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Teresa Burga
Aleatory Structures

26. Mai bis 12. August 2018

Seit den 1960er Jahren erweist sich die peruanische Künstlerin Teresa Burga (*1935 in Iquitos, Peru) als detailgenaue Protokollantin der zeitgenössischen gesellschaftlichen Verhältnisse. Ihr umfangreiches Œuvre umfasst sowohl Gemälde und Environments, die der Pop Art zuzuordnen sind, als auch konzeptuelle Zeichnungen und Objekte sowie kybernetische Installationen. Der verbindende Faktor in diesem medial und formal-ästhetisch breiten Spektrum ist das konsequente Bestreben der Künstlerin, komplexe gesellschaftliche Strukturen ebenso sichtbar zu machen wie die Möglichkeit des Einzelnen zu selbstbestimmtem Handeln. Dabei erachtet die Künstlerin den Austausch von Informationen und deren Kontextualisierung als entscheidend, da diese zu Mündigkeit und aktiver gesellschaftlicher Partizipation befähigen können. In ihrer künstlerischen Praxis war Burga als weibliche Vertreterin der lateinamerikanischen Kunst vielfach ihrer Zeit voraus. Die politischen Umstände in ihrem Heimatland Peru, das lange Zeit unter einer Militärdiktatur und schweren ökonomischen Krisen litt, brachten mit sich, dass Burga von der lokalen ebenso wie von der internationalen Kunstszene weitgehend isoliert blieb. Die Retrospektive ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in der Schweiz.

Dokumentation: Teresa Burga, Aleatory Structures, 2018


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