Warenkorb (${ $store.state.app.shoppingCartCount })

Tamilische Gegenarchive in der Schweiz – Einfache Sprache

Im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich gibt es eine Gesprächs-Veranstaltung. Der Titel ist: Tamilische Gegenarchive in der Schweiz.

Gegenwartskunst bedeutet: Kunst, die heute gemacht wird.

Tamilisch: Tamilisch ist eine sehr alte Sprache aus Südindien und Sri Lanka. Es kann auch die Personen beschreiben, die Tamil sprechen und eine gemeinsame Kultur, Geschichte und Herkunft teilen.

Die Veranstaltung ist am 30. April 2026 von 18:30 bis 19:30 Uhr.


Der Eintritt ist kostenlos

Worum geht es?

In diesem Gespräch stehen tamilisch-schweizerische Perspektiven im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden sprechen darüber:

  • wie Tamil*innen in der Schweiz ihre Geschichten und Erinnerungen sammeln
  • wie sie ihre Kultur und Identität sichtbar machen
  • wie sie Rassismus und Ausgrenzung erleben
  • wie sie eigene Räume und Gemeinschaften aufbauen

Die Sammlung dieser Geschichten nennen wir Gegenarchive.

Das bedeutet: Menschen sammeln ihre eigenen Geschichten, Bilder oder Dokumente, damit ihre Erfahrungen nicht vergessen werden. Sie werden von sonst niemanden aufbewahrt.

Rassismus heisst: Wenn Menschen ungerecht behandelt werden, weil sie anders aussehen oder woanders herkommen.

Aktivismus heisst: Wenn Menschen aktiv etwas verändern wollen. Zum Beispiel für mehr Gerechtigkeit kämpfen.

Wer spricht?

Vier Personen nehmen am Gespräch teil:

  • Anina Mathivannan – arbeitet zu Menschenrechten und Antidiskriminierung
  • Janusha Kenganathan – Künstlerin und Kunstvermittlerin
  • Sarujan Theivendran – Historiker und Archivspezialist
  • Swassthi Sivasanmukhanatha Sarma – Soziologin und Moderatorin

Sie sprechen über Geschichte, Aktivismus und Kunst in der tamilischen Gemeinschaft.

Wichtige Themen im Gespräch

Zum Beispiel:

  • Erinnerungen aus der tamilischen Diaspora. Dieses Wort spricht man Di-as-poo-ra aus. Es bedeutet: Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und woanders leben – aber ihre Kultur und Gemeinschaft trotzdem behalten.
  • Erfahrungen von verschiedenen Generationen
  • persönliche Archive und Geschichten
  • Kunstformen wie Zines (kleine selbstgemachte Magazine)
  • politische Beteiligung und Aktivismus

Es geht auch um die Frage: Wie kann man sichtbar sein, ohne dabei Diskriminierung von der Mehrheitsgesellschaft zu erleben? Und wie kann man Kultur und Wissen weitergeben?

Sprache

In schweizerdeutscher, deutscher und tamilischer Lautsprache.

Interaktion

Am Schluss kann das Publikum Fragen stellen.

Barrierefreiheit

Der Veranstaltungsort ist nicht vollständig barrierefrei. Es hat helles Licht und die Personen brauchen wissenschaftliche Wörter.

Es gibt:

  • einen stufenlosen Eingang
  • einen Lift im Gebäude
  • Es gibt Stühle und Sitzsäcke

Wenn du Fragen zur Barrierefreiheit hast, kannst du das Museum vor der Veranstaltung unter folgender Mailadresse kontaktieren: kunstvermittlung@mgb.ch