Ayayay (Cómo me duele) – Performative Aktivierung mit Nicole L’Huillier
Ort: Ausstellung, EG
Während der Ausstellungseröffnung von „Canción de Amor“ lädt die Künstlerin Nicole L’Huillier das Publikum im Anschluss an die Eröffnungsrede im „Caring Space“ ein, gemeinsam mit ihr in einer kollektiven Prozession zum zweiten Ausstellungsraum zu ziehen. Dort wird sie ihre Klangarbeit „Ayayay (Cómo me duele)“ (2026) im Rahmen einer einmaligen Live-Performance zum Leben erwecken.
Als Auftaktkonzert konzipiert, wird die Künstlerin zum ersten Mal eine Live-Adaption des speziell für die Installation komponierten Liebesliedes präsentieren. Die Performance, die als gemeinschaftliches Erlebnis gedacht ist, bietet eine umfassendere, erweiterte Version des Stücks, bevor es für die Dauer der Ausstellung in das Werk eingebettet wird.
Während der gesamten Ausstellungsdauer existiert das Lied in einer anderen Form: als subtile klangliche Präsenz, die sich den Besucher*innen, welche sich dem Zentrum der Satellitenschüsseln nähern, nach und nach offenbart. Die Live-Aktivierung markiert den Moment, in dem die Komposition unmittelbar erlebt werden kann, bevor sie zu einer Einladung wird, sich durch Schwingung, Nähe und Resonanz auf das Kunstwerk einzulassen.
Nicole L’Huillier (*1985 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in Berlin) ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Ihre Arbeiten umfassen Installationen, Klang- und Vibrationsskulpturen, Performances und experimentelle Kompositionen. Sie studierte Architektur an der Universidad de Chile und promovierte 2022 am MIT Media Lab. Zu ihren Auszeichnungen zählen der MIT Harold and Arlene Schnitzer Prize in the Visual Arts sowie ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
Ihre Werke wurden international präsentiert, unter anderem auf der Biennale di Venezia (2024), der Ljubljana Biennale of Graphic Arts (2025), der Bienal do Mercosul (2025), in der Kunsthalle Bern und im Ming Contemporary Art Museum in Shanghai. Sie forscht und lehrt am Departement Architektur der ETH Zürich.
- Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
- Keine Anmeldung erforderlich
- Eintritt frei
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