanglichen Praktiken. Sie betrachtet Klang als physisches, skulpturales, instrumentales und metaphysisches Phänomen. In den 1990er Jahren war sie Mitbegründerin des experimentellen Frauenmusikensembles Mafucage. Seitdem hat sie eigene Instrumente entwickelt, darunter den FKBass und das Sonic Totem. Ihre Werke wurden weltweit aufgeführt. In ihren Hörfunkarbeiten beschäftigt sie sich mit Identität, Grenzen, der Vielfalt von Stimmen sowie aktuellen Themen im Zusammenhang mit dem Anthropozän und der Ökologie. Ihre Audiowerke, in denen sie Essay, Fiktion, Dokumentation und Klangpoesie miteinander verbindet, wurden mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet.


Tarek Atoui, Künstler und elektroakustischer Komponist, entfaltet das akustische und elektronische Potenzial seiner drei Installationen, indem er sie miteinander verbindet und in vielseitige, polyrhythmische Instrumente für die Performance verwandelt. Die Installationen werden sowohl perkussiv gespielt als auch durch das Leiten und Erzeugen von Klang unter Wasser aktiviert und schaffen so eine vielschichtige Klanglandschaft. Ein von Atoui gesteuertes Computerprogramm verarbeitet diese Klänge in Echtzeit und tritt auf Grundlage der musikalischen Impulse der mitwirkenden Musiker*innen mit ihnen in einen klanglichen Dialog.

  • Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
  • Keine Anmeldung erforderlich
  • Begrenzte Sitzplätze

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