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FREUNDSCHAFT ALS UNPRODUKTIVE ARBEIT

Special 21. Juni 2025 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

Ort: Im Ausstellungsraum

Unter dem Kapitalismus beschleunigt die Arbeit Prozesse der Entbehrlichkeit und des Todes. Dieser Workshop untersucht, wie Formen langsamer oder "unproduktiver Arbeit" – die Arbeit des Lebensschaffens – sich gegen eine der Kernlogiken des Kapitalismus stellen: Effizienz. Wie kann die Akzeptanz von Unproduktivität dazu beitragen, der Extraktion von Mehrwert entgegenzuwirken und uns helfen zu verstehen, wo Wert tatsächlich verortet ist? Wie kann die Erkundung der Grundsätze von Freundschaft und Zusammenarbeit uns die Fähigkeit zurückgeben, füreinander tätig zu sein? Wie können wir uns Arbeit jenseits von Mühsal und Verpflichtung vorstellen?

In diesem Anti-Arbeits/Shop werden wir kollektives Lesen und Schreiben nutzen, um genau herauszufinden, warum unproduktive Arbeit so wertvoll ist. Scheitern ist willkommen. Alle sind eingeladen.


Bare Minimum ist ein queeres interdisziplinäres Anti-Arbeitskollektiv: «Wir verabscheuen Arbeit, Hustling, neoliberale Selbstoptimierung, Lohnarbeit und Mehrwert, Privateigentum, die Art und Weise, wie Arbeit unsere Zeit, unsere Liebe und unsere Fähigkeit auffrisst, ernsthaft etwas zu schaffen. Wir sind eine Gruppe von Freund*innen, die beschlossen haben, eine bestehende Beziehungsstruktur, die uns durch unsere gegenseitige Arbeit am Leben erhält, formell zu benennen. Wir sind faul, queer und viele von uns sind behindert. Unsere Arbeiten waren zuletzt in der Ausstellung «In the Meantime, Winter Comes Around» in der Kunsthalle Wien (2023) zu sehen, sowie in Vorführungen im Londoner Institute of Contemporary Arts (2023) und im Somerset House (2023).»

  • Anmeldung unter kunstvermittlung@mgb.ch (maximal 15 Teilnehmende)
  • Freier Eintritt
  • Sprache: Englisch
  • Gebärdenspracheübersetzung (auf Anfrage von Teilnehmenden)

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