GiM – Generationen im Museum: Instant Fame! und andere (Raum-)Illusionen
Intergenerational offers
April 11, 2018
02:30 pm
– 03:30 pm
14.30–17 Uhr
Workshop im Rahmen der Ausstellung Charles Atlas: Scary, Scary, Community Fun, Death zusammen mit Tavolata Kulturaktivität 60+ Eglisau, Tavolata Rossa Zürich, Alena Nawrotzki (Leiterin Vermittlung und Programme) und Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)
Weitere Gäste aus jeder Generation sind herzlich willkommen! Anmeldung bitte bis 6.4. unter kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
Der Workshop ist kostenfrei.
Das Migros Museum für Gegenwartskunst beschäftigt sich seit 2013 mit der Begegnung von verschiedenen Generationen im Museum. Auf Augenhöhe sollen sich Menschen verschiedener Altersgruppen und Lebenswelten bei Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellungen begegnen, so dass ein Miteinander angeregt und Neugier, Toleranz und Begegnung gefördert werden. Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist in diesem Kontext Partner des Projektes GiM – Generationen im Museum.
Seit rund 50 Jahren zählt der US-Amerikaner Charles Atlas mit seinen Videoinstallationen und Dokumentarfilmen von Tanz- und Performancekunst zu den international renommiertesten Künstlern in diesem Genre. In der Ausstellung werden Werke aus den letzten 20 Jahren gezeigt, darunter auch eine neue Arbeit, die eigens für diese Einzelausstellung realisiert wurde. Im Workshop tauchen wir in Atlas‘ vielschichtige Bildwelten ein: Beispielsweise zeigt die Arbeit 2003 Freunde des Künstlers sowie zufällige Besucher, die sich in einer Galerie vor einer Kamera „inszenieren“ durften: Tanz oder Sprechperformance, mit oder ohne Verkleidung, alles war erlaubt. Als raumfüllende 360-Grad-Installation thematisiert Glacier wiederum die digitale Bilderflut unseres Alltages. Welche Emotionen lösen die Bilder in uns aus? Und welche Geschichten erzählen sie? Im zweiten Teil des Nachmittags drehen wir in Anlehnung an das Werk 2003 ein kurzes Video, in welchem es wie bei Atlas um die Freude an der Selbstinszenierung oder ein Ausbrechen aus unserem normalen Alltag gehen kann. Wir arbeiten mit verschiedenfarbigem Licht und unterschiedlichen Projektionsarten und halten alles auch in Fotografien fest. Der Nachmittag wird mit einem feinen Zvieri abgerundet.