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United by AIDS — An Exhibition about Loss, Remembrance, Activism and Art in Response to HIV/AIDS

31. August bis 2. November 2019

Die umfangreiche Gruppenausstellung United by AIDS – An Exhibition about Loss, Remembrance, Activism and Art in Response to HIV/AIDS setzt sich mit den facettenreichen und vielschichtigen Zusammenhängen zwischen Kunst und HIV/AIDS von den 1980er Jahren bis heute auseinander. Nicht nur die verschwommenen Grenzen von Kunstproduktion und Aktivismus in Bezug auf HIV/AIDS werden dabei thematisiert, sondern auch Künstler*innen, die diesen kunsthistorischen Diskurs bis heute bestimmen. Gezeigt werden Positionen, die die Vielfalt von Perspektiven auf den Umgang mit dem HI-Virus und AIDS aufzeigen. Ein ausdrücklicher Fokus liegt dabei auf Arbeiten, die sich mit Themen wie Isolation, Transformation, Zeitlichkeit und Vergänglichkeit im Hinblick auf Körper- und Repräsentationspolitik befassen. Seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wird AIDS oft als Zustand aus der Vergangenheit beschrieben und scheint in unserem aktuellen Gesellschaftsbild an Bedeutung verloren zu haben. Weltweit sterben jedoch nach wie vor fast 1 Million Menschen jährlich an den Folgen von AIDS. Die Ausstellung versucht, die Komplexität der verschiedenen Narrative rund um HIV/AIDS zu entfalten und die Fragilität dieser Geschichten aus einer zeitgenössischen Perspektive zu diskutieren.

Die Ausstellung zeigt Werke von über 40 Künstler*innen und wird kuratiert von Dr. Raphael Gygax. Eine Anthologie wird zur Ausstellung erscheinen.

Gezeigt werden Werke von Absalon, Lyle Ashton-Harris, Charles Atlas, Marc Bauer, Judith Bernstein, Nayland Blake, Gregg Bordowitz, Andrea Bowers, fierce pussy, Avram Finkelstein, Rafael França, General Idea, Nan Goldin, Felix Gonzalez-Torres , Gran Fury, Group Material, Anna Halprin, Keith Haring, Hudinilson Jr., Jochen Klein, Peter Kunz Opfersei, Stéphan Landry, Zoe Leonard, Donald Moffett, Carlos Motta, Rosa von Praunheim, Real Madrid, Lili Reynaud-Dewar, Hunter Reynolds, Prem Sahib, Chéri Samba, Vittorio Scarpati & Cookie Mueller, Ellen Spiro & Cheryl Dunye, Paul Thek, Edward Thomasson, Wolfgang Tillmans, Sue Williamson, David Wojnarowicz & Ben Neill und Martin Wong.