Filmscreening: Josephsohn – Stein des Anstosses
Filmscreening
1. Oktober 2015
19:00 Uhr
– 20:00 Uhr
ein Film von Jürg Hassler
(1977, 74 Min., Deutsch mit englischen Untertiteln)
Eintritt frei. Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem Apéro eingeladen.
Betroffen von der Kompromisslosigkeit seines langjährigen Freundes zeichnet Jürg Hassler in seinem Film ein eindringliches Bild des Künstlers. Er zeigt auf, wie sich Josephsohns Haltung und Kunst in einem Spannungsfeld zwischen westlicher Konsumwelt, Popart, Gesellschaftsutopien und Kunst im Dienste sozialistischer Propaganda nicht verorten lässt: So involviert er in diese Fragen der Zeit auch ist, so wenig schlagen sie sich in seiner Arbeit nieder. Josephsohn setzt sich sperrig und quer zu seiner Zeit in ganz eigener Weise mit den Problemstellungen der Skulptur auseinander, die er auch in der antiken Plastik, in der mittelalterlichen Kunst und in der indischen Bildhauerei bearbeitet sieht. Die Konsequenz von Josephsohns Arbeit als Bildhauer deutet schon hin auf die Formensprache der grossen Halbfiguren und Liegenden, wie er sie 15 Jahre später entwickelt hat. Von aktueller Brisanz sind auch Josephsohns Erinnerungen an die Situation als jüdischer Immigrant in der Schweiz und an seine Jugend im damals ostpreussischen Königsberg der 30er Jahre.
Anschliessend Apéro bei Hauser & Wirth in der Josephsohn-Ausstellung. Anmeldung bei Hauser & Wirth, Nora Gurwell, 044 446 80 51 oder nora@hauserwirth.com.
Eine Zusammenarbeit von Hauser & Wirth, Kesselhaus Josephsohn und Migros Museum für Gegenwartskunst
(1977, 74 Min., Deutsch mit englischen Untertiteln)
Eintritt frei. Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem Apéro eingeladen.
Betroffen von der Kompromisslosigkeit seines langjährigen Freundes zeichnet Jürg Hassler in seinem Film ein eindringliches Bild des Künstlers. Er zeigt auf, wie sich Josephsohns Haltung und Kunst in einem Spannungsfeld zwischen westlicher Konsumwelt, Popart, Gesellschaftsutopien und Kunst im Dienste sozialistischer Propaganda nicht verorten lässt: So involviert er in diese Fragen der Zeit auch ist, so wenig schlagen sie sich in seiner Arbeit nieder. Josephsohn setzt sich sperrig und quer zu seiner Zeit in ganz eigener Weise mit den Problemstellungen der Skulptur auseinander, die er auch in der antiken Plastik, in der mittelalterlichen Kunst und in der indischen Bildhauerei bearbeitet sieht. Die Konsequenz von Josephsohns Arbeit als Bildhauer deutet schon hin auf die Formensprache der grossen Halbfiguren und Liegenden, wie er sie 15 Jahre später entwickelt hat. Von aktueller Brisanz sind auch Josephsohns Erinnerungen an die Situation als jüdischer Immigrant in der Schweiz und an seine Jugend im damals ostpreussischen Königsberg der 30er Jahre.
Anschliessend Apéro bei Hauser & Wirth in der Josephsohn-Ausstellung. Anmeldung bei Hauser & Wirth, Nora Gurwell, 044 446 80 51 oder nora@hauserwirth.com.
Eine Zusammenarbeit von Hauser & Wirth, Kesselhaus Josephsohn und Migros Museum für Gegenwartskunst