Artist's Talk: Christian Philipp Müller
Artist’s Talk
16. März 2017
18:30 Uhr
– 19:30 Uhr
moderiert von Nina Zschocke
Eintritt frei
in Kooperation mit DON18, ETH Zürich DON18 ist eine Veranstaltungsreihe der Professur für Kunst- und Architekturgeschichte, Prof. Dr. Philip Ursprung, ETH Zürich. Konzept und Organisation: Dr. Emily E. Scott und Dr. Nina Zschocke
Christian Philipp Müller lebt und arbeitet in Berlin. Der Schweizer Konzeptkünstler untersucht in seiner Kunstpraxis unterschiedliche Fragestellungen von gesellschaftlicher und ästhetischer Natur bis hin zu Design, nationaler Geschichte und der institutionellen Eingrenzung von Kultur. Seine Projekte sind in der Regel kollaborativ, interdisziplinär und standortspezifisch. Darüber hinaus ist er eine zentrale Figur der institutionellen Kritik und der sozial engagierten Kunstpraktik. Seine Arbeiten wurden 2016 im Nidwaldner Museum in Stans ausgestellt. Im Jahr 2012, am 75. Jahrestag der Eröffnung des Hauses der Kunst, München, wurde Müller eingeladen eine "Ausstellungsdramaturgie" für die Ausstellung Histories in Conflict: Haus der Kunst and the Ideological Uses of Art zu entwickeln. Er erarbeitete ein visuelles Programm, das darauf abzielte, die Geschichte der Institution von ihrem Nazi-Erbe bis hin zu ihrer Aneignung durch US-Streitkräfte nach dem Krieg zu behandeln. Für die Manifesta 7 im Jahr 2008 präsentierte Müller Space Rendevous, ein Werk, das das Thema angespannter nationaler und regionaler Identitäten behandelt. Dieses Thema griff Müller bereits an der documenta X im Jahr 1997 auf. Die von Müller gezeigte Performance A Balancing Act nahm als Ausgangspunkt Joseph Beuys 7000 Eichen (1982) und Walter de Marias Vertikaler Erdkilometer (1977). Von 2013 bis 2015 lehrte Christian Phillip Müller als Professor für Performative Skulptur an der Kunsthochschule in Kassel. Derzeit ist er Professor für Konzeptionelle Kunst / Kunst im Öffentlicher Raum an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.
Eintritt frei
in Kooperation mit DON18, ETH Zürich DON18 ist eine Veranstaltungsreihe der Professur für Kunst- und Architekturgeschichte, Prof. Dr. Philip Ursprung, ETH Zürich. Konzept und Organisation: Dr. Emily E. Scott und Dr. Nina Zschocke
Christian Philipp Müller lebt und arbeitet in Berlin. Der Schweizer Konzeptkünstler untersucht in seiner Kunstpraxis unterschiedliche Fragestellungen von gesellschaftlicher und ästhetischer Natur bis hin zu Design, nationaler Geschichte und der institutionellen Eingrenzung von Kultur. Seine Projekte sind in der Regel kollaborativ, interdisziplinär und standortspezifisch. Darüber hinaus ist er eine zentrale Figur der institutionellen Kritik und der sozial engagierten Kunstpraktik. Seine Arbeiten wurden 2016 im Nidwaldner Museum in Stans ausgestellt. Im Jahr 2012, am 75. Jahrestag der Eröffnung des Hauses der Kunst, München, wurde Müller eingeladen eine "Ausstellungsdramaturgie" für die Ausstellung Histories in Conflict: Haus der Kunst and the Ideological Uses of Art zu entwickeln. Er erarbeitete ein visuelles Programm, das darauf abzielte, die Geschichte der Institution von ihrem Nazi-Erbe bis hin zu ihrer Aneignung durch US-Streitkräfte nach dem Krieg zu behandeln. Für die Manifesta 7 im Jahr 2008 präsentierte Müller Space Rendevous, ein Werk, das das Thema angespannter nationaler und regionaler Identitäten behandelt. Dieses Thema griff Müller bereits an der documenta X im Jahr 1997 auf. Die von Müller gezeigte Performance A Balancing Act nahm als Ausgangspunkt Joseph Beuys 7000 Eichen (1982) und Walter de Marias Vertikaler Erdkilometer (1977). Von 2013 bis 2015 lehrte Christian Phillip Müller als Professor für Performative Skulptur an der Kunsthochschule in Kassel. Derzeit ist er Professor für Konzeptionelle Kunst / Kunst im Öffentlicher Raum an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.