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Dorothy Iannone
Censorship And The Irrepressible Drive Toward Love And Divinity

30. August bis 9. November 2014

Seit den frühen 1960er Jahren beschäftigt sich die Künstlerin Dorothy Iannone (*1933 in Boston, lebt und arbeitet in Berlin) mit der Darstellung bedingungsloser Liebe. Ihr Œuvre umfasst Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Videoskulpturen, Hörstücke, Objekte und Künstlerbücher. Ihre Arbeiten durchzieht ein erzählerisches Moment, das sich ebenso aus Literatur, Geschichte und Mythologie speist wie aus persönlichen Erlebnissen, Gefühlen und Beziehungen. Diese erste grosse Einzelausstellung in der Schweiz beleuchtet retrospektiv Iannones Schaffen und nimmt ihren Ausgangspunkt beim Künstlerbuch The Story Of Bern, das 1969 als Reaktion auf die Zensierung ihrer Arbeiten entstand. Die Authentizität und Originalität des Werks der Künstlerin haben seit den 1960er Jahren mit zur Liberalisierung von Sexualität und zur Stärkung der weiblichen Autonomie beigetragen. Mit dem Einbringen ihrer Arbeiten in die Öffentlichkeit manifestiert sie ein pointiertes Selbstverständnis im Umgang mit einer bis heute häufig unbequemen und kontrovers verhandelten Thematik.

Dokumentation: Dorothy Iannone, Censorship And The Irrepressible Drive Toward Love And Divinity, 2014 (Vernissage TV)


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