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Markus Schinwald

16.02. bis 18.05. 2008

Die psychologische Auseinandersetzung mit Raum und Körper, das Unheimliche und das Unbehagen, das Defizitäre sowie die irrationalen Tiefen des individuellen und kollektiven Seins sind die Themen der Arbeiten von Markus Schinwald (1973 geboren in Salzburg). Spielerisch verschmelzen in seinem Werk die verschiedensten Medien – von beklemmenden Filmen zu marionettenhaften Skulpturen, von überarbeiteten historischen Gemälden zu prothetischen Design- und Kleiderentwürfen –, die subtil miteinander choreografiert werden. In seiner bisher grössten Museums-Einzelausstellung schafft Schinwald eine architektonische Gesamtinszenierung, die sich in ihrer Display-Form an den Raumgestaltungen des österreichisch-amerikanischen Architekten, Bühnenbildners und Künstlers Friedrich Kiesler (1890–1965) orientiert.

Kuratiert von Heike Munder