Art Historian's Talk
Vorträge und Symposien
11. April 2013
19:00 Uhr
– 20:00 Uhr
(in deutscher Sprache)
Die Schindung des Marsyas: Ein grausamer Mythos, der die Geschichte einer Häutung bei lebendigem Leib zum Inhalt hat. Nicht minder grausam stellt die europäische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts diesen Mythos dar. Das Motiv fasziniert die Maler und Bildhauer – es scheint so, als würden sie selbst zum Wettbewerb in der Beschwörung der Grausamkeit antreten. Ende des 17. Jahrhunderts verlässt das Motiv die Bildwelt wieder. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Funktion der Mythos übernahm und schlägt dabei die Leseart des Mythos als Traumaverarbeitung vor.
Dr. Laura Arici ist Kunsthistorikerin und Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Kunst und Medien.
Die Schindung des Marsyas: Ein grausamer Mythos, der die Geschichte einer Häutung bei lebendigem Leib zum Inhalt hat. Nicht minder grausam stellt die europäische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts diesen Mythos dar. Das Motiv fasziniert die Maler und Bildhauer – es scheint so, als würden sie selbst zum Wettbewerb in der Beschwörung der Grausamkeit antreten. Ende des 17. Jahrhunderts verlässt das Motiv die Bildwelt wieder. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Funktion der Mythos übernahm und schlägt dabei die Leseart des Mythos als Traumaverarbeitung vor.
Dr. Laura Arici ist Kunsthistorikerin und Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Kunst und Medien.