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Artist Conversation mit Nicole L’Huillier und Nina Emge – on Listening

Artist’s Talk 5. Dezember 2026 16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Ort: Café Bourouissa


Anlässlich ihrer Ausstellung Canción de Amor lädt Nicole L’Huillier die Künstlerin Nina Emge zu einem Gespräch ein. Yasmin Naderi Afschar, Kuratorin der Ausstellung, moderiert das Gespräch.

Verbunden durch einen langjährigen künstlerischen Austausch und eine enge Freundschaft reflektieren die beiden Künstlerinnen über ihre gemeinsamen Interessen an Klang, Hören, Resonanz und kollektiven Erfahrungsformen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen ihre künstlerischen Praktiken sowie Fragen nach Schwingung, Verkörperung, Technologie und alternativen Formen der Wahrnehmung und Verbundenheit.

Im Dialog zweier Künstlerinnen, deren Arbeiten sich intensiv mit Klang und dem Akt des Hörens auseinandersetzen, wird untersucht, wie künstlerische Prozesse unser Verständnis von Umwelten, Beziehungen und Kommunikationsformen erweitern können. Gemeinsam diskutieren L’Huillier und Emge, wie künstlerische Arbeiten Räume für Begegnung, Resonanz und Transformation schaffen können.


Nicole L’Huillier (*1985 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in Berlin) ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Ihre Arbeiten umfassen Installationen, Klang- und Vibrationsskulpturen, Performances und experimentelle Kompositionen. Sie studierte Architektur an der Universidad de Chile und promovierte 2022 am MIT Media Lab. Zu ihren Auszeichnungen zählen der MIT Harold and Arlene Schnitzer Prize in the Visual Arts sowie ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Ihre Werke wurden international präsentiert, unter anderem auf der Biennale di Venezia (2024), der Ljubljana Biennale of Graphic Arts (2025), der Bienal do Mercosul (2025), in der Kunsthalle Bern und im Ming Contemporary Art Museum in Shanghai. Sie forscht und lehrt am Departement Architektur der ETH Zürich.

Nina Emge (*1995, Zürich) ist eine in Zürich lebende Künstlerin, die über die sozialen Dimensionen von Klang, Stimme, Stille und Praktiken des Zuhörens nachdenkt. Im Zentrum von Emges Arbeit stehen Themen wie Dezentralisierung, gemeinsame Arbeitsmethoden und Umverteilung. Dies zeigt sich sowohl in ihren Installationen und Zeichnungen, die ihre Forschungs- und Archivarbeit widerspiegeln, alsauch in den Produktionsprozessen ihrer Kunstwerke. Emge ist ein aktives Mitglied der Transnational Sound Initiative. Emges Arbeiten wurden unter anderem an der Biennale Son, Akademie der Künste Berlin, Lagos Biennale, Kunsthaus Zürich, WAF Vienna, Kunsthalle Zürich, Kunsthalle Bern, Goethe-Institute Paris, La Loge Brussels, Istituto Svizzero Rome, Istituto Svizzero Palermo, Halle für Kunst in Lüneburg, Frac Bretagne + Centre culturel suisse de Paris, Uferhalle Berlin, Kunstverein Braunschweig, Helmhaus Zürich and other national and international institutions.Emge ist Teil des Lehrstuhls Art in Space and Time an der ETH Zürich.




  • Sprache Englisch
  • Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
  • Keine Anmeldung erforderlich
  • Eintritt frei

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