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Potential Worlds 2: Eco-Fictions

13. Juni bis 4. Oktober 2020

Die Gruppenausstellung Potential Worlds 2: Eco-Fictions beschäftigt sich im Anschluss an Potential Worlds 1: Planetary Memories mit spekulativen Entwürfen des Beziehungsgeflechts Mensch und Natur vor dem Hintergrund unserer gegenwärtigen ökologischen Situation. Die Konsequenzen der Naturzerstörung zeigen die Notwendigkeit, den Menschen als Teil, nicht als Zentrum der Welt zu begreifen. Die Ausstellung führt sowohl historische als auch gegenwärtige künstlerische Arbeiten zusammen, die diesen Gedanken aufgreifen und weiterentwickeln, indem sie nach anderen Formen des (Zusammen-)Lebens fragen. Auch geht es um die sich ständig verändernde Rolle des Menschen in der Natur in Zeiten neuer, posthumaner Technologien und um die Möglichkeiten, die sich daraus für neue Koexistenzen ergeben. Wie können Wege gefunden werden, um einen Austausch zwischen allen Lebewesen zu gestalten? Wie soll man mit dem Müll der Gegenwart und den Spuren der Zerstörung – den «Ruinen des Anthropozäns» – umgehen? Welche Potenziale werden freigesetzt, wenn sich Mensch und Natur begegnen und verbünden? Welche Rolle kann dabei die Kunst als technologisches, wissenschaftliches und soziales Experiment übernehmen? Die Künstler*innen der Ausstellung machen sich für ein soziales Bewusstsein stark, welches alle Lebewesen umfasst, und entwerfen, ausgehend von dieser Haltung, neue Formen des Miteinanders.


Die von Heike Munder (Leiterin Migros Museum für Gegenwartskunst) und Suad Garayeva-Maleki (Leiterin YARAT Contemporary Art Space) kuratierte Ausstellung zeigt Werke von Korakrit Arunanondchai, Anca Benera & Arnold Estefán, Dora Budor, Burton Nitta (Michael Burton & Michiko Nitta), Cao Fei, Julian Charrière, Carl Cheng, Jimmie Durham, Peter Fend, Tue Greenfort, Joana Hadjithomas & Khalil Joreige, Helen Mayer Harrison & Newton Harrison, Louis Henderson, Mary Maggic, Mileece, MOON Kyungwon & JEON Joonho, Adrián Villar Rojas, Pinar Yoldas, Zheng Bo. Die Ausstellung wird vom 13. November 2020 bis 14. Februar 2021 im YARAT Contemporary Art Space, Baku zu sehen sein.


Begleitend zur zweiteiligen Ausstellung erscheint im Juni 2020 eine Publikation mit Texten von Benjamin Bratton. T. J. Demos, Suad Garayeva-Maleki & Heike Munder, Reza Negarestani und Jussi Parikka.


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